Durchbruch in der Gen-Forschung

Nur vier Chemikalien und einen Bindestoff braucht Craig Venter, um künstliches Erbgut herzustellen. Dieses übernimmt die vollständige Kontrolle, wenn es in eine andere Zelle eingeschleust wird. Ethische Bedenken hat der umstrittene US-Genforscher beim Schaffen von künstlichem Leben nicht.

Ein Team um den US-Genforscher Craig Venter hat erstmals eine Zelle mit komplett künstlichem Erbgut geschaffen. Der Gensatz sei komplett aus chemischen Elementen im Labor erzeugt und in ein Bakterium eingesetzt worden, teilte Venter mit. Der Durchbruch in der Forschung könne zum Beispiel zur Züchtung künstlicher Bakterien zur Erzeugung von Bio-Kraftstoffen oder zum Einsatz gegen Umweltverschmutzung führen.

Wenn ich sowas lese, muss ich immer an Szenarien, wie beispielsweise in “Universal Soldier” denken – also künstlich gezüchtete “perfekte Soldaten”. Liegt es an mir und meinem kranken Verstand, oder ist ein Einsatz der Gen-Forschung in dieser Richtung wesentlich wahrscheinlicher, als für Ziele wie Bio-Kraftstoffe oder die Verminderung der Umweltverschmutzung?

Danke an Kuraghata für den Link.

Quelle: n-TV

Kategorien
Nachgedacht, Politik
Diskussion
72 Kommentare
Netzwerke