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Wissenschaftler am Imperial College London haben zusammen mit DNA Electronics einen USB-Stick entwickelt, mit dem sich Aids über die Konzentration des HI-Virus in einem Tropfen Blut erkennen lässt. Bislang sind die Testergebnisse noch nicht so verlässlich, wie man es erwarten würde (95%), dafür aber besonders schnell (20 Minuten)

Finde ich eine tolle Innovation: Viele Menschen scheuen sicher den Gang zum Arzt, um sich testen zu lassen. Mit so einem Test-USB-Stick wäre das viel unkomplizierter. Gerade Menschen mit häufig wechselnden Sexualpartnern könnten sowas gut gebrauchen…

Quelle: Engadget.de

10 KOMMENTARE

  1. Find ich überhaupt nicht sinnvoll so. Für Leute die eventuell Hemmungen haben, den Arzt nach einem Test zu fragen, gibt es ja auch immer noch die Möglichkeit, das indirekt über eine Blutspende herauszufinden – die werden ja auch durchgetestet. (Vorausgesetzt man darf spenden)

    Der Stick hat jetzt eine Sensitivität von 95%, die Spezifität ist nicht angegeben (man unterscheidet bei diagnostischen Verfahren zwischen der Sensitivität – welche die Wahrscheinlichkeit angibt mit der ein wirklich Kranker auch positiv im Test auffällt, mit dem Nachteil, dass auch vermehrt Leute positiv getestet werden die gar nicht krank sind – und der Spezifität, welche die Wahrscheinlichkeit angibt mit der Gesunde im Test auch als negativ gelten).
    Alles was der Test dadurch quasi kann (und 95% Sensitivität könnte wirklich noch etwas besser sein) ist zu versichern, dass man HIV nicht hat wenn der Test negativ ausfällt.

    Normalerweise wird HIV durch einen ersten Test mit einer sehr hohen Sensitivität und dann durch einen zweiten Test mit einer sehr hohen Spezifität diagnostiziert. Das fällt hier weg. Und viele Leute werden erstmal fälschlicher Weise mit einer schweren Diagnose konfrontiert. Sicher werden sie anschließend zum Arzt gehen, aber in der Situation möchte ich erstmal nicht stecken…

    • Ich bezweifle, dass Menschen die Hemmungen haben einen Arzt, in einem vertraulichen Gespräch, nach einem Test zu fragen, Blutspenden gehen. Da wimmelt es ja genauso von Ärzten. Sonst schöner Post.

      Nur meine Meinung, du darfst natürlich auch deine haben 🙂

  2. Für Ärzte und Beratungsstellen eine tolle Sache, wenn die Ergebnisse schnell und zuverlässig da sind.
    Für Privatpersonen eigentlich schrecklich – möchte man bei so einer Nachricht und den vielen Fragen bei einem positiven Test alleine sein?

  3. 95% ist leider extrem schlecht. Das bedeutet, dass von 100 getesteten gesunden Leuten 5 als falsch positiv bewertet weden. Diejenigen haben dann Tagelang panik, bis sie von nem Arzt nochmal getestet werden. Die Idee ist aber sicherlich gut.

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