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Die Serie spielt im 25. Jahrhundert in einer dystopischen Welt, in der es möglich ist, seinen Geist zu digitalisieren, zu speichern und in einen anderen Körper herunterzuladen. Im Mittelpunkt der Handlung steht der ehemalige Elitesoldat Takeshi Kovacs, der 250 Jahre nach seinem Tod in den Körper eines Polizisten transferiert wird. Er erhält den Auftrag, einen Mord aufzuklären. Der Auftraggeber ist der wohlhabende Laurens Bancroft, der wie alle der wohlhabende Klasse „Meth“ genannt wird, in Anspielung auf Methusalem. Sie leben abgeschottet und kaufen sich immer wieder neue, junge Körper, um so ihr Leben zu verlängern.

Evtl. kennt Ihr den Hauptdarsteller Joel Kinnaman aus der Krimiserie “The Killing”, die ich hier auch schon mal als Serientipp verlinkt habe. Altered Carbon ist eine großartige Sciene Fiction-Serie und mal was komplett Anderes. Auch wenn sie zwischendrin einige Hänger hat, darf ich sie Euch wärmstens empfehlen. Allein das Zukunft-Szenario, was hier erdacht wurde, ist absolut atemberaubend: Stellt Euch vor, die Menschen wären irgendwann fähig, ihre Seele, Erinnerungen und den kompletten Charakter in einer Art Chip zu speichern. Stirbt Dein Körper, setzt man den Chip einfach in einen neuen Körper ein, und es geht weiter. Spannende Idee und Zukunftsvision. Schaut unbedingt mal selbst auf Netflix rein!

Quelle: Wikpedia.de

7 KOMMENTARE

  1. [Achtung, Spoiler-Alarm]

    Ich fand das Setting ziemlich genial und auch das Art-Design, die Atmosphäre und die grundlegende Story-Idee (die Grundfrage ist ja fast schon philosophisch-tiefgründig) waren wirklich super. Zwischenzeitlich hatte ich aber das Gefühl, Regisseur und Drehbuchautor wären frisch aus der Porno-Industrie zur anspruchsvollen Unterhaltung gewechselt. Einige Story-Wendungen waren für mich absolut nicht nachvollziehbar, die eifersüchtige Schwester als Antagonist schon reichlich platt für das Potenzial des erschaffenen Universums, alles wirkte ziemlich klischeebehaftet und eine Charakterentwicklung war quasi über die gesamte Staffel hinweg nicht vorhanden. Außerdem hatte ich immer das Gefühl, dass der asiatische Schauspieler, der den ursprünglichen Kovac verkörpert, eigentlich viel besser zur Rolle passt als Joel Kinnaman.

    Vor allem eine Szene finde ich fast schon beispielhaft für das erzählerische Niveau: Kovac und die Polizistin brechen in irgendein Haus ein, aus mir unerfindlichen Gründen suppt Kovac auf einmal ein halber Liter Blut vom Arm über die Finger auf den Boden. Beide gehen in eine Wohnung, die vorher nie erwähnt wurde, er zieht erstmal sein Hemd aus und lässt die Oberkörpermuskeln spielen, sie flickt seine Wunden zusammen und natürlich wird dann nach einem Cringe-Dialog auf Warumliegtdenndastroh-Niveau erstmal ausauernd gevögelt. Das wirkte so, als wäre dem Regisseur spontan eingefallen, dass er noch ne Sexszene zwischen den beiden haben möchte und als hätte man sich dann irgendwas zurechtgebastelt. Und von diesen Spontan-Wendungen mit dem Vorschlaghammer gab es gleich einige…

    Bevor mich die mögliche Fangemeinde nun zerfleischt: Ich habe mich ganz gut unterhalten gefühlt, sonst hätte ich die Staffel auch nicht komplett geschaut. Auch die Inszenierung der Kampfszenen war wirklich gut. Aber ich hatte mir einfach deutlich mehr Tiefgang versprochen…

  2. Ich hab vor Jahren die Buecher gelesen und die waren gut aber auch uebelst brutal. Entweder ist das Material stark gekuerzt oder das ist absolut nichts fuer schwache Nerven.

  3. Endlich kommen nach und nach mal wieder Veröffentlichungen auf den Markt die Richtung Cyberpunk gehen, die Durststrecke war viel zu lang. 🙂

  4. Bin mit der Serie schon durch und kann mich deiner Empfehlung nur anschließen.

    Ich hoffe die Serie erhält eine Fortsetzung. Allein wie die Zukunft dargestellt wurde war unglaublich.

  5. Ich habe bisher nur die erste Folge gesehen, welche meiner Meinung nach die Bücher auf denen die Geschichte aufbaut (das Erste erschien Anfang der 2000er) recht gut aufgegriffen hat. Wenn dir insbesondere das (Zukunfts-) Setting gefällt würde ich dir die Bücher nahe legen
    Ich freu mich definitiv schon auf den Rest der Staffel

  6. Wenn dir die Art von Sci-Fi gefällt, probier doch mal Black Mirror.
    Gerade in der 4. Staffel ist das portable Bewusstsein quasi State of the Art.

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