VR ist tot: Sony begräbt die Spielezukunft

Das Thema Virtuelle Realität kommt auf dem Massenmarkt einfach nicht in Fahrt. Von Oculus Rift und HTC Vive hört man schon seit Längerem nichts mehr, jetzt ist es auch um PlayStation VR merkwürdig still geworden. Mit etwas Pech ist VR schon tot, wir haben es nur noch nicht bemerkt.

Super interessante Kolumne zum Thema VR. Er nimmt dabei die Diskussion auf, die wir hier auch schon seit Monaten führen und geht auf die Massentauglichkeit ein…

Während es sich bei der Oculus Rift und der HTC Vive um klare Nischenprodukte handelt, die sich an eine entsprechend kleine Zielgruppe richten und mit ihren saftigen Preisschildern keine Chance haben, den Massenmarkt zu penetrieren, ist Sony mit PlayStation VR dem VR-Rennen beigetreten, um genau das zu tun: Mit einer riesigen potentiellen Nutzerbasis von mehr als 40 Millionen PS4-Besitzern, starker Technik, tollem Preis-Leistungs-Verhältnis und großen Versprechungen.

Und der allerwichtigste Punkt, warum VR aktuell (noch?) nicht zündet…

Was PlayStation VR fehlt – der Oculus Rift und der HTC Vive im Übrigen auch – ist die Killer-App, die Gamer mehr oder weniger dazu zwingt, sich PlayStation VR zu kaufen. Wo ist Half-Life 3 für VR, wo ist GTA VR, wo ist Skyrim VR? Wo bleibt ein Witcher, ein Red Dead Redemption oder zumindest die Ankündigung eines solchen Bretts für VR?

Statt dessen sieht die traurige Realität eher so aus…

Batman – Arkham VR ist das beste Beispiel für dieses Dilemma und soll stellvertretend für die vielen anderen kleinen VR-Erlebnisse stehen, die so viel mehr hätten sein können. Batman ist eine bloße Aneinanderreihung von Mini-Spielchen in beeindruckenden Umgebungen, die allesamt zeigen, was für tolle Sachen in VR möglich sind.

Und das ist aktuell gefühlt bei allen VR-Titeln so: Entweder irgendwelche Tech-Demos oder eine Aneinanderreihung von Mini-Spielen. Und das reicht auf Dauer einfach nicht aus. Wie seht Ihr die Sache?

Quelle: Chip.de

Danke an Torsten für den Link!

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