Das Aus für Paintball?

Scheinbar gibt es viele Individuen in der Gaming-Szene, die selbst auch Paintball spielen. Anders ist die Lawine wütender Mails, die mich heute erreichten, nicht zu erklären. Hierbei geht es um folgendes:

Regierung will Paintball-Spiele verbieten

Die Spitzen der Koalition haben sich auf eine Verschärfung des Waffenrechts geeinigt. Private Waffenschränke sollen in Zukunft biometrisch gesichert und unangemeldet kontrolliert werden. Freizeit-Ballerspiele wie Paintball und Laserdom werden verboten – weil sie das Töten simulieren.

Berlin – Es ist die Reaktion der Politik auf den Amoklauf von Winnenden: Zwei Monate nach der Tragödie, bei der Tim K. 15 Menschen und sich selbst erschoss, haben sich Union und SPD auf eine Verschärfung des Waffenrechtes geeinigt. Das berichteten die “Berliner Zeitung” und die “Neue Osnabrücker Zeitung” übereinstimmend.

Demnach sollen Spiele wie Paintball und Laserdom künftig verboten und Verstöße mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro belegt werden. Bei Paintball, auch Gotcha genannt, machen die Spieler mit Farbkügelchen, bei Lasergame mit Laserpistolen Jagd aufeinander.

“Dabei wird das Töten simuliert”, begründete der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Wolfgang Bosbach (CDU) das geplante Verbot in der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Die Übereinkunft sei auch mit Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) abgestimmt, hieß es.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich im “Superwahljahr 2009” mittlerweile jeden Abend Politiker treffen und sich darüber unterhalten, was sie denn als nächstes verbieten könnten, bzw. wobei man noch so alles das Töten trainiert: “Killerspiele”, Larp, “Gewaltvideos”, Paintball, eSports – was kommt als nächstes?

Hier einer der vielen Berichte zu dem Thema bei Spiegel-Online –> Klick mich

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