Gouverneur von Jakarta: Gefängnis wegen Gotteslästerung

Ein indonesisches Gericht hat den christlichen Gouverneur von Jakarta zu zwei Jahren Haft verurteilt. Er habe den Islam beleidigt, entschieden die Richter. Der Grund: Im Wahlkampf sagte der Politiker, dass Muslime auch für einen Nicht-Muslim stimmen dürfen.

Mal wieder so eine unfassbare Geschichte innerhalb eines Gottesstaates. Ich spare mir jetzt mal jegliche Vergleiche mit demokratisch geführten Ländern und Sprüche wie “das müsste mal bei uns einer wagen” – denn das lässt sich nun mal nicht mal annähernd vergleichen. Schockierend ist die Sache natürlich trotzdem. Aber so funktioniert das nun mal innerhalb eines Landes, das nach der Scharia lebt…

Quelle: Tagesschau.de

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