Computer im Unterricht

Verlieren Schulen den digitalen Anschluss? Bundesbildungsministerin Johanna Wanka will jedes Jahr eine Milliarde Euro in die Computerausstattung aller Schulen in Deutschland stecken. Aber ziehen auch die Lehrer mit? Laut einer aktuellen Studie gibt es in vielen Schulen eine brauchbare Computerausstattung, aber die Lehrer nutzen sie oft nicht.

Extrem spannender Praxis-Bericht bei Spiegel-Online. Drei verschiedene Lehrer berichten aus ihrem Alltag, wie an ihrer Schule neue Medien eingesetzt werden. Ich hatte beim Lesen sehr viele Deja vus: Probleme wie zu langsames Internet, welches bei 1-2 Klassen an Rechnern überhaupt nicht mehr zu benutzen ist und laggt, kommen mir sehr bekannt vor. Darüber hinaus liegt die Wartung der Geräte überwiegend bei den Schulen und Lehrern, was gerade bei einer größeren Menge überhaupt nicht mehr zu bewältigen ist – es sei denn der zuständige Lehrer wartet die Rechner in seiner Freizeit. Bleibt am Ende noch der wichtige Punkt, dass die Rechner/Laptops überwiegend im IT-Unterricht eingesetzt werden und aufgrund der überschaubaren Menge im normalen Unterricht kaum verfügbar sind.

Daran ist schön zu sehen, dass es oftmals einfach nicht reicht, einer Schule eine gewisse Anzahl von Rechnern zur Verfügung zu stellen. Einfach weil ein riesiger Rattenschwanz mit an der Sache hängt, der für uns Lehrer eine Menge Mehrarbeit bedeutet. Von daher verstehe ich auch jeden Lehrer, der darauf verzichtet und seinen Unterricht lieber ohne neue Medien plant.

Quelle: Spiegel.de

Danke an Martin für den Link!

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