In Orlando angekommen

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Gleich vorweg, liebe Community: Ich tippe auf einer US-Tastatur und habe daher nur “ae, ue und oe” zur Verfuegung. Geht leider nicht anders, aber Ihr werdet’s ueberleben, denke ich.

Ich bin gestern nach 17 Stunden Flug und sechs Stunden Aufenthalt in Frankfurt ziemlich platt hier in Orlando angekommen. Vor allem die sechs Stunden am Frankfurter Flughafen waren hart, da ich in der Nacht vor meiner Reise nur eine Stunde geschlafen habe. Wir mussten um vier Uhr aufstehen, und ich bin schon im Ferien-Modus (bzw. war ein wenig aufgeregt), daher konnte ich erst um drei Uhr schlafen. Am Frankfurter Flughafen und den sechs Stunden Wartezeit, bin ich fast im Stehen/Sitzen eingepennt. Beim Lesen des Illidan-Buches fielen mir immer wieder die Augen zu. Irgendwann ging es dann einfach nicht mehr, so dass ich mich einfach quer auf eine Wartebank legte und 1-2 Stunden vor meinem Gate pennte.

Der Flug in die USA war relativ entspannend. Auch wenn man in der Economy-Class nie weiss, wohin mit seinen Beinen. Dafuer habe wieder einige Filme auf meiner ToWatch-Liste “aufholen” koennen: Dschungelbuch (ganz nett), Independence Day – die Rueckkehr (geht so) und X-Men: Apocalypse (ganz gut) habe ich geguckt. Bei Star Trek: Beyond bin ich leider eingepennt.

Die Einreise in die USA waren wie immer nervig. Es ist schon krass, wie hoch die Sicherheitsbestimmungen hier immer noch sind – man hat hier als Besucher das Gefuehl, dass 9/11 und die Angst vor dem Terror immer noch in den Koepfen der Amerikaner allgegenwaertig sind. Ich musste locker eine Stunde anstehen und an diversen Schaltern den authoritaeren Polizisten versichern, dass ich kein Terrorist bin und keine illigalen Dinge einfuehren will.

Zu meiner grossen Freude funktionierte sonst alles super: Mein Koffer war sofort da, es gab keinen spotanen Lufthansa-Streik und auch auch Michelle und Sascha warteten am Ausgang auf mich. Toll!

Orlando ist im Grunde ein grosser Sumpf. Dadurch dass es so nah am Aequator liegt, ist hier eine extrem schwuele Hitze. Was mir ehrlich gesagt wesentlich mehr zu schaffen macht, sind die Klimaanlagen hier. Die Amis drehen die Dinger ueberall bis zum Anschlag auf – man hat dadurch quasi immer nur die beiden Extreme. Entweder man friert oder man schwitzt. Krass war es gestern Abend immer, wenn ich aus Saschas Auto ausgestiegen bin: Da rennt man dann quasi von der Kaelte gegen eine schwuele Hitzewand. Der Unterschied ist echt krass, daran muss ich mich erstmal gewoehnen.

Ich habe wie immer keine Probleme mit dem Jetlag. Aufgrund meines wechselnden Rhythmus im Alltag (je nachdem wie frueh ich immer raus muss oder ob Ferien sind), ist mein Koerper da echt gut trainiert. Das ist als naechtlicher Gamer echt ein Vorteil. Ich habe gestern Abend bis ca. 23 Uhr hier durchgehalten und dann bis heute Morgen um 9 Uhr durchgeschlafen. Mir geht es also aktuell recht gut.

Das Programm von Sascha und Michelle ist wie immer bei den Beiden perfekt durchgeplant. Gleich (um 15 Uhr) geht es direkt zur Gun-Ranch, wo mir ein eigener Trainer zeigen wird, wie ich mit einer Waffe schiesse. Das wird auf jeden Fall ein unterhaltsamer Vlog. Wir sind hier uebrigens sechs Stunden hinter Euch. Da ich erst heute Abend zum Schneiden kommen werde, erscheint der erste Vlog wahrscheinlich bei Euch erst heute Nacht.

Ansonsten gibt es hier aktuell eine Hurricane-Warnung. Aktuell ist naemlich Hurricane-Saison hier in Florida. Heute Morgen wurde angesagt, dass der aktuelle Hurricane evtl. am Donnerstag Orlando treffen koennte. Wir werden gleich also Hamsterkaeufe unternehmen, um vorbereitet zu sein – das wurde vom Buergermeister hier so vorgeschlagen. Krass, oder?

Zum Abschluss hier einige Bilder vom gestrigen Abendessen. Ich liebe das Zeug so…

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