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Dieses Bild hat mir heute Community-Mitglied Fabian geschickt. Ich bin da zu 100% bei Euch, denn das ist genau das Problem: Weil manche Anbieter/Seiten den Rachen nicht voll genug kriegen können, ist es für uns kleine Webmaster/Seiten so schwer geworden, zu überleben bzw. uns zu refinanzieren. Das oben aufgeführte Beispiel ist eine Unverschämtheit. Ich verstehe jeden User, der dafür seinen Adblocker anschmeißt. Und genau sowas habe ich immer versucht, von meinen Seiten fernzuhalten. Ja der Layer nervt, aber wenn man auf das Viereck oben klickt, ist er unter normalen Umständen (am PC) für einige Stunden weg. Leider kann mein Blog ohne die Layer-Einnahmen nicht überleben, sonst hätte ich ihn schon lange verbannt!

30 KOMMENTARE

  1. Die Dame in der Werbung gefällt mir deutlich besser als die im Artikel gezeigte 😉
    Gibt es einen Artikelblocker für Spiegel Online? 😀 😀

    Scherz beiseite: das Verhältnis (Anzeigefläche) zw. Artikel und Werbung ist in diesem Fall natürlich extrem, aber wie schon erwähnt: Der Artikel selbst ist weiterhin vollständig lesbar, keine Überlagerung durch Werbung, die man erst wegklicken muss… da gibt es definitiv schlimmeres im Netz 🙂

  2. Finde die Werbung auf Spiegel noch harmlos. Chip.de ist für mich absolutes Negativbeispiel, vor allem weil auch dauernd irgendwelche Videos automatisch abgespielt werden.

  3. https://www.test.de/Tracking-Wie-unser-Surfverhalten-ueberwacht-wird-und-was-dagegen-hilft-5221609-0/

    Mehr gibt es dazu einfach nicht zu sagen.
    Privacy Badger 31 potentielle Tracker davon 27 blockiert.
    ublock origin 26 Anfragen blockiert.
    Nur zum Vergleich pornhub geöffnet:
    Privacy Badger 2 blockiert sonst nichts
    ublock origin 6 Anfragen blockiert.

    Welche Qualität haben die Blocks? keine Ahnung, da schau ich auch nicht weiter nach warum auch.. aber ich schalte diese beiden Tools auch nicht ab. Das Einzige was ich ab und an ausschalte ist noscripts.

    • pornhub hat auch nicht allzu viel zu tracken.
      Welches video du schaust oder suchst, tracken die serverseitig mit allen infos, die sie per javascript abgreifen können.
      Beim drüberschauen über die requests finde ich aber über ein Dutzend nachgeladene ad-scripte und tracking-Dienste. Deine Aussage ist also so oder so falsch.

      • “Welche Qualität haben die Blocks? keine Ahnung, da schau ich auch nicht weiter nach warum auch.. aber ich schalte diese beiden Tools auch nicht ab”

        keinerlei falsche Aussage. Wenn du dich weiter damit beschäftigen willst mach das, aber reflektiere deine Anschuldigungen gegenüber meinen Aussagen bevor du Klump schreibst. Danke

  4. Ich sehe das auch immer mit gemischte Gefühlen. Ich habe ja nicht gegen Werbung, solange es sich im erträglichen Rahmen bewegt. Mal eine Affili-Link hier, ein kleines statisches Banner in der Seitenleiste – gar kein Problem.
    Aber alles was blinkt, tönt und/oder meinen Lesefluss behindert hasse ich wie die Pest.
    Und grade die vielen kleinen Blogger, die zwar nicht von ihrem Blog leben, aber zumindest die Serverkosten teilweise darüber finanzieren, tun mir leid, wenn ich generell mit Adblocker unterwegs bin.
    Ich würde eine Lösung auf Blacklist-Basis besser finden, wo ich also den Adblocker dann erst für die Seite scharf schalte, wenn mich die Werbung nervt. Und nicht wie es jetzt ist, dass generell alles geblockt wird und ich per Withelist erst die Werbung erlauben muss.

  5. Ich zahle lieber für paidcontent, habe dennoch AdBlock und co an. Man wird einfach extrem getrackt. Soviel muss ich nicht preisgeben.

  6. Das ist kein Internet ohne Adblock, sondern mit. Die Gefahr, dass die User sich einen Adblocker holen könnten, schränkt die Werber schon ein.
    Sonst wäre es wie früher, bevor die ersten Popup-Blocker entwickelt wurden.

    Du klickst einen Link im (damaligen) Netscape und es öffnen sich 1 bis zu 10 neue Netscape Fenster. Alle mit (teils blinkender) Werbung. Aus einigen dieser Fenster dringt Musik/Geräusche zu dir, die sich gemeinsam mit der Musik aus den anderen Fenstern zu einen nervtötenden Geräusch entwickeln. Hastig schliesst du alle Fenster, um deine Ohren zu retten, und merkst zu spät, dass auch das Fenster mit der Webseite weg ist. Wieder öffnest du Netscape und klickst einen Link. Und x neue Fenster öffnen sich …

    Zum Glück kamen dann die Popup-Blocker auf.

    • Was für Seiten hast du bitte besucht?
      Im Gegensatz zu heute, war damals die Verbreitung von javascript und flash noch unterirdisch. Damals hat man einfach auf plugins und javascript verzichtet und schon hat man kein Problem mehr.
      Heutzutage ist das natürlich undenkbar, browser haben i.d.R. garkeine offizielle Option mehr dazu.

  7. Ich werde das ganze mit dem Adblocker nie verstehen. Internetseiten sind kostenlos und wenn ich deren Inhalte nutzen will muss ich halt darüber bezahlen, dass mir Werbung angezeigt wird. Diese Entwicklung ist mir 100 mal lieber als die Entwicklung hin zu “Bild+” oder ähnlichen. Ich habe Jahre lang keinen Adblocker auf Seiten wie kinox.to nutzen können weil es ihn einfach noch nicht gab. Klar ist es manchmal nervig, aber ganz ehrlich. Die paar Klicks bringen keinen um.

  8. Mal unabhängig von der Werbung finde ich es auch kurios, dass viele Leute ihr Browserfenster anscheinend im Vollbild auf einem 16:9 Monitor laufen haben.
    Viele Webseiten haben eine maximale Breite für ihre Inhalte (der Blog hier auch). Zieht man das Browserfenster auf die volle Bildschirmbreite befindet sich neben dem Inhalt bestenfalls eine leere Fläche ohne weiteren Nutzen. Das ruft ja gerade zu dazu auf, den Bereich mit Werbung zuzupflastern.
    Wenn die jetzt nicht wie in dem Beispiel so grell pink (Verzeihung “Magenta”) wäre würde es im Grunde ja auch nicht stören, da die Spalte mit dem Inhalt ja problemlos lesbar ist.

    • Mal davon ab, dass ich z.B. meinen Browser immer im Vollbild habe: Ich habe die Angewohnheit, beim runterscrollen das Mausrad am Rand zu drücken oder Dinge zu markieren beim lesen, was ich dann ebenfalls am Rand wieder wegdrücke. Ich weiß noch, wie sehr fragster.de mich früher immer abgefuckt hat, weil ich durch diese Randclicks ständig Werbung geöffnet habe, da die Werbung nicht aus Bannern bestand, sondern einfach den gesamten Rand der Website eingenommen hat.

  9. Londes beschreibt immerhin wie weit die Agenturen aktuell von einer Lösung entfernt sind.

    Kurz aus Online-Marketing-Sicht: Es gibt inzwischen genug Alternativen auch ohne penetrante Ad-Networks Geld zu verdienen. Nur weil es das Instrument mit der weitesten Verbreitung ist, heißt es nicht das es das Beste ist. Steve wäre mal gut beraten sich aktuelle Möglichkeiten der Online Vermarktung zeigen zu lassen, um Ertrag/Aufwand abzuschätzen und etwas mehr aus dem qualitativ hochwertigen Content herauszuholen.

    • Und die wären? Als jemand, der damit beruflich zu tun hat (und u.A. die Gesellschafter von sponsorads persönlich kennt): mir fällt nix ein, und sponsorads auch nicht.
      Das Volumen dieser Industrie liegt bei über 140 Milliarden $ pro Jahr nur in den USA (!).
      Es können bis zu 6 Milliarden Menschen erreicht werden.
      Die weltweit größten IT-Firmen sind entweder im Kerngeschäft oder teils Marketing-Unternehmen (auch Microsoft).
      Neben Daten wie Email-Listen zu verkaufen, spam-Mails zu senden und sponsor-Artikel zu schreiben, gibt es nichts. Und das sind alles keine stabilen Einnahmequellen.

    • Im Gegenteil, wir generieren den Hauptanteil der Einnahmen mittlerweile durch unser Content Marketing Netzwerk und Social Media.

      Machen nicht alle Agenturen so (einige wollen ja förmlich gen Untergang reiten), aber nicht wenige sind im Umbruch oder haben diesen schon vollzogen. Wer jetzt noch nicht verstanden hat, was sich da alleine schon durch die Änderungen in Chrome etc. nächstes Jahr zusammenbraut, darf sich dann nicht mehr wundern…

  10. Das Problem ist für mich immer die Sounds, ich bin sicher nicht der einzige der wen er auf Newseiten geht 10-15 Tabs offen hat, die er der Reihe um bearbeitet?

    Wahrscheinlich hast du die Frage schon 1000 mal gehört, aber ich habe nix gelesen darüber? Hast schonmal überlegt, auf Patreon zu gehen? Gerade mit dem Meilensteinen kannst du dort deine Formate besser planen und kalkulieren. Bist auch nicht mehr sehr stark auf Layer- oder Youtube Werbung angewiesen. Sachen wie Stay Forever oder The Pod beweisen ja, dass es damit ohne Werbung relativ gut geht.

  11. Also ich persönlich hab ein paar Seiten (deine zb.) und ein paar Youtube Channels die ich ganz gut finde im Adblocker gewhitelisted, aber jedesmal wenn ich auf eine Seite komm die solche PopUps hat wo ein neues Fenster aufgeht wo dann ne Stimme sagt “Klicken Sie auf Erweiterung hinzufügen um vorzufahren” könnte ich das kotzen kriegen.

  12. Kurz aus Agentursicht dazu: Spiegel Online bleibt auch mit dieser Werbung genauso lesbar wie ohne, da die Seite stets das gleiche Format hat und nichts vom Inhalt verdeckt etc. wird. Das obigen Beispiel wirkt nur so fatal, weil die Auflösung des Geräts eben hoch ist und von der Werbung ausgenutzt wird.

    • Ich habe da eine einfache Regel. Wenn eine Seite Werbung mit automatisch startenden Sounds oder Videos hat, ist sie auf meiner Blockliste. Denn das ist mir einfach zu dreist und nervig.

    • Es ist ein Voice-Add (immerhin mit Lautsprecher-Symbol zum lautlos schalten). Nichts schöneres als mit x-facher Lautstärke überrascht zu werden.

    • so schauts nämlich aus.
      in meiner zoomstufe seh ich davon garnix, dachte mir nur “warum hat die spiegelseite so nen komischen rahmen.”

    • “Aus Agentursicht”, ha ha ha. Ja, und aus Webdesigner- und Usersicht ist es die absolute Katastrophe. Der Blick des Benutzers wird derart abgelenkt, besonders durch das ganze Magenta, dass an ein Lesen des Artikels kaum noch zu denken ist.

      Solche Werbungen werden eben genau dann platziert, wenn es nach dem Willen der Agenturen und Werbetreibenden geht. Dass die Nutzer sich dann Adblocker installieren braucht dann echt niemanden mehr zu wundern.

      • Mag sein, dass Magenta ist auch übel, keine Frage.

        Dennoch sorgen selbst solche Farben mittlerweile für kaum mehr Beachtung aufgrund der massiven Bannerblindheit, die sich der User im Laufe der Jahre (unabsichtlich) angeeignet hat.

        Der Webdesigner darf da gerne motzen (tue ich ja auch aus Usability-Sicht in Sachen Linksbündigkeit bei großen Geräten…nervt!), aber seine Arbeit wird nunmal durch die Erträge dieser Maßnahmen bezahlt 😉

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