Zum Thema Fahnen und Nationalstolz

Toller Kommentar von einer älteren Dame, die ich auf Google Plus gefunden habe. Ich möchte den Beitrag von Frau Rolf dick unterstreichen:

Jeder Staat hat seine Symbole. Dazu gehören Fahnen und Nationalhymne. Wollte man diese Symbole abschaffen, dann müsste man auch die Nationalstaaten abschaffen. Aber genau das ist es, was die Globalisten wollen!

Ich bin nach dem Krieg geboren. Meine Eltern waren bei Kriegsende 11 und 15 Jahre alt. Während meine Mutter nach Bayern verschickt war und keine Schule besuchen konnte, oder nur unregelmäßig, hat mein Vater seine kleinen Geschwister in den Bunker gebracht in Hamburg.

Warum also sollte ich irgendwelche Schuldgefühle haben, weil ich Deutsche bin? Warum sollte ich mich schämen für eine Selbstverständlichkeit, nämlich die Symbole unseres Staates zu respektieren?

Fahneschwenken geht mir auch auf den Geist, aber nicht wegen der Fahne, sondern wegen der Fußballeuphorie. Diese regelmäßige Hysterie alle vier Jahre übersteht man irgendwie. Das stellt doch aber bitte nicht die Symbole unseres Staates auf den Prüfstand.

Jeder Engländer, Franzose, Italiener, Grieche oder Amerikaner hat mit seinem Nationalstolz überhaupt keine Probleme. Aber uns werden sie von Kindesbeinen an eingeredet. Bis in die vierte Generation?

Meine Großväter waren beide in russischer Kriegsgefangenschaft. Meine Eltern waren Kinder. Ich bin nach dem Krieg geboren und mein Enkel sollte endlich ohne diese Schuldgefühle aufwachsen können. Das wäre auch möglich, wenn das deutsche Volk sich endlich eine Verfassung in freier Selbstbestimmung geben würde, wie es der Art. 146 GG vorsieht. Erst dann haben wir die Vergangenheit hinter uns gelassen.

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