“Projekt L”-Tagebuch: 14.11.

Ich stand heute, wie jeden Morgen, auf der Waage und freute mich über einen weiteren großen Fortschritt: Ich wiege jetzt über 8 Kilo weniger und schreite stolz auf die 9 zu – ein Gewicht, das ich seit 2006 nicht mehr erreicht habe. Als ich da heute stand, ging mir folgender Gedanke durch den Kopf: Es ist schon irgendwie krass, wie “einfach” Abnehmen im Grunde ist, wenn man konsequent ist und sich nicht selbst “bescheisst”. Jahre lang redet man sich ein, dass man abnehmen will und zieht sich einen Döner nach dem anderen rein. Aber tief in einem drin, ist es eigentlich gar nicht so wichtig, denn der Döner ist einem in diesem Moment wichtiger, als schlank zu sein. Im Grunde belügt man sich also nur selbst.

Ich war am Freitag im Fitness-Studio und habe mich dem großen Anfangs-Körpertest unterzogen. Dort wird mein kompletter Körper diversen Tests unterzogen, um genaue Grundlagen-Werte zu ermitteln. Die Ergebnisse waren absolut erschreckend für mich. Haltet Euch fest: Ich habe 26% Körperfett und ein Stoffwechselalter von 51 Jahre(!!!). Obwohl ich ja eigentlich nicht in Richtung “Wal” ging, sind bei mir sogar schon erste Anzeichen von Organ-Verfettung festzustellen. Ich rate jedem von Euch, so einen Test mal machen zu lassen, glaubt mir, danach fällt Euch das Abnehmen noch wesentlich leichter. Ich frage mich die ganze Zeit: Wenn ich jetzt noch solche Werte habe, wie sah das dann erst vor fünf Woche, also vor meinem Lebenswandel aus?

Was an diesen Test auch noch interessiert war, ist, dass neben körperlichen Werten auch Kraft- und Muskelstärke ermittelt wurden. Scheinbar ist doch noch was von meiner Leistungssport-Zeit übrig geblieben, denn meine Muskel- und Kraftwerte waren aufgrund meiner körperlichen Voraussetzungen alle gut bis sehr gut. Der Trainer, der die Tests durchführte, war sichtlich überrascht von den Werten und lies mich die Sache mehrfach durchführen, da er anfangs davon ausging, dass der Rechner falsche Zahlen anzeigte. Es scheint also so, als wären meine Muskeln unter der Fettschicht noch alle intakt.

Ich habe mich jedenfalls jetzt fest beim Fitness-Studio angemeldet und absolviere dort 2-3 Mal die Woche ein für meinen Körper und meine Grundlagen entwickeltes Training-Programm, welches die Trainer dort begleiten und mich regelmäßig testen. Mal schauen, wie sich meine Werte in den kommenden Wochen verändern, ich bin gespannt!

Abschließend noch eine Frage von Community-Miglied Christoph:

Ich möchte in der Bauchgegend etwas weniger Umfang haben, dass stört mich schon seid geraumer Zeit. Hast du in der Richtung eine Idee wie man das am effektivsten wegtrainieren kann? Es muss jetzt nicht gleich das Ziel Waschbrettbauch sein aber wenn da etwas an Gewicht purzelt bin ich schon glücklich!

Wie wir in den Comments meiner letzten Eintrags zum “Projekt-L” gelernt haben, kann man sich leider nicht aussuchen, wo der Körper das Fett verbrennt, bzw. an welchen Stellen die Fettschicht dünner wird. Trainiere einfach konsequent den ganzen Körper, bzw. mach ordentlich Sport, dann gehen Deine Problemzonen von ganz allein weg – wenn Du Deine Ernährung auch etwas anpasst. Wenn Du gezielt Deine Bauchmuskeln trainieren willst, empfehle ich Dir die folgenden beiden Geräte, mit denen ich immer arbeite und früher auch einen Waschbrettbauch hatte:

Dieses Ding habe ich immer noch zu Hause stehen und über Jahre damit gearbeitet. Es schont den Rücken und Du siehst relativ schnell Erfolge damit. Und auch preislich ist es absolut im Rahmen (kriegste bei eBay noch billiger).

– Im Fitness-Studio arbeite ich immer mit einer Bauch-Maschine, und die sieht ungefähr so aus —> Klick mich

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