Mein Zelda-Tagebuch: Der zweite Titan – die Feuer-Echse

Ich muss erneut anmerken, dass dieses Spiel einfach großartig geworden ist. Man begibt sich wirklich auf eine wunderbare Reise, die man mit “Haut und Haaren” miterlebt. Man taucht in diese Welt ein und hat zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, Teil dieser Welt zu sein. Ich habe irgendwo gelesen, Leute hätten kritisiert, dass das Spiel ein dünne Story hätte – wenn ich das lese, frage ich mich, ob diese Menschen das Spiel überhaupt gespielt haben. Ich bin aktuell so begeistert, dass ich, wenn ich noch Ferien hätte, liebend gerne eine Zelda-Streaming-Woche auf die Beine stellen würde – selbst wenn es für einige von Euch schon “kalter Kaffee” ist.

Nachdem ich durchaus Probleme beim ersten Titan (dem Elefanten) und dem Ganons Wasserfluch hatte, habe ich erstmal ordentlich Gear und Herzen gefarmt und hatte durchaus Respekt vor den drei anderen Titanen. Dadurch, dass ich in der Woche wenig Zeit hatte, kam ich erst gestern dazu, den nächsten Titan anzugehen. Beim “Feuervolk” der Goronen nahe des Vulkans/Todesbergs werden wir erstmal mit der Hintergrundgeschichte und einem ehemaligen Weggefährten Links konfrontiert. Nachdem wir einige Quests und Hindernisse absolviert haben, müssen wir mit einem Nachkommen des ehemaligen Weggefährtens den Todesberg erreichen, um in den Titan Vah Rudania (Feuer-Echse) zu klettern und ihn zu übernehmen.

Übrigens sollte man sich dringend feuerfestes Gear zulegen, weil die ganze Sache sonst echt lästig wird. In Vah Rudania drin gilt es wieder, die verschiedenen Kontrollpunkte für die Steuerung des Titan zu übernehmen. Ich fand die Rätsel dieses Mal um einiges leichter – was daran liegen mag, dass ich durch die Erfahrungen mit dem ersten Titan wusste, wie “der Hase (ungefähr) läuft”.

Am Ende stehen wir dann mit Ganons Feuerfluch, dem Endgegner des Dungeons gegenüber. Glaubt es mir oder lasst es sein, aber ich habe den Boss beim ersten Versuch gelegt. Natürlich ist das schwer zu glauben, eben weil ich mich beim Elefanten so dämlich angestellt habe, aber im Grunde ist der Feuerfluch echt einfach: Ich habe einfach nur Eispfeile auf ihn geschossen. Er geht dann immer wieder relativ schnell zu Boden, so dass man ordentlich draufhauen kann. Auch Phase 2 ist relativ leicht: Sich einfach irgendwo hinterstellen, dann bei passender Gelegenheit ne Bombe drauf werfen und ihn so in Phase 1 zurückbringen. Am Ende war ich selbst sehr überrascht, dass der Kampf schon vorbei war.

Zum Abschluss zeigt sich dann der Geist von Daruk (Eurem ehemaligen Weggefährten) und gibt uns eine weitere neue Fähigkeit. Dann folgt wieder eine schöne Videosequenz und schließt die Sache stimmungsvoll ab.

Mich hat das Spiel und die ganze Geschichte so krass gepackt, dass ich schon in der dritten “Titanen-Stadt” bin. In Gerudo bin ich aktuell auf der Suche nach dem Blitzhelm und schleiche bei den Yiga herum. Bald werde ich im Blitz-Kamel (dem dritten Titanen) herumkriechen. Ich halte Euch auf dem Laufenden!

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