Warum im Netz gestritten wird

Im Netz wird teilweise grob gestänkert und gezankt. Ein von der EU gefördertes Forschungsprojekt stellt die Frage: Warum eigentlich? […] Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen realer und virtueller Diskussion ist: Im Netz treffen Menschen aufeinander, die sich nicht kennen. Diese Aussage mag banal klingen, doch aus ihr leiten sich Erkenntnisse ab, warum der Ton in Foren, Blogs und Kommentarbereichen oft so rau ist. Mit Anonymität hat das laut Psychologie-Professor Arvid Kappas von der Jacobs University in Bremen nämlich nicht viel zu tun.

Ein höchst interessanter Artikel, den mir Community-Mitglied Nerdbeere da verlinkt hat. Für mich der wichtigste Teil:

Denn eine Klarnamenpflicht – also das Verbot, ein Pseudonym zu benutzen – ändert zwar selten den Umgang mit anderen Personen, aber den Umgang mit dem eigenen Wort. Wenn Menschen mit ihrem Namen für ihre Aussagen geradestehen, sagen sie nicht immer das, was sie eigentlich meinen. Kurz gesagt: Sie zensieren sich selbst.

Und genau darum geht es mir, nicht mehr und nicht weniger! Ich weiß, dass ein Großteil von Euch nicht auf seine Anonymität verzichten will – das ist absolut okay, ich wollte nur nochmal meine Position darstellen.

Ansonsten lest einfach mal in den Artikel rein. Es lohnt sich!

Quelle: Golem.de

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