Internetnutzung macht nicht dumm

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Forscher der Universität Koblenz-Landau haben in einer neuen Studie populäre negative Behauptungen zur Internetnutzung überprüft und stellen fest: Bücher, wie etwa “Digitale Demenz” von Manfred Spitzer, die vor der Nutzung des Internets warnen, beruhen nur wenig auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. So macht die Internetnutzung im Mittel weder dick, dumm noch aggressiv, noch leiden Menschen, die soziale Netzwerke nutzen, unter Einsamkeit im Real-Life […] Es gäbe zwar “von der Effektgröße her” einen “kleinen Zusammenhang von Übergewicht und Computerspielen” oder der Internetnutzung und “Depressionen”. Allerdings sei im Hinblick auf das Lernen sogar im Durchschnitt ein eher positiver Effekt zu sehen. So zeigten “experimentelle Studien im Mittel den größten Wissenszuwachs, wenn Instruktionen face-to-face-Anteile und Computer- bzw. und Internetanteile enthalten”. Und selbst “Wirkungsstudien zum Lernen mit Computerspielen zeigen im Durchschnitt positive Effekte”.

Wieso habe ich das Gefühl, dass die Ergebnisse dieser Studie niemals in der Boulvard-Presse auftauchen werden?

Quelle: Heise.de

Danke an Maik für den Link!

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