Österreich: Ein Maskottchen muss wegen Burka-Verbot eine Strafe zahlen

Das neu verhängte Vermummungsverbot in Österreich ist einem Maskottchen zum Verhängnis geworden: Die Technikkette “McShark” engagierte einen Mann, der im Hai-Kostüm für den Laden werben sollte. Die Folgen: eine Anzeige und eine Geldstrafe. 

Mich überrascht ein wenig, wie strikt die Polizei in Wien dieses neue Gesetz durchsetzt. Auch wenn die großen Anzüge solcher Maskottchen tatsächlich das Gesicht des Trägers verdecken, so gehört diese Art der Bekleidung aber trotzdem nicht zu den Dingen, die Menschen normalerweise mit einem Vermummungsverbot verbinden würden. Da kann ich sogar ganz gut nachvollziehen, dass die Person in dem Haikostüm erst einmal nicht verstanden hat, was die Polizisten von ihm wollten und wo das Problem mit seinem Anzug liegt. Ansonsten entging dieser Angestellte scheinbar nur knapp einer Verhaftung, was ich je nach Situation möglicherweise als eine Überreaktion eingestuft hätte.

Falls ihr euch nun fragt, wie das in der Zukunft mit Halloween, Fasching und anderen Feiertagen in Österreich ablaufen wird, so hat ein Sprecher des Innenministeriums bereits vor Kurzem bekannt gegeben, dass bestimmte Feiertage eine Ausnahme darstellen.

 

Quelle: t-online.de

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