Martenstein: Aggressive Igel

Der folgende Artikel wurde mir in den letzten Tagen von ca. einem Dutzend Leuten aus meiner Community verlinkt. Es handelt sich um einen Autor namens Harald Martenstein, der eine Kolumne für die Zeit online verfasst hat. In dieser Kolumne nimmt er die Aussagen unseres “Lieblings” Prof. Pfeiffer ziemlich auseinander und verteidigt uns Gamer. Dabei bezeichnet er sich selbst als “Anwalt der Jugend”. Auch wenn die Kolumne sehr viele gute und wirklich einleuchtende Thesen enthält, klingt sie für mich ein wenig zu populistisch, bzw. darauf getrimmt, sich von uns Gamern dafür feiern zu lassen. Ich habe eh das Gefühl, dass wir Gamer nach den ganzen Vorwürfen und “mit dem Finger auf uns zeigen” nach Winnenden jeden “Strohhalm” dankbar annehmen und versuchen, ihn als “Waffe” gegen die Medien-Berichterstattung einzusetzen. Anyway, lest mal in die Kolumne rein und schreibt Eure Meinung dazu in die Comments:

Ich selber habe als Kind sehr oft bei einem extrem brutalen, rassistischen Gewaltspiel mitgemacht, wo es nicht etwa darum ging, Fabelwesen zu besiegen, sondern Menschen mit einer anderen Hautfarbe zu erschießen. Es hieß “Cowboy und Indianer”. Jetzt lese ich, dass Christian Pfeiffer, ein Kriminologe, vor World of Warcraft warnt und erklärt, es könne süchtig machen.

Ich kenne kein einziges gutes Spiel, das nicht süchtig machen kann. Mein Opa war skatsüchtig im Endstadium. Es gibt auch Typen, die den ganzen Tag Schach spielen. Alles unter der Sonne kann schädlich sein, wenn man es übertreibt. Auch wenn ich unter empörten Leserbriefen ertrinke – ich finde es besser, wenn ein Zwölfjähriger mit seinen Freunden das interaktive, keineswegs vereinsamende Spiel World of Warcraft spielt, als wenn er vor dem Fernseher passiv vor sich hin dämmert.

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