Die Schweiz zieht nach!

Schon erstaunlich, was so ein Gesetz so alles auslösen kann. Unsere lieben Nachbarn, die Schweizer, eifern uns scheinbar, was die Internet-Kontrolle angeht, munter nach:

Bald schauen die Behörden zu, wenn verdächtige Personen im Internet surfen. Die Massnahme hätte eigentlich geheim bleiben sollen.
Der Bund plant die vollständige Überwachung des Internetverkehrs von verdächtigen Personen. Ab dem 1. August müssen die Internetprovider, also die Anbieter von Internetzugängen, technisch aufrüsten. Künftig sollen sie in der Lage sein, die Internetnutzung ihrer KundInnen unmittelbar an die Behörden zu übertragen.

Von der «Echtzeit-Überwachung der kompletten Kommunikation des Breitband-Internetanschlusses» ist in den Dokumenten die Rede. Konkret kann künftig das gesamte Surfverhalten einer Nutzerin oder eines Nutzers abgefangen werden, sofern gegen die Person ein entsprechendes Strafverfahren eröffnet worden ist. Der Staat liest Diskussionen in Chats oder Einträge in Foren mit, hört bei Gesprächen über Dienste wie Skype mit oder guckt zu, sobald die Person eine Webcam aktiviert.

Mal schauen, wie lang es noch dauert, bis unsere lieben Freunde aus Österreich nachziehen. Frei nach dem Motto: Was die in Deutschland dürfen, dürfen wir schon lange. Schließlich gibt es doch überall Terroristen, habe ich Recht?

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Danke an David für den Link.

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