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Schweiger

Community-Mitglied Dennis schrieb mir heute folgende Nachricht über Facebook zu Til Schweiger:

Til Schweiger (52) hält seine neue „Tatort“-Folge nach eigenen Worten übrigens für bahnbrechend – und die Kritiker für ahnungslos. Der Filmemacher und Kommissar-Darsteller im Hamburger „Tatort“ veröffentlichte in der Nacht zum Montag bei Facebook eine Art Verehrerbrief an den Regisseur des TV-Krimis, Christian Alvart. Darin attestiert Schweiger ihm, mit der am Sonntag ausgestrahlten Folge „ein Stück deutsche Fernsehgeschichte“ geschaffen zu haben: „Kompromisslos, atemlos, viril, phantastisch für das schmale Geld…..andere verschwenden das Budget für zwei moppelige Kommissare, die ne Currywurst verspeisen, oder ein Bier vor einem bayrischen Imbiss zocken.“

Über die Kritiker schrieb Schweiger: „Wenn sie ehrlich wären, würden sie zugeben, dass du was aussergewöhnliches geschaffen hast!! Das kriegen sie aber nicht hin, weil sie schwach und klein sind!“ Er, Schweiger, habe viel mehr Ahnung von Filmkunst als die meisten „Trottel“, die darüber schrieben. Bei Facebook erhielt der Post neben mehreren Hundert Likes auch zahlreiche kritische Kommentare Ende der Chat-Unterhaltung

Ich muss ja ehrlich sagen, dass mir dieser ständige Hass auf Schweiger langsam extrem auf die Nüsse geht. Es erinnert mich fast schon an EA: Egal, was der Mann macht, alles ist scheiße. Ich bin ja generell ein Gegner dieser ganzen Internet-Hypes – ob nun in die eine oder andere Richtung. Was hat der Mann denn getan, dass ihn alle (vor allem im Netz) so sehr hassen? Er hat es gewagt, zurückzuschießen und sich die teilweise doch sehr alberne Kritik an ihm nicht gefallen zu lassen. Und das können die Hater und Trolle im Netz überhaupt nicht ertragen: Kritik und Flames muss man sich gefallen lassen und am besten noch danke sagen.

Ich bin kein großer Schweiger-Fan. Viele seiner Filme finde ich ehrlich gesagt nicht so doll. Und es mag auch sein, dass er auf seiner Facebook-Seite im Laufe des Jahres einige Male „in die Scheiße gegriffen“ hat. Aber mir ist ein solcher Mann, der sein Herz auf der Zunge trägt und damit authentisch ist, hundert Mal lieber, als die ganzen „geleckten“ Promis, die keinen Satz ohne Image-Berater von sich geben. Darüber hinaus bewundere ich seine Art, mit dieser völlig unverhältnismäßigen Kritik umzugehen: Er scheißt nämlich einfach drauf. Und sein Erfolg gibt ihm recht. Auch wenn es manche Hater achso gerne wegdiskutieren würden, hat Schweiger in diesem Jahr mit „Honig im Kopf“ einen grandiosen Film abgeliefert, der auch an den Kinokassen einer der erfolgreichsten Filme des Jahres war.

Waren seine jüngsten Tatort-Filme scheiße? Wenn es nach den Stimmen im Netz geht, ja. Wird ihn das jucken? Wahrscheinlich nicht, da ich davon ausgehe, dass die Quoten super waren. Denn das ist ja genau der Haken an der Sache: Die Hater sind nämlich die Ersten, die all seine Werke konsumieren – was sie natürlich niemals zugeben würden. Aber man muss ja mitreden können. Und daher sind es am Ende genau diese Menschen, die ihn erfolgreich machen…


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30 KOMMENTARE

  1. Schweiger hat ein Händchen was den Cast angeht. Den fand ich bisher in allen seinen bisherigen Tatortepisoden sehr gelungen. Er selbst sollte sich als Ermittler ersetzen…lieber Regie führen und casten…das kann er. Als Schauspieler hat ihm selbst die Fischer das Wasser reichen können (sie hat „ficken“ gesagt). Ansonsten kann er so viele Schmerzmittel schlucken, wie ansonsten höchstens GrippeKrömer. Verstehe bis heute nicht, warum der den Stiglitz spielen durfte…also der Schweigertill. 🙂

  2. Gerne mehr (gut gemachte) Action. Aber dabei bitte mit einer einigermaßen intelligenten Story und vor allem Charakteren, die nicht auch noch dem allerletzten Trottel (mit ihrer unglaublichen Eindimensionalität und ohne jeglichen Tiefgang) klar machen, welcher Stereotyp jeweils bedient wird. Ich hab mir deutlich mehr erhofft. Wenn Schweiger sich öffentlich auf seinen eigenen Tatort einen runterjodelt, gerne. Die geschätzten und etablierten Kollegen vom Tatort Köln und München sollte er dabei aber echt nicht dissen. Das ist kein guter Stil.

  3. Die Quoten waren eher durchschnittlich bis mies (kann man z.B. auf Horizont.de nachlesen). Und dass Schweiger gegen andere Tatort-„Kollegen“ schießt geht halt irgendwie gar nicht. Das ist dann am Ende, trotz allen rundumschlagens, doch irgendwie ein Armutszeugnis.

  4. Naja, wenn die Quoten stimmen, wovon ich jetzt einfach mal ausgehe, dann sieht es eher so aus dass Herr Schweiger mit Kritik nicht umgehen kann.

  5. schweiger guckt und benimmt sich aber auch wie ein wahnsinniger. und dann tickt er so schnell und schön aus. sowas bietet halt ein 1a ziel

    so ist das aber halt und nicht nur im internet; leute die „schön“ ragen werden auch gern dazu gebracht.
    leute, die gar nicht drauf reagieren oder nerver gekonnt(!) abschalten, macht es auch keinen spaß zu nerven. sowas lernt man aber eigtl schon in der grundschule, scheinen aber einige bis heute nicht begriffen zu haben

  6. Mal ganz ehrlich. Wer im Mediengeschäft richtig erfolgreich sein will, darf nicht gemocht werden wollen. Wenn es Hate gibt, gibt es Diskussion, was wiederum zu Bekanntheit führt und letztlich zu bahnbrechenden Umsätzen.
    Egal ob das jetzt Til Schweiger, Justin Bieber oder Call of Duty ist.

    Je stärker man auffällt oder heraussticht, desto besser. Das schlimmste was die Leute einem Medienprodukt oder Promi antun können, ist es oder ihn zu ignorieren. Wenn niemand die Spiele kauft, die Website aufruft, den Podcast oder den neuen Song herunterlädt: Dann, aber auch erst dann, ist man in dieser Branche am Arsch.

  7. Bei Oscars und sonstigen Filmpreisen kann das Actiongenre bestenfalls bei so Kategorien wie Filmmusik, Spezialeffekte oder Make-Up gewinnen, aber praktisch nie in den Kategorien Bester Film oder Bester Haupt-, Neben- oder sonstiger Darsteller.

    Ich halte Schweiger von seiner Art, die er sowohl auf als auch außerhalb der Leinwand zeigt, für ein arrogantes Arschloch, so kommt er nunmal rüber. Und sein obiges Statement passt in dieses Bild: „bahnbrechend“, „Fernsehgeschichte“, „phantastisch“, das sind einfach Vokabeln, die man objektiv auf einen reinen Actionstreifen nur sehr selten anwenden kann.

    Sicher, ich habe vor vielleicht 2 Jahren mal einen Schweiger-Tatort gesehen, und nachdem der Hauptdarsteller in den ersten fünf Minuten mindestens 3 Straftaten begangen hatte, die allesamt für einen sofortigen und endgültigen Rausschmiss aus dem Polizeidienst reichen würden, wusste ich, dass mir hier reines Popcorn-Kino serviert wird, ungefähr so realistisch wie Armageddon oder Lethal Weapon.

    „Bahnbrechend“ sind vielleicht tricktechnische Neuerungen wie seinerzeit Star Wars IV oder in jüngerer Vergangenheit Avatar.

    Aber für eine One-Man-Show mit möglichst vielen Explosionen und Schießereien braucht man weder einen guten Schauspieler noch ein gutes Drehbuch. Dolph Lundgren, Jean-Claude van Damme, erinnert sich wer an Barlows Jäger-Blog? Das triffts ziemlich genau.

    Schweiger mag Erfolg haben mit seinen Komödien. Vielleicht ist er ein guter Drehbuchschreiber und Produzent. Schweiger mag Erfolg haben mit seiner Schauspielerei in Actionfilmen, eben weil es Actionfilme sind und viel junges Publikum darauf steht. Aber niemals wird der Erfolg auf seine schauspielerische Leistung zurückzuführen sein.

    Und Actionfilme mit einem guten Drehbuch kann man an einer Hand abzählen.

    Der wesentliche Punkt ist aber, dass Tatort selbst zu Schimanski-Zeiten nie ein Actionformat war, sondern immer ein Krimi. Und die Zielgruppe, die jeden Sonntag einschaltet, erwartet eben einen Krimi und keine Schweigersche Materialschlacht. Dass es dafür schlechte Kritiken hagelt, ist einfach nur nachvollziehbar.

    Und ich finde es ehrlich gesagt etwas befremdlich, dass Schweiger immer genervt seine Fresse aufreißen muss. Er ist doch wirklich nicht der einzige, der von Film- und Fernsehkritikern zerrissen wird, aber er ist der einzige, der daraufhin die mediale Aufmerksamkeit sucht und dann rumpöbelt, dass außer ihm und seinen Fans ja eh keiner eine Ahnung hat.

    Aber so eine Reaktion ergänzt sich eben mit seinem Persönlichkeitsprofil. Meine Meinung!

    • zitat: Bei Oscars und sonstigen Filmpreisen kann das Actiongenre bestenfalls bei so Kategorien wie Filmmusik, Spezialeffekte oder Make-Up gewinnen, aber praktisch nie in den Kategorien Bester Film oder Bester Haupt-, Neben- oder sonstiger Darsteller.

      Das liegt aber oft auch daran das es halt zu viele Kategorien gibt die Action beinhalten aber nicht als Actionfilm ausgezeichnet sind.

      Oscar Beispiele: Meuterei auf der Bounty, In 80 Tagen um die Welt, Ben Hur, French Connection – Brennpunkt Brooklyn, Braveheart, Titanic, Gladiator, Departed – Unter Feinden, Tödliches Kommando – The Hurt Locker.

      zitat: Und Actionfilme mit einem guten Drehbuch kann man an einer Hand abzählen.

      Kommt drauf an was man unter ein guten Drehbuch versteht, ein Actionfilm soll unterhalten und vor allem schnell sein, wenn dort erstmal 45 minuten draufgehen um Landschaftsaufnahmen zu zeigen bei 100 min Filmlänge wäre es wohl langatmig und nicht zum Genre passend. Ebensowenig muss der Hauptdarsteller im Wohnzimmer sitzen, darüber weinen warum er der netten Verkäuferin bei Lidl kein trinkgeld gab und anschliessend darüber Philosophieren warum in Grüne Tomaten nicht schmecken, alles mit zutiefst trauriger Musik unterlegt.

      Ein guter Actionfilm ist wie eine Achterbahnfahrt und da gibt es doch viele gute: Lethal Weapon, Stirb Langsam, Speed, Bad Boys, Die Bourne Filme, Top Gun, Heat, Face off, Auf der Flucht, Beverly Hills Cop usw…

      Allerdings würde mir jetzt kein guter Actionfilm mit dem Schweiger einfallen und was Tartort angeht bin ich auch bisher davon ausgegangen das es sich dabei um Krimis handeln sollte und nicht um Cobra 11.

      Zum Schweiger selber habe ich keine große Meinung in meinen Augen hat er bisher noch nichts Weltbewegenes gerissen worüber man reden müsste.

      • Natürlich gibt es gute Actionfilme, u. a. die von Dir zitierten. Aber wir müssen doch nicht über diverse Logiklöcher zugunsten von Bummbumm diskutieren, oder? Dass dem Helden niemals die Munition ausgeht, ist dabei noch das wenigste!

        Guter Film =/= gutes Drehbuch.

        Beispiel: Kleiner Junge lebt in der Wüste. Eltern werden ermordet. Junge findet sich unversehens in einem Krieg wieder. Junge lernt Zauberei. Junge rettet erst die Prinzessin und besiegt dann im Alleingang das Böse.

        Sicher kein gutes Drehbuch!

        Aber eben Episode IV! 😉

  8. Schweiger wird uns von den Medien aufgezwungen,genau wie die Klum,Geissens und die ganzen Halbwilden um RTL Exklusiv.
    Was er in Punkto Flüchtlinge leistet ist nicht zu toppen und ich würde ihn dafür nie kritisieren.Aber er sollte mal von seinem hohen Ross runterkommen und sich nicht als Halbgott hinstellen.Seine Taten und Leistungen sollte er mal „nüchtern´´ betrachten….
    Für mich hatte er nur eine gute Rolle,die war damals in der Lindenstraße als er nicht da war.

    • Deinem ersten Satz möchte ich mal klar widersprechen.
      Schweiger ist immerhin jemand der selber etwas schafft. Das er es in der Medienbranche tut bringt es mit sich, das er dort auch diskutiert wird.

      Denn es gibt ganz andere Menschen, die uns von den Medien wirklich aufgezungen werden. Aktuelles Beispiel, irgend eine ex-Frau oder ex-Freundin eines mittelmäßigen niederländischer Fußballers der mal paar Jahre beim HSV gespielt hat. Oder seit Jahrzehnten irgendwelche Exfrauen von einem Herrn Bohlen.
      Da will man früh beim Morgenkaffee mal kurz TV anmachen und wird mit solchen Figuren konfrontiert.

  9. Hier geht es nicht um einen Internet-Hype, sondern um Schweigers Problem mit dem Feuilleton. Völlig verdient erntet er immer schlechte Kritiken für seine katastrophalen Filme, die nichts mehr tun, als Stereotypen zu bedienen, besonders auf die Intellektuellen hat er es abgesehen. Dazu die schlechten Schauspielkünste von ihm, sowie die ständige Werbe-Ästhetik. Was mich nur wundert, dass er sich für die Kritiken interessiert, da seine Filme ja zumeist erfolgreich sind. So lässt sich aber leider nur sagen, wem die Bild-Zeitung zu intellektuell ist, der schaut lieber einen Til-Schweiger-Film.

  10. ehrlich gesagt, interessiert es mich rein gar nicht, wer nun was/wie/wo postet.

    ich mach auch kein 2nd screening beim filme / fernsehen schauen mehr.

    ich will spass, unterhaltung und was zum danach mit frau und freunden drüber zu reden. Danach!!!!
    und ich persönlich hab mich beim tatort gut unterhalten gefühlt. war halt wie beim ersten bond mit daniel craige. einfach mal ausblenden was sonst an tatort oder bond filmen liefen und man hatte wirklich spass (so und nun hol ich meine connery-bond-fan-flagge wieder raus 😉 )

  11. Er bekommt Gegenwind nicht weil er zurückschießt sondern wegen der Art und Weise. Nicht Reflektiert, nicht zurückhaltend oder auch nur im Ansatz souverän. Jan Böhmermann hat es ja in seinem Lied aufgegriffen, es wirkt wirklich so als säße er angetrunken vorm Rechner und würde auf eine Tastatur einhacken.
    Davon mal abgesehen das die Kommentare meist nicht nur unsouverän sind, sondern auch unter aller Sau!

  12. drachenlord 2.0
    schweiger scheint regel #1 nicht zu kennen:
    niemals ernst gemeinte diskussionen im twitchchat führen

  13. Til macht wie jeder Schauspieler mal gute mal schlechte Filme. Der Tatort reizt mich allgemein nur noch zum gähnen, wegen der stockkonservativen machart. Wie sehr wünsche ich mir einen jungen Anarchoregisseur der da mal alles durcheinander bringt.
    Auch Tils Beiträge sind im Grunde dieselbe Machart, nur etwas lauter.
    Im Kino trifft der herr Schweiger aber öfters ins Schwarze.

    • Im Kino trifft der herr Schweiger aber öfters ins Schwarze.

      Bitte im DEUTSCHEN KINOS trifft der herr Schweiger aber öfters ins Schwarze. Den Internationalen durchbruch hat er oft versucht aber nie geschafft. Und was seine Deutschen Kinofilme angeht tümpelt er im gleichen Teich wie Schweighöfer & Co banale Beziehungskomödien die sich oft nicht nur selber story sondern auch selber schauspieler bedienen.

  14. zunächst mal: ich finde schweiger ist ein guter Actionschauspieler mit einer einzigartigen ausstrahlung ( siehe „Inglourious Basterds“), nur Dialoge kann er aufgrund seiner Stimme und seinem Nuscheln nicht gut rüberbringen. Nicht umsonst hat er außerhalb von Deutschland bisher nur Rollen gehabt mit wenig bis gar keinen Dialogen. Als Regisseur ist er einer DER Leitfiguren des momentanen deutschen Films, auch wenn seine Filme ausschließlich für die breite Masse gedreht werden und somit den meisten Menschen die sich auch nur ein wenig mit dem Medium Film beschäftigen irgendwann zu repetitiv werden. Finde seinen Einstellung gegenüber seinen „Kritikern“ stellenweise allerdings fragwürdig, da er offensichtlich nicht zwischen konstruktiver Kritik und stumpfen Beleidigungen unterscheiden kann. Schaden wird ihm das jedoch nicht.

    Zur Quote vom Tatort: Die Quote war für einen Tatort dieses Kalibers erstaunlich schlecht

  15. Ich moechte mich fast soweit aus dem Fenster lehnen und behaupten das stimmt nicht. Die ueberwiegende Mehrheit, die sich aus Desinteresse nicht zum Thema aeussert, ist total egal was der Herr Schweiger macht.

    Ich gucke seine Filme nicht, ich gucke den Tatort an sich nicht und ich hasse weder seine Person noch seine Filme. Tut auf Dauer halt auch einfach nicht gut, sich wegen sowas zb aufzuregen, dafuer ist mir das ganze viel zu egal als das ich dafuer Zeit und Energie aufwenden moechte.

    Lass die Kasper doch haten, sich damit zu beschaeftigen bringt dich doch kein Stueck weiter.

  16. Mein erster Schweiger Film war Knockin on Heavens Door. Ich mag den. Aber Kokowäh oder Kleinohrhase gucke ich deswegen nicht.

    Mir ist und bleibt er sympathisch.

  17. Schau mir generell nicht wirklich was von Til Schweiger an und hab auch keine großartige Meinung zu ihm weil er, wie fast alle deutschen Schauspieler, mMn einfach nicht viele sonderlich gute Filme gemacht hat und das meiste nur 0815 romcom dinger sind die in Deutschland aus irgendeinem Grund gut ankommen bei der Masse. Zumindest ist das als Außenstehender mein Eindruck.

    Nur wenn ich diesen Auszug lese find ich dass der Herr Schweiger schon sehr arrogant rüberkommt indem er sein Werk als Meisterwerk hinstellt und andere „verschwenden das Budget für zwei moppelige Kommissare, die ne Currywurst verspeisen, oder ein Bier vor einem bayrischen Imbiss zocken“. Verstehe nicht wie man mit so nem arrogantem Menschen groß Mitleid haben kann, das hat für mich ja schon fast Uwe Boll Level was der Schweiger da immer wieder mal raushaut.

  18. Naja Schweiger diskutiert halt auf dem selben Niveau wie seine Hater. Mag nun authentisch sein, aber irgendwie auch etwas albern.

    Die Einschaltquoten seiner letzten beiden Tatorte waren wohl recht schlecht, zumindest stand das in einem Artikel heute. Persönlich schaue ich eh nie Tatort, das ist etwas was völlig an mir vorbei gegangen ist.

    • Die Informationen stimmen schon.

      Die Schweiger-Reihe liegt mittlerweile am unteren Ende der Tatort-Skala, weil das Zielpublikum eben keine Alarm für Cobra 11 Verfolgungsjagden und Schißereien möchte, sondern einen ordentlichen Mordfall mit Ermittlungen, etwas Humor und einer entsprechenden Auflösung.

      Der Erfolg gibt ihm in diesem Fall also alles andere als Recht. Und der Tatort wird eben auch nicht besser, weil Honig im Kopf gut im Kino lief.

      Schade, dass Schweiger in Anbetracht des Durchfallens bei Kritikern und Zuschauern das Werk und sich nicht mit Abstand hinterfragt, sondern lieber bockig von „Fernsehgeschichte“ redet und gleichzeitig seine erfolgreicheren Kollegen (die den Tatort eben über Jahrzehnte zu einem der erfolgreichsten Fernsehformate machen) diskreditiert.

      Das mag authentisch sein, spricht aber überhaupt nicht für ihn als Mensch.

      • Schweiger ist wenn ichs „authentisch“ aus meiner Sicht sagen soll nen Arschloch mit nem Minderwertigkeitskomplex, und nem gewissen Grad an Selbstverliebtheit.

        Über seinen Tatort kann ich nichts sagen, mein letzter Tatort war Schimanski, wenn seine restliche „Schauspielkunst“ allerdings nen Indiz ist wirds so grossartig nicht gewesen sein.

  19. Ist mir ehrlich gesagt alles egal, ich hab eigentlich gar kein Nerv mir den shitstorm um ihn zu geben. Was ich ihm aber hoch anrechne ist die Tatsache, dass er einer der ersten war der sich nicht dieses rechte Geschwätz,den vor einiger Zeit soviele in Facebook gebraucht haben, gefallen lies. Erst da haben solangsam manche kapiert, dass nicht alles unter der Meinungsfreiheit fällt und man diesen Idioten ihre rechte Fresse stopfen sollte.

  20. Ich kümmere mich nicht besonders um seine Person, aber der Auszug oben zeigt ja bestens, dass auch er scheinbar wenig von konstruktiver Kritik versteht.

    „andere verschwenden das Budget für zwei moppelige Kommissare, die ne Currywurst verspeisen, oder ein Bier vor einem bayrischen Imbiss zocken“

    Im Hinblick auf die quoten- und kritikertechnisch sehr erfolgreichen Tatorte so einen Spruch rauszuhauen ist unter Kollegen schon verdammt beschämend.

  21. Prinzipiell sehe ich das ja ähnlich was den Anti-Hype und den Hate angeht. Allerdings hab ich den Post von Til Schweiger verlinkt bekommen und fand die Art und Weise wie er sich da ausdrückt einfach genauso daneben und es kommt vor allem unglaublich unsympathisch und selbstverliebt rüber.
    Aber diese sinnlose Haterei wird mal wohl nie ändern können, siehe Star Wars etc. Man kann es eh nicht richtig machen

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