Niedersachsen führt Medienkunde ein

Was ich schon lange fordere, scheint nun endlich Realität zu werden:

Der Umgang mit Internet, Handy, Facebook und Computerspielen soll Pflichtstoff an Niedersachsens Schulen werden. Die Landesmedienanstalt (NLM) hat bereits umfangreiches Unterrichtsmaterial erarbeitet, um den geforderten Einzug der Medienkunde in den Schulen zu beschleunigen.

Die “Blöd”-Zeitung schlachtet die ganze Sache natürlich mal wieder mit dämlichen Schlagzeilen aus: “SMS und Facebook werden Unterrichtsfach”. Fakt ist, dass der Umgang mit neuen Medien, also auch die Chancen und Gefahren, dringend im Schul-Unterricht thematisiert werden müssen. Bislang erfolgte dies oberflächlich im Informatik-Unterricht, aber dies scheint sich nun zu ändern:

Das neue Konzept: die neuen Medien sollen in sämtliche Fächer eingebunden werden, um Schülern den Umgang, die Möglichkeiten aber auch die Risiken des World Wide Web nahezubringen. Statt mit Papier und Schere sollen im Kunstunterricht auch Videokamera und Computer für kreatives Arbeiten bereit stehen. In Deutsch wird die neue Schreibkultur von SMS-Kurznachrichten, Twitter und Chats Unterrichtsthema. Handynutzung, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte fließen ebenfalls in den Unterricht ein. Statt grüner Tafel sollen technische Möglichkeiten zum Einsatz kommen.

Eine tolle Sache, und ich bin froh, dass mein “Heimat-Bundesland” Niedersachsen hier den Anfang macht! Danke an Deborah für den Link!

Quelle: Bild.de

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