Null Titel HSV!

Zuerst DFB-Pokal, dann UEFA-Cup und heute die Meisterschaft – HSV, Dein Nemesis heißt Werder Bremen.

Kurz zusammengefasst: Werder besiegte heute in einem “Freundschaftsspiel” (Originalzitat Fritz von Thurn und Taxis auf Premiere) ohne fünf Stammspieler den sichtlich angeschlagenen HSV mit 2:0. In der ersten Halbzeit hieß es größtenteils “Not gegen Elend”: Werder wollte (brauchte) nicht, der HSV konnte nicht. Furchtbares Spiel mit kaum Torraumszenen. Mehr oder weniger aus dem Nichts fiel das 1:0 für Werder nach einem mustergültigen Konter.

In der zweiten Halbzeit ein besseres Spiel mit mehr Torchancen, wobei Werder wesentlich strukturierter wirkte und brandgefährlich konterte. Der HSV kam kaum zu richtig guten Torchancen und blieb oft an der guten Bremer Abwehr hängen. Als kurz nach der Pause nach einem weiteren guten Konter das 2:0 fiel, war das Spiel im Prinzip gegessen. Werder hätte sogar noch das 3:0 oder gar 4:0 machen können. Der HSV hatte durch Olic auch auch noch die ein oder andere Chance, die aber allesamt ziemlich kläglich vergeben wurden.

Ein schwacher HSV, der zu keinem Zeitpunkt an einen Auswärtssieg geglaubt hat. Wer deutscher Meister werden will, darf auswärts gegen eine bremer B-Elf nicht so auftreten. Evtl. war die Aufstellung von Jol auch nicht so ganz gut gewählt: Wenn ich auswärts gegen eine B-Elf von Werder spiele, reicht ein Stürmer und ein ziemlich defensives Mittelfeld mit Doppel-Sechs einfach nicht aus. Dass Werder nicht, wie in den ersten drei Spielen, anrennen würde, war irgendwie klar.

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