“Farmville” neun Mrd. Dollar wert

Community-Mitglied Florian hat mir heute einen interessanten Artikel bei n-tv verlinkt, in dem es um den Browsergame-Entwickler Zynga geht und ihre Facebook-Spiele:

Virtuelle Kürbisse und Kartoffeln können ein Vermögen wert sein. Der erst drei Jahre alte Spiele-Anbieter Zynga – bekannt für sein Facebook-Spiel “Farmville” – wird nach Informationen des “Wall Street Journal” mittlerweile auf 7 bis 9 Mrd. Dollar taxiert […] Die Zynga-Spiele sind kostenlos, zahlen müssen Nutzer nur für virtuelle Extras, bei “Farmville” etwa bessere Landmaschinen oder besonderes Saatgut. Damit habe das Unternehmen im vergangenen Jahr 400 Mio. Dollar verdient – bei einem Umsatz von 850 Mio., schrieb die Zeitung.

Irgendwie krass, das mal so zu lesen, oder? Jeder Facebook-User hat irgendwie schon mal  kurz oder lang in Farmville rumgeklickt – aber wer hätte dabei geglaubt, dass das Konzept so ein Erfolg wird. Trotzdem gibt es auch durchaus skeptische und vorsichtige Stimmen:

Skeptiker warnen bereits vor einer “Internet-Blase 2.0”. Die erste Internet-Blase war zum Jahr 2001 geplatzt, weil sich die überhöhten Geschäftserwartungen bei vielen Unternehmen nicht erfüllten. Einige Aktionäre mussten damals Totalverluste hinnehmen; viele Kleinanleger auch in Deutschland zogen sich nach den bitteren Erfahrungen ganz von der Börse zurück.

Bleibt also abzuwarten, ob sich die kleinen (großen) Facebook Spiele durchsetzen werden, bzw. ob die Erfolgsgeschichte weitergeht. Man kann auf jeden Fall nicht abstreiten, dass die Leute ihren Spaß mit Farmville und co haben:

“Farmville” habe aktuell rund 51 Mio. Nutzer im Monat, das ähnlich angelegte “Cityville” rund 96 Millionen, schrieb das “Wall Street Journal” unter Berufung auf den Statistik-Dienst AppData. Insgesamt komme Zynga auf 275 Mio. Spieler im Monat.

Quelle: n-tv.de

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