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FIFA, NHL, Madden und Co. könnten daher künftig nicht mehr jährlich erscheinen. Vielmehr scheint die Idee von Spielen als “Live-Service” bei Electronic Arts heranzureifen. Mit einem kostenpflichtigen Abonnement könnten sich Spieler Zugriff auf regelmäßige Updates und Inhalte sichern. Der Kauf des jährlich neuen Ablegers würde somit entfallen.

Stimmt, warum jedes Jahr ein (und dasselbe) Spiel rausbringen, wenn man (ähnlich wie Adobe mit ihrer Abzocke-Creative-Cloud) den Spielern über einen Abo-Service monatlich das Geld aus der Tasche ziehen kann? Am besten mit noch mehr Mikrotransaktionen. In der Gaming-Szene geht es offensichtlich nur noch um Gewinnmaximierung…

Quelle: PCGames.de

8 KOMMENTARE

  1. Ist zwar Off-Topic, aber einfach weil man etwas zu teuer findet es als Abzocke zu bezeichnen triggert schon etwas.
    Was meinst du denn mit Abzocke-Creative-Cloud. Klar, die ganze Cloud ist mit 60€/Monat sehr teuer, dafür bekommst du jedoch auch sämtliche hochwertige Programme für Foto, Video, Web und App-Design. Daran gemessen sind 60€ nicht viel finde ich(Ja, ich zahle sie auch monatlich). Außerdem gibt es für quasi alle Programme mindestens einmal im Jahr ein großes Update mit neuen Funktionen und Updates. Hätte man sich alle 2 Jahre die neuste Version der CS-Versionen gekauft, wäre man auch nicht sehr günstig weggekommen. Braucht man nicht die neuen Funktionen nicht, nimmt man halt die alten CS-Versionen, fertig.
    Und braucht man nur ein Programm und ist einem der Einzeilpreis zu teuer(was verständlich ist) gibt es viele gute Alternativen, zumindest im Foto(Affintiy, ACDC) und Videobereich(Resolve).

  2. Naja die Entwickler müssen auch irgendwie über die Runden kommen. Bei Games sind technisch gesehen halt auch einfach nicht mehr die Sprünge möglich wie noch um die Jahrtausendwende.

    Zumal, wenn du jetzt nicht noch soviel am network afbeiten würdest…. das muss man dir hoch anrechnen. Die entwickler haben nicht das Glück wie ein Lehrer ein festes beamtengehaöt zu bekommen und dann auch noch halbtags zu arbeiten. In der freien Wirtschaft sind 60 bis 80 Stunden Wochen Standard. Znd dann. Hat man noch das Risiko das man vor allem in den USA vom einen auf den ande ren Tag nackt und ohne Job und Absicherung auf der Strasse steht. Die USA sind da nicht auf einem so hohen Niveau wie wir in Deutschland mit sozialleistungen für freie Arbeitnehmer.

    Da bleibt einem lediglich noch das bisschen was das Konto hergibt.

  3. Das hängt davon ab, wie dieses Abonnement ausfällt. Von monatlich ist ja erstmal nicht die Rede. Aber es ist doch so: Seit Jahren beschwerst z.B. du dich, dass sich an FIFA nix tut. Trotzdem musst du jedes Jahr das neue FIFA kaufen, weil natürlich niemand mehr das alte FIFA online spielt.
    Mal angenommen (und wir unterstellen EA ausnahmsweise mal viel guten Willen) das Update käme meinetwegen alle halbe Jahr zur großen Wechselperiode raus und würde 20€ kosten, dafür tut sich aber an der Engine des Spiels nicht…wäre das nicht fair? Man würde dann jährlich 40€ ausgeben, hätte zwar immer noch das gleiche Spiel, aber eben auch aktualisierte Kader und ganz vllt. auch mal neue Features.
    Spiele wie FIFA leben halt unter dem Druck, das jedes Jahr ein neues Spiel rauskommen muss wegen der neuen Kader. Mit dieser Exklusivität wirbt FIFA ja gerade. Wenn man das auf ein Abomodell umstellen könnte und es würde dann nur noch alle 3-4 Jahre ein “richtiges” neues FIFA released werden (vllt. zwei pro KonsolengeneratioN?), dann sollten doch alle glücklich sein, oder?

    Natürlich reden wir immer noch über EA und es kann die nächste neue große Abzocke werden, aber ich denke, dass allein durch die fehlende Notwendigkeit, jedes Jahr ein neues Game zusammenzuklöppeln, für EA da bereits Gewinn entstehen würde.

  4. Das wird sich in Deutschland niemals durchsetzen. Ausser die EA-Spieler sind noch degenerierter als man zu ahnen vermag. Ich bins nicht.

    • Naja, so Abbomodelle haben sich auch in D schon durchgesetzt. Siehe Netflix & co. Auch im Bereich Spiele siehe die ganzen Abbomodelle auf den Konsolen.

    • Also Fifa ist das in Deutschland meistverkaufte Videospiel und das so ziemlich jedes Jahr. Was ist denn an einem Abo Modell schlecht? Es kommt halt einzig und alleine auf den Preis und die Umsetzung an. Man schaue sich nur mal Origin Access an das echt viel bietet fürs Geld.

      Ein Abo heißt ja nicht das man es none Stop aktive haben muss. Ich persönlich zocke Fifa z.b. am meisten dann wenn es rauskommt. Nach 1-2 Monaten hört mein Hype dann wieder auf und ich zocke es erstmal ein Jahr nicht mehr. Mit einem solchen Abo Modell könnte es gut sein das ich am Ende sogar günstiger wegkomme als wenn ich es jedes Jahr kaufe.

      Modelle wie Netflix und Spotify sind ohnehin die Zukunft. Was bei Musik, Filmen und Serien funktioniert wird auch bei Spielen funktionieren wenn man es richtig Umsetzt.

      Aktuelle sehe ich das größte Problem ehr dadrin das es so viele Publisher und Plattformen gibt. Im Serien bereich ist es Aktuell schon ätzend das man im Grunde Amazon Prime, Netflix und Sky braucht wenn man wirklich alles interessante sehen will. Ähnliches könnte uns dann auch bei den Spielen drohen.

      Dennoch finde ich das man nicht immer direkt alles Verteufel sollte bevor man genau was wie so ein Modell aussehen würde und was das ganze am Ende kostet. Wie gesagt Origin Access von EA ist ein sehr schönes Beispiel für ein super Modell das günstig ist und Spaß bringt.

    • Die zahlen doch jetzt schon jedes Jahr 60 Euro für das gleiche Spiel. Wieso sollte da ein Abo schlimmer sein? Das würde EA auch enomre Kosten für Logistik und Herstellung ersparen.

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