Freundliche Unterlassungsaufforderung

Es geht auch mal anders: Eine tolle Geschichte, die uns hier Community-Mitglied Sintox verlinkt:

Eine Unterlassungsaufforderung wegen behaupteten Eingriffs in eine US-Marke ist nicht selten Anlass für Ärger und Empörung in der Netz-Szene. Dass es auch anders geht, zeigt Jack Daniel’s. Eigentümer dieser vor allem für Whiskey bekannten Marke ist die Firma JDPI [...] Adressat des aktuellen “cease and desist letters” war Patrick Wensink, Autor eines Buches, dessen Deckelbild stark den Aufklebern der Jack Daniel’s-Flaschen ähnelt [...] Wensink wird dann aber keineswegs mit Gerichten, Strafen und der Zerstörung seines Buches gedroht. Er wird vielmehr gebeten, die nächste Auflage anders zu gestalten. Für denn Fall, dass er schon schneller Änderungen vornimmt, darunter auch an der E-Book-Version, bietet Susman sogar finanzielle Unterstützung an. Sie schließt das Schreiben mit einer Einladung zu einer Kontaktaufnahme, nicht ohne dem Buchautor anhaltenden Erfolg bei seiner schriftstellerischen Tätigkeit zu wünschen.

Wirklich nachahmenswert! Früher hat man ja auch nicht bei jeder Kleinigkeit sofort mit der “vollen juristischen Breitseite” geantwortet. Danke für dieses kleine Licht im dunklen “Abmahn-Dschungel”, lieber Jack Daniels!

Quelle: Heise.de

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