Um- und Einzugstagebuch 09.01.

Eines sage ich Euch: Wenn Ihr abnehmen und/oder richtig fit werden wollt, dann zieht um. Wenn es Kilometergeld fürs Treppen steigen geben würde, könnte ich mir endlich eine Ps3 leisten. Küche und Wohnzimmer unten, Schlaf- und Badezimmer in der Mitte und mein Arbeitszimmer oben – ich sags mal so, ich habe so dollen Muskelkater vom ständigen auf und ab, dass ich mittlerweile Treppen steige, wie ein 80jähriger.

Die Situation vier Tage nach dem Umzug ist wie folgt: Das gesamte Wohnzimmer steht voller Kartons. Küche, Badezimmer, Gästezimmer und mein Arbeitszimmer sind im Prinzip fertig. Gestern kam das neue Schlafzimmer, und ich habe den ganzen Tag damit verbracht, einen Großteil aufzubauen. Ich hätte übrigens nie gedacht, dass einem die Finger nur vom Schrauben dermaßen anschwellen können. Jetzt müssen wir nur noch den 2,30m breiten Kleiderschrank aufbauen, um einen Großteil der Kartons aus dem Wohnzimmer (mit Klamotten) endlich einräumen zu können. Natürlich gibt es auch Dinge, die noch nicht so funktionieren: Zum Beispiel lässt sich der Wasserhahn, der unsere Waschmaschine mit Wasser versorgt, nicht aufdrehen. Daher wird jede Minute der Klempner bei uns aufschlagen.

Die Gegend hier ist wirklich schön. Die ganze Ecke Fintel/Lauenbrück, wo ich jetzt wohne, hat viel Charme und einen angenehmen Kleinstadt-Charakter. Viele größere und kleinere Ortschaften liegen hier nebeneinander. Man ist in 30-40 min in Bremen und in Hamburg – wir wohnen nämlich genau dazwischen. Hinzu kommt, dass man von unserem Haus aus zu Fuß in 2 min am Bahnhof ist. Von dort aus fährt der Metronom ebenfalls relativ fix in beide Städte.

Alles, was man sonst noch so braucht, ist ebenfalls nur einige Straßen weiter zu finden: Aldi, Edeka, die Post und der Puff Altglas-/Papier-Container.

Ich bin dann mal weg und besuche meinen neuen Friseur. Jaja, Ihr lacht, aber das ist in meinen Augen auch wichtig…

Kategorien
Allgemein
Diskussion
29 Kommentare
Netzwerke