Gesunde Ernährung

Ab einem gewissen Zeitpunkt seines Lebens, wenn sich plötzlich der erste kleine Bauchansatz bildet, wird einem klar, dass man nicht mehr alles essen kann, ohne die Strafe dafür sofort sichtbar “auf den Rippen” zu spüren. So auch bei mir: Besonders nach dem Referendariat, wo ich jetzt quasi weg vom täglichen Sportunterricht und hin zur täglichen Arbeit am Rechner gewechselt bin. Auch wenn ich bald wieder einen Job als Lehrer annehme, habe ich einfach mal 15 Kilo mehr drauf, als vorher. Erklärungen hierfür sind im Prinzip leicht zu finden: Man bewegt sich nicht mehr so viel, besonders vor dem Rechner beschränkt man sich auf schnelles Essen, etc.

Nun habe ich mir in den Kopf gesetzt, mich gesünder und vor allem ausgewogener zu ernähren. Die “älteren” Leute unter Euch kennen das sicher: Man nimmt sich vor, von jetzt an weniger fettig zu essen, bzw. ein bisschen mehr Sport zu machen. Meistens geht es dann so 1-2 Wochen gut und dann fällt man wieder in den alten Rhythmus zurück. Ich habe mir daher vorgenommen, mehr selbst zu Kochen und quasi eine Form der Ernährung zu finden, die a) gesund ist, b) nicht dick macht und c) erträglich ist. Ich habe also die letzten Tage damit verbracht, mir Literatur dafür zu suchen. Auf Amazon bin ich nach einige Stunden Suche auf folgendes Werk gestoßen: “Fettarm kochen, gesund ernähren – Grundzüge und Praxis, mit 180 schmackhaften Rezepten”. Klingt doch ganz gut, oder? Dazu eine Art Lexikon, wie viel Kalorien die einzelnen Speisen so enthalten.

Die Bücher sind heute angekommen. Ich schlage das eine Buch auf und überfliege die Seiten. Ich stoße auf eine Tabelle mit der Überschrift “Günstige Auswahl und Menge an Lebensmitteln”:

Gruppe 1: Täglich 5 Scheiben Vollkornbrot (250g); 1 Portion Reis oder eifreie Nudeln (50-80g roh); oder Getreide oder 1 Portion Kartoffeln (250g = 3 mittelgroße)

Okay, und wann muss ich ins Kloster einziehen? Ich blättere weiter in dem Buch und jedes Rezept, was dort aufgeführt ist, besteht aus “duften” Vollkornnudeln oder Vollkornbrötchen mit ein bisschen Magerquark, ach kommt… Ich habe nicht vor, im Zölibat zu leben, ich möchte einfach nur weg von Pommes, Pizza und Döner.

Daher müsst Ihr wieder ran: Ich suche ein Buch oder eine Website, die einem nützliche Rezepte und Kochtipps gibt, die nicht nur aus “Gras und Körnern” bestehen, aber trotzdem kalorienmäßig tolerierbar sind – quasi gesunde Ernährung ohne Ekelgefühle. Darüber hinaus ist für mich wichtig, dass man die Zutaten auch im Supermarkt bekommt. Bei 90% der Kochbücher, die ich bisher durchgeschaut habe, waren Zutaten dabei, die ich weder aussprechen, noch in einem Markt meiner Nähe kaufen konnte.

Ja ja, und liebe Community, tut mir den Gefallen und lasst Comments wie “ich kann essen, was ich will, ich nehme nie zu” einfach weg. In Eurem Alter ging es mir noch genauso, aber auch Ihr werdet noch die große “Döner-Rache” zu spüren bekommen, und dann, dann werde ich da sein und auf Eurer Webseite einen Comment wie “Haha!” posten…. 🙂

In diesem Sinne, danke schon mal für Eure Tipps!

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