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Es geht auch mal anders: Eine tolle Geschichte, die uns hier Community-Mitglied Sintox verlinkt:

Eine Unterlassungsaufforderung wegen behaupteten Eingriffs in eine US-Marke ist nicht selten Anlass für Ärger und Empörung in der Netz-Szene. Dass es auch anders geht, zeigt Jack Daniel’s. Eigentümer dieser vor allem für Whiskey bekannten Marke ist die Firma JDPI […] Adressat des aktuellen „cease and desist letters“ war Patrick Wensink, Autor eines Buches, dessen Deckelbild stark den Aufklebern der Jack Daniel’s-Flaschen ähnelt […] Wensink wird dann aber keineswegs mit Gerichten, Strafen und der Zerstörung seines Buches gedroht. Er wird vielmehr gebeten, die nächste Auflage anders zu gestalten. Für denn Fall, dass er schon schneller Änderungen vornimmt, darunter auch an der E-Book-Version, bietet Susman sogar finanzielle Unterstützung an. Sie schließt das Schreiben mit einer Einladung zu einer Kontaktaufnahme, nicht ohne dem Buchautor anhaltenden Erfolg bei seiner schriftstellerischen Tätigkeit zu wünschen.

Wirklich nachahmenswert! Früher hat man ja auch nicht bei jeder Kleinigkeit sofort mit der „vollen juristischen Breitseite“ geantwortet. Danke für dieses kleine Licht im dunklen „Abmahn-Dschungel“, lieber Jack Daniels!

Quelle: Heise.de


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16 KOMMENTARE

    • Na und? was ist so falsch daran? Wenn man etwas Gutes tut macht man objektiv auch nichts anderes als sich gut darzustellen, weil einem der Empfänger der guten Tat evtl. wichtig ist…

  1. nett… womöglich, weil jack daniels kein echtes markenrecht auf dieses stummfilmtitelbildmuster hat, welches ihre flaschen säumt. und deshalb mit klagen nicht zuu weit kommt. zumal die verwechslung buch – pulle mit alkohol auch kein gutes argument wäre

  2. I really like!
    Einfach mal locker und luftig durch die Hose atmen, macht einen sofort sympathischer!
    Schade, dass ich einfach keinen Whiskey mag, sonst würd ich mir jetzt nen jacky holen 😀

    • Ist das dein Ernst?
      Ich will ja nicht den besserwisserischen Penner raushängen lassen, aber Jacky ist kein Whiskey, sondern Burbon.
      Und die haben alle eins gemeinsam: Sie schmecken scheußlich und sind nur gepunsht genießbar.

  3. Dem kann ich mich nur anschliesen Steve . Umd ich weiß wovon ich rede da ich selbst für 3 Abmahungen noch eine ganze Weile am zahlen bin :-((

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