200 Millionen Euro Investitionen bei 1860?

Festgefahren im Niemandsland der 2. Bundesliga? Für den Investor von 1860 München ist das nur eine Momentaufnahme: Hasan Ismaik will mit den Löwen hoch hinaus. Die Ziele: Einzug in die Champions League, Megainvestitionen für Top-Stars und ein eigenes Stadion.

Genau solche Menschen machen für mich den Fußball kaputt. Wenn es nach mir ginge, würde sowas unterbunden werden. Auch hier ist uns das US-Profisport-System weit überlegen: Dort darf ein Klub nur eine bestimmte Summer pro Saison investieren – es gibt sogenannte Gehaltsobergrenzen, die genau festlegen, was ein Verein insgesamt ausgeben darf. Es kann meiner Ansicht einfach nicht angehen, dass am Ende der Verein gewinnt, der den besten Investor oder Geldgeber hat (Stichwort: Red Bull). Auf lange Sicht macht dies den Fußball, so wie wir ihn kennen, kaputt. Hinzu kommt, dass man sich so komplett von einer Person oder Gruppe abhängig macht. Der HSV hat seine Seele doch auch schon an Herrn Kühne verkauft. Will man sowas als Fan?

Quelle: T-Online.de

Kategorien
Fußball, Nachgedacht
Diskussion
22 Kommentare
Netzwerke