Zypries will mehr

Justizministerin Brigitte Zypries will den deutschen Verlegern im Streit mit dem Dienst “Google Books” den Rücken stärken. Angesichts der zahlreichen Verletzungen geistigen Eigentums im Internet bestehe die Frage, ob die Anonymität des Internets nicht weiter eingeschränkt werden sollte.

Bin ich eigentlich der Einzige, dem die “Tante” langsam auf die Nüsse geht? In diesem Falle geht es zwar nur um einen Urheberrechtsstreit mit Google-Books, allerdings bin ich “auf 180”, wenn ich dazu folgendes lese:

Zypries deutete an, die anonyme Nutzung des Internets weiter einschränken zu wollen. “Angesichts der zahlreichen Verletzungen des geistigen Eigentums im Internet frage ich mich auch, ob wir beispielsweise mehr Regulierung des Netzes brauchen. Ob etwa die Anonymität des Internets eingeschränkt werden soll.” Das diene nicht der Kontrolle, sondern um kommerziellen und privaten Nutzern “einen passgenaueren Zugang zu urheberrechtlich geschützten Informationen zu ermöglichen”. Ob dies technisch machbar sei und welche rechtlichen Erwägungen dabei angestellt werden müssen, sei noch offen.

Irgendwann gibt es so eine Art “Verbrecherkartei”, in der jeder Internet-Nutzer mit einem Foto, seinen Fingerabdrücken und einer Nummer registriert wird. Kann ja auch nicht angehen, dass es mit dem Internet ein Medium gibt, in dem man uns nicht Rund um die Uhr überwachen und/oder manipulieren kann…

Hier der komplette Artikel bei Golem.de –> Zypries: Anonymität der Internetnutzung weiter einschränken

Danke an Lunalight für den Link.

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