Der Junge im gestreiften Pyjama

Für mich der beste Film des Jahres: Authentisch, bewegend und erschütternd. Gegen Ende des Films stand das gesamte Kino, sowas habe ich noch nie erlebt…

Bruno ist acht Jahre alt und stinksauer. Sein Vater, ein hochrangiger SS-Offizier, wurde von Berlin aufs Land versetzt und nimmt seine Familie mit. Während Schwester Gretel begeistert in NS-Lektüren eintaucht, ist Bruno ohne seine alten Spielkameraden furchtbar langweilig. Die Mahnungen seiner Mutter ignorierend, begibt er sich auf Erkundstouren rund ums Anwesen und entdeckt dabei einen kleinen Jungen – auf der anderen Seite eines Elektrozaunes. Was genau in der „Farm“ hinter der Absperrung passiert und wie jemand Shmuel heißen kann, das übersteigt seine Vorstellungskraft. Doch das sind bloß kleine Merkwürdigkeiten, die Bruno keineswegs daran hindern, sich mit dem Jungen im gestreiften Pyjama anzufreunden. Noch bevor er realisiert, was sich da direkt vor seinen Augen abspielt, fordert die grausame Wirklichkeit ihren Tribut…

Kategorien
Kino/TV
Diskussion
64 Kommentare
Netzwerke