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Wie Ihr ja evtl. durch den vorletzten Gametest mitbekommen habt, war ich jetzt 1,5 Wochen krank geschrieben – im Prinzip ohne dass irgendwer wusste, was ich denn überhaupt genau hatte. Dadurch, dass mein Hausarzt gerade Umbauarbeiten in der Praxis hat, habe ich insgesamt drei verschiedene Ärzte besucht. Und ich muss sagen, es ist fast schon erschreckend, in was für einem Fließband-Gesundheitssystem wir leben. KEINER der drei Ärzte hat sich in irgend einer Form Mühe gegeben, wirklich herauszufinden, was ich denn genau habe.

Als Lehrer haben wir Anfang der Schuljahres einen Zettel an unsere Schüler übergeben müssen, wo genau die Merkmale und die verschiedenen Symptome für die Schweinegrippe aufgeführt waren. Es wurde den Schülern und Eltern nahgelegt, dass wenn man 3-5 dieser Symptome an sich (an seinem Kind) bemerken würde, man dringend den nächsten Arzt aufsuchen solle. Nun, als ich über einen längeren Zeitraum extreme Halsschmerzen hatte, dachte ich, ich bekäme meine alljährliche Herbst-Erkältung. Als dann Schnupfen, Fieber und ein wenig Husten dazu kam, sah ich mich in diesem Verdacht bestätigt und suchte den ersten Arzt auf. Ohne weiter nachzufragen, schrieb mich er mich drei Tage krank und verordnete mir, auf meinen Hinweis, meine bewährten Erkältungs-Tabletten. Im Laufe dieser drei Tage hörte der Schnupfen plötzlich auf, und es kam höheres Fieber und massive Kreislaufprobleme und teilweise Schwindelanfälle hinzu. Da dies ebenfalls Symptome für die Schweinegrippe waren, besuchte ich den in der selben Vertretungspraxis den zweiten Arzt. Nach meiner Schilderung sagte er ganz nüchtern, dass hier eindeutig ein Verdacht auf Schweinegrippe vorliegen würde, und ich dringend einen Test bei meinem Hausarzt absolvieren müsse – allerdings würde so ein Test 180 Euro kosten, und die Krankenkasse würde das wohl nicht übernehmen. Alles klar, da gehts einem ja gleich viel besser…

Am darauffolgenden Montag ging ich also gleich zu meinem Hausarzt, der mich auslachte und irgendwas von einer Massenpanikmache erzählte. Außerdem könne ich nicht die Schweinegrippe haben, weil meine Symptome nicht stark genug wären und es mir dafür zu gut ginge. „Ja, aber was habe ich denn dann, Herr Doktor?“, fragte ich. „Ja, irgend einen Infekt“, antwortete er, „ich schreibe Sie mal eine Woche krank und verschreibe Ihnen ein Antibiotikum“. Mein Schwindel- und Kreislaufprobleme wurden im Laufe des Woche zwar weniger, sind aber immer noch nicht so ganz weg. Morgen gehe ich wieder zur Arbeit und weiß bis heute immer noch nicht, was ich genau hatte.

Was mich am meisten an der ganzen Sache nervt, ist die Tatsache, dass ich wer-weiß-was haben könnte und es niemanden auffallen würde. Ich kann mich an keinen Arztbesuch erinnern, wo der Arzt sich wirklich Mühe gegeben hat, herauszufinden, was man nun genau hat. Bei Erkältung wird mein Standard-Medikament aufgeschrieben, bei allen andern Symptomen gibt es Antibiotika und eine Woche AU. Und wenn ich einen Tumor hätte, der das Schwindelgefühl auslöst, würde man ihn aller Wahrscheinlichkeit erst diagnostizieren, wenn er Tennisballgröße angenommen hat. Und dann würde es heißen: „Mensch Herr Krömer, wären sie doch mal früher mit Ihren Beschwerden zum Arzt gegangen, dann hätten wir noch was tun können“.

Jaja, ich weiß, man soll nicht immer vom Schlimmsten ausgehen, aber ich habe doch Recht. Und um einigen Kommentaren in Richtung „lol, keine private Krankenversicherung, selbst Schuld“ zuvorzukommen: Ich bin als Beamter privat versichert!


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1 KOMMENTAR

  1. Hey Stevinho,

    die von ihnen beschriebene Symptomatik scheint eine Angina tonsillaris zu sein.
    Diese Krankheit, wenn sie durch Bakterien verursacht ist, wird am besten 1 Woche mit Antibiotikum behandelt und Besserung trifft meistens nach 3-4 Tagen auf.
    Achja, da Angina tonsillaris eine hochansteckende Erkrankung ist, sollten sie vorerst nicht unter Menschen gehen.

    mfg

  2. Ja vollkommen richtig, Physiotherapeuten sind hervorragend ausgebildet um Diagnostik und Therapie bei Infektionskrankheiten zu beurteilen…..

    Physiotherapeuten –> sind hauptsächlisch für Rehabilitation zuständig mit speziellen Behandlungsverfahren. In der Orthopädie -> manuelle Therapie bis zu Osteopathie, in der Neurologie –> PNF, Bobath etc.
    In der Ausbildung erhalten Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden nur einen minimalen Einblick in Innere Medizin und Infektionskrankheiten.
    Denn das ist auch gar nicht das Arbeitsfeld dieser Berufsgruppen, insofern überleg und informier dich besser, bevor du sowas schreibst.

  3. Hi Stevinho,
    In dem Fall ist es einfach deine Betrachtungsweise die hier falsch läuft. Mit mitte 20 war ich auch beim Arzt weil ich dachte ich muss sterben. Der hat mir dann mal ins Gewissen geredet.
    95% aller Leute die zum Arzt gehen haben maximal ne Befindlichkeitsstörung. Wenn einem Menschen dauernd übel ist, ihm schwindelig wird, das essen nicht schmeckt etc pp dann hat man sich meist irgend nen Virus eingefangen. Es ist UNMÖGLICH jeden Virus oder Infekt zu bestimmen.Dafür gibts einfach zuviele tausende verschiedene. Vor allem aber ist es nicht notwendig. Wir alle haben ein Immunsystem und es kommt so extrem selten vor das sich eine Krankheit entwickelt mit der unser Körper nicht allein klar kommt das wir die paar die es gibt mit Namen benennen.
    Das was dem „kranken“ dann zu schaffen macht ist die eigene Psyche. Man denkt es wird sich nicht richtig um einen gekümmert. Aber was soll der Doc denn machen? Dich der Nasa zum erforschen eines viralen Infekts übergeben?
    Viren mutieren halt. Und was bei dem Typen der dich aufm Schulhof angeniest hat noch ne leichte Herbsterkältung war hat sich bei dir eben zu was heftigerem weiterentwickelt.. Dein Immunsystem guckt sich das an, braucht ne Woche um ein Mittel zu finden und dann wirst du wieder gesund.
    Deswegen hast du noch keine Schweinegrippe. Wenn du nächste Woche Mittwoch morgens bei strahlendem Sonnenschein vom Blitz getroffen wirst und Nachmittags im Lotto gewinnst dann solltest du dir evtl Gedanken machen.
    Dein Arzt wird einfach gewusst haben das bei euch in der Nähe kein Fall der Mexikogrippe aufgetaucht ist und das man wenn man angeschlagen ist sowieso etwas empfindlich ist.
    Nun zu dem was mein Doc damals gesagt hat:
    Herr Steffens .. nehmen sie sich mal nich so wichtig. Wir sind hier 6 Milliarden Menschen auf der Welt und nur weil 10 davon ne Krannkheit kriegen die sie im TV sehen, müssen sie die nicht auch zwangsweise kriegen. Manchmal ist ein Infekt einfach nur ein Infekt und ihr Körper weiss sich schon zu verteidigen. Gehen sie ins Bett und geben sie ihm die Zeit sich zu erholen.

    Verstehst du ? Er hat mir nicht mal n Nasenspray verordnet.

    Und btw.. GUTE Ärzte kümmern sich um jeden Patienten gleich.

  4. Also ich arbeite gerade bei einem Arzt, bei dem muss man 80 Euro bezahlen. er sagte mir auch das die Versicherung das nicht übernimmt.

  5. Schlechte Arztwahl. Natürlich ist das Gesundheitssystem in Deutschland lückenhaft, aber erleb mal das Gesundheitssystem in anderen Ländern. Außerdem müssen sau viele Ärzte um ihre Existenz kämpfen, da sie fast nur Gesetzlich versicherte haben, und da von der Versicherung sogut wie nichts wieder bekommen, egal wie oft die Patienten wiede kommen.

  6. tija und da spricht man mal wieder von „den göttern in weiß“, wenn du in deinem bekanntenkreis nen physio hast frag den mal, je nach seinen weiterbildungen kann er die evtl. helfen.

  7. Ich wurde auch vor 2 Wochen nach Hause geschickt und sollte mich auf die Neuegrippe testen lassen. Als ich beim Arzt war quselten wir erst 5min über irgendwas bis er mich fragte warum ich eigentlich da bin. Als ich ihm schilderte das ich hohes Fieber, Husten, etc habe ging er aus dem Raum und kam in voller Schutzausrüstung wieder 🙂 Handschuhe, Mundschutz irgendwas für die Haare und so einen Regenmantel. Dann nahm er mir Blut ab und schrieb mich für eine Woche krank. Ich sollte mich nach drei Tagen melden und sie würden mir das Ergebniss mitteilen. Als ich anrief wurde mir zu verstehen gegeben das man die Grippe garnicht über das Blut nachweisen kann ich noch mal hin müsste. Dann fummelte er mit einem Ohrenstäbchen in meiner Nase rum und machte einen Schnelltest. diesen hatte er drei Tage vorher noch für nicht aussagekräftig gehalten. Ich bin Kassenpatient und mich hat dieser Test 15,-€ gekostet. Nach dem er mir gesagt hatte der Test hat eindeutig bewiesen das ich die Neuegrippe nicht habe, war er fertig mit mir und wünschte mir einen schönen Tag.

  8. Was glaubst du, wieviele Menschen tagtäglich bei diesem Arzt mit Erkältungssymptomen ein-und aus gehen? Einmal im Jahr kann es dann vielleicht vorkommen, dass einer, von 109432893 Patienten einen Hirntumor hat. Es gibt noch so viele andere letale Krankheiten die die breite Masse nicht kennt, aber mindestens genauso schlimm sind wie ein Tumor. Das ganze Gesundheitssystem würde einfach in sich zusammenbrechen, wenn jeder Arzt hunderte Tests machen würde, mit Menschen, die die Symptome einer einfachen Grippe zeigen.
    Es klingt hart, aber der Arzt kann sich nicht in die Lage von seinen x-tausenden Patienten versetzen und die Situation jedes mal so betrachten, als wäre es ein Weltuntergang…
    Wenn er zu viele Tests macht kriegt er von der Krankenkassa eine auf den Deckel, und muss es womöglich noch selbst zahlen…. to be continued

  9. Wenn man keine Ahnung hat, einfach nichts schreiben. Um es mal zu erklären :
    es gibt einen Schnelltest (screening), dieser weisst Antikörper nach die gebildet wurden, auf dem Teststreifen befinden sich Virus Antigene. Da die Ak Produktion etwas braucht um anzulaufen kann man damit nicht immer jede akute Infektion nachweisen.
    Zur genaueren Diagnostik bei unklaren Fällen oder schweren Verläufen kann man die Virus DNA nachweisen mittel einer PCR. Diese Aufwändige Verfahren macht nur ein Labor für klinische MEdizin, welche extrem teure Geräte haben muss, auch die Chemikalien für die Isolierung der DNA sind extrem teuer.
    Das erste ist der Test der hier mit ca 20 Euro oder bei manchen Kassen kostenlos ist (kostenlos bei begründetem Verdacht).
    Das andere ist die weiterführende diagnostik die mit 150 Euro oder so zu buche schlägt.
    DER ARZT SIEHT VON DEM GELD NICHT VIEL, DAS LABOR BEKOMMT DAS GELD.
    Ich verabschiede mich hier aus der Diskussion, ich habe versucht hier zu einigen Sachen Stellung zu nehmen und zu vermitteln aber die blöden Kommentare nehmen zu, so dass es zu nichts führt.

    Auch die Ratschläge mit Heilpraktiker, Kräutern etc bei gerade mal eine Woche anhaltendem Schwindel find ich extrem Zweifelhaft.
    Gedanken würde ich mir machen, wenn der Schwindel über einen längeren ZEitraum anhält…über 1 Monat, dann kann man weiterhafte Diagnostik betreiben. Aber wegen einem grippalen Infekt, der in den allermeisten Fällen harmlos und nur unangenehm ist, deutsche Ärzte als schlechte Mediziner, frustrierte Menschen abzustempelen, ist echt krass.
    Wenn ihr wüsstest was man in dem Studium leisten muss, dann würde man solche Sprüche nicht klopfen.

    BTW. der Arzt der die „Schweinegrippe“ als Panikmache bezeichnet hat, den würde ich dir weiterempfehlen. Dieser hat scheinbar Ahnung. In den vergangenen Jahren hat sich nämloch kaum einer gegen Influenza Impfen lassen, da wurde auch nicht drüber berichtet, obwohl er ungleich gefährlicher ist als die „Schweinegrippe“.

  10. Bin mittlerweile auch beim dritten Hausarzt gelandet und immernoch unzufrieden.
    Alles vom Typ wie lange darf ich sie denn krank schreiben?

    Ich kann das schon verstehen, die haben den ganzen Tag irgendwelches Pack im Wartezimmer sitzen sowas kann doch auf die dauer keinen Spass machen.

  11. Ich vergass das issen Naturheilverfahren Doc und Allgmeinmediziner. Antibiotika gibt der nur wenns keine Alternative gibt das muss man dem dann wieder postiv anrechnen.Das mit dem Krankschreiben ist allerdings selbes spiel.

  12. In meinem Fall habe ich auch ähnliches erlebt aber eher mit meinen Magen-Darm problemen.Ich bin inzwischen zum 3-4 Mal beim Doc gewesen und habe jedes mal erwähnt das ich probleme habe mit bestimmten lebensmitteln und ich warnscheinlich leichte Hühnereiweiss intoleranz habe.Und konkret gefragt habe ob es was gegen die beschwerden gibt sollte ich mal wieder was nicht vertragen haben. Hinzu das regelmäsig magen schmerzen habe auch wenn ich nix esse ( deswegen erstrecht keinen hunger habe)
    aberderen ursache nicht so ersichtlich ist.Hinzukommen diverse lebensmittel die nicht vertrage /nicht mehr /wieder nach paar jahren/ neue hin zu kommen
    Ich werde nur abgespeist mit „da kammer halt nix machen !“ nehmen sie die und die golbuli 6 wochen lang k thx bye ……
    Ich habs probiert hilt 0
    Ich hab mich ernsthaft verarscht gefühlt….
    Sollte mich seine Kollegin auch so entäuschen such mirn neuen Arzt das ist langsam echt nicht mehr schön.

  13. Ich bin in weitestem Sinne aus diesem Berufszweig (Zahnarzthelferin).

    Ich kenne das Problem, dass man immer den Verdacht hat, dass Ärzte nicht wissen was sie machen.
    Schuld ist oftmals, dass diese studieren und sich später in keiner Weise weiterbilden. Es gibt nunmal immer wieder neue Methoden oder Krankheiten.
    Ich persönlich halte wenig von diesen „Wald und Wiesen“ – Ärzten.
    Ich finde es z.B. erschreckend, dass Du mit solch einer Auskunft abgespeist wurdest.

    Was allerdings richtig ist, diese Untersuchung, ob man den Virus „A/H1N1“ (Schweinegrippe) tatsächlich hat, muss leider aus eigener Tasche gezahlt werden……die Behandlung (wenn es so sein sollte) nicht (auch bei Kassenpatienten).
    Diese Regelung verstehe wer will…..wenn jemand eben nicht das Geld hat, diese Untersuchung zu zahlen……ich möchte es gar nicht wissen.

    Es gibt aber Ratschläge um sich zumindest ein wenig zu schützen…..

    Fährt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Hände sehr gründlich waschen (min. 30 sec.). Warum ? Die Stangen, welche man während der Fahrt berührt…..
    Einkauf….auch dort…… der Griff des Einkaufswagens……
    Besser ist natürlich eine Desinfektion der Hände. Aber diese Mittel sind in den wenigsten Haushalten zu finden.

    Es sind viele kleine Dinge. Man kann sagen, dass übertrieben wird. Allerdings war noch keine Pandemie so nahe wie jetzt.

    @Harkai: Alternative Methoden in allen Ehren…..aber in manchen Fällen fehl am Platz.

  14. Ich auch weil hier eine Bevölkerungsschicht namens Rentner komplett von Azrael und Vena vergessen wurde, die unser System belasten und mal ehrlich Rentner die in Onkel Doktor ihre wichtigste soziale Bezugsperson haben, stehlen den anderen Patienten die Zeit, ohne das man bei ihnen etwas erreichen kann, weil diese spezielle Schicht jeden tag ein andere Wehwehschen hat:
    Also hier sitzen wir alle im gleichen Boot, bis auf die mit Privatarzt…

  15. Selbst letztens schwer Krank gewesen und auch nen Schweinegrippetest gemacht.
    Zahlt die Krankenkasse nicht stimmt, aber der Preis ich hab 22,5€ gezahlt also frag deinen Arzt ma woher der rest kommt.

  16. Wir sind nicht in den USA! Ein Arzt verdient erschreckend wenig in (Ost)deutschland und muss erst ein langes Studium absolvieren!
    Natürlich sollte es besser sein aber bei 2300€ für eine 35 Stunden Woche kann man mittlerweile auch nicht mehr viel erwarten, ausser man ist Privatversichert (und) geht zu den richtigen Ärzten

  17. Solltest auf jeden Fall nochmal zum Arzt gehen und das zu 100% aufklären lassen.
    Irgendwas scheint da nicht zu stimmen.
    Wenn man dir da nicht hilft geh am besten zu einem(r) Heilpraktiker(in).
    Diese Leute nehmen sich meisten wirklich Zeit und haben auch Ahnung von alternativen Heilungsmethoden.
    (Kräuter etc.)
    Ansonsten mal sämtliche Vorsorgeuntersuchungen machen Steve.
    Darmspiegelung etc … wirklich alles bis man geklärt hat wo die Schwindelgefühle kommen.
    Ein Ernährungsberater wäre auch nicht schlecht, aber ich glaube eher nicht, dass bei dir wegen einer falschen Ernährung es zu einem schwachen Kreislauf kommt.
    Und die Schweinegrippe ist es sicherlich nicht.
    Die bekommt man erst im Herbst mit der Impfung.

  18. Letztens beim Orthopäden:

    Ich: Ja, Herr Doktor ich habe permanent Schmerzen im Beckenbereich!!
    Arzt: Wie, permanent? Permafrostboden oder was?

    kein Kommentar

    WTF!?

  19. ich find deine schilderung echt frustrierend.
    also ich selbst bin nicht privat versichert. ich hatte aber auch noch nie so ärger mit den ärzten wie du es schilderst. hatte während meiner ausbildung desöfteren probleme mit krank sein, teilweise wahrscheinlich einfach stress. mein arzt hat sich immer die zeit genommen mich gründlich zu checken und ne passende medication auszuwählen. teilweise auch eher „legen sie sich ma ne woche ins bett und wenns net besser wird wieder kommen“, weil immer nur standartmedication bringt es net udn antibioticum sowieso nur im äußersten notfall. vllt liegt des aber auch einfach dran, dass die leute aufm land anders sind, als inner großen stadt. hatte noch nicht die freude mir in hamburg nen arzt suchen zu müssen.

  20. egal wie man es nimmt … sorgloses verschreiben von antibiotika ist für uns alle nicht gut. vorallem weil die Leute die dann oft nichtmal voll nehmen und geld zu sparen, wenn es ihnen besser geht was das ganze noch schlimmer macht.

  21. Vielleicht kommt man sich leicht abgefertigt vor, aber man sollte die Sache auch mal aus Sicht des Arztes betrachten: Für den sind Symptome wie die Beschriebenen nunmal etwas alltägliches, und in den meisten Fällen eben doch nur ein Infekt der sich wieder verzieht. Wenn es länger andauert, oder die Symptome stärker werden, dann wird der Arzt schon entsprechend handeln.

    Natürlich gibt es auch schlechte Ärzte, aber anhand von ein paar schlechten Erfahrungen Rückschlüsse auf das „Fließband-Gesundheitssystem“ zu ziehn find ich arg übertrieben.

  22. Natürlich kann man die Vorsorgeuntersuchung auch selber zahlen. Oder spezielle Behandlungen. Aber wenn ich sehe das 13% meines Gehaltes für die Krankenkasse drauf geht und ich dann, im Fall von Steve, 250 Euro für nen Grippetest bezahlen soll, das verstehe ich nicht. Natürlich ist das nicht die Schuld des Arztes. Das ist mir klar. Deswegen habe ich ja auch geschrieben, geht den Krankenkassen auf den Sack.

    Aber was die Fortbildungen angeht muss ich dir widersprechen. Ich habe in meinem Freundeskreis den ein oder anderen Arzt als auch Krankenschwestern etc. Und ich bekomme da schon mit wie es läuft und gerade von den jüngeren Ärzten höre ich im Prinzip immer das gleiche. Die Medizin die viele ältere Mediziner anwenden sind einfach nicht mehr zeitgemäß bzw. es gibt neuere und zum Teil bessere Methoden. Gerade in der Zahnmedizin kann ich da ein Lied von singen. Was für RIESIGE Unterschiede es da gibt ist echt unglaublich. Wenn ich die Behandlungen vergleiche muss ich sagen das die jungen Ärzte da durchaus mehr Willen zur ordentlichen Weiterbildung haben als ältere. Natürlich gilt das nicht für alle. Aber für die die ich kennengelernt habe ist das so. Und eben auch in anderen Medizinischen Breichen habe ich das festgestellt und auch in meinem Freundeskreis bestätigt bekommen. Was die „Pflicht“ der Forbildung angeht kann ich das jetzt nicht mit Gewissheit sagen. Aber ich höre das in der Form wie du es schreibst zum ersten mal. Deswegen schrieb ich ja auch „warscheinlich“ wird es danach nicht mehr überprüft. Aber ich denke selbst da gibt es Mittel und Wege das „einfach“ zu gestallten. Ums mal moderat zu umschreiben.

    Und Krankenhausärzte und Hausärzte würde ich da auch unterscheiden. Vom Ding her sind das für mich zwei Unterschiedliche „Berufe“. Wie Steve schon schrieb wird beim Hausarzt selten gezielt auf die Diagnose eingegangen. Antibiotika wirds schon richten. Das finde ich wirklich traurig und das ist bei den meisten so der Fall. Wobei im Fall meiner Mutter das eine Krankenhaus auch eher ein Reinfall war. Sie wurde eine Woche dort behalten, es wurden zig Tests gemacht, ohne Befund. Wenn ich dann höre das ihr die Ärzte dort ein „Psychisches Problem“ einreden wollten kommt mir heute noch die Galle hoch.

    Und das man sich seinen Doc ja selber aussucht ist ja schön und gut. Aber wer bitte hat Zeit, und fühlt sich wenn er krank ist in der Lage, von einem Arzt zum nächsten zu gehen und dann zu hinterfragen welcher nun der beste war? Wenn ich krank bin möchte ich zum Arzt und gehen können und Kompetent beraten und behandelt werden. Das verlangt mein Kundenkreis bei mir genauso. Es scheint halt so als sei der Mensch bei vielen einfach nur eine Ware, ein Abrechnungszettel.

    Natürlich gibt es auch wirklich gute Ärzte wo das anders ist. Aber meine persönliche Erfahrung und die mit meiner Mutter zeigen mir da leider was anderes. Und deswegen sage ich für mich, hab ich den Glauben bzw. das Vertrauen an Ärzte verloren.

  23. In den meisten fällen gibt man antibiotika dazu damit sich derjenige der durch den virus geschwächt wird nicht auch noch mit bakterien infiziert!
    Die alten bakterien mutieren nicht sondern nur die bakterien die gegen das antibiotikum resistent sind vermehren sich dann hatt man halt hauptsächlich antibiotika resistente bakterien dann müssen andere antikörper her. (deswegen entsteht zum beispiel MTB).

  24. Ich persönlich kann nur sagen, dass ich relativ viel Glück hab mit meinem Hausarzt – er ist zwar ab und an etwas launig, aber er hört einem zu und nimmt sich wirklich Zeit für einen. Bei der Wartezeit spielt die Krankenkasse keine Rolle, also kann ich mich als gesetzlich Versicherter auch nicht beschweren.

    Ganz anders bei so manchem Spezialisten…. um 15:00 in die Praxis bestellt und um 20:30 diese wieder verlassen, nachdem man dann 5 Minuten mit mir geredet hat. Die Wartezeit ergab sich, soweit ich das mitbekommen habe, deswegen, weil es 2 Wartezimmer gab – eines für Gesetzliche und eines für Private. Ihr könnt euch vorstellen, welches voller war, weil praktisch niemand aufgerufen wurde… Natürlich wollen die Ärzte Geld verdienen, das gönne ich ihnen ja auch, sie machen einen verdammt harten Job, aber 5 Stunden Wartezeit? Leider sind in dieser Gemeinschaftspraxis die einzigen Neurologen in meiner Gegend…..

  25. Komisch dass Steve das grade anspricht, denn am Wochenende haben ich und einpaar Freunde über einen Drive In Arzt geredet. Fühlt sich heutzutage echt so an..

  26. Bin auch immer wieder zu tief erschüttert wie schlecht die deutschen Mediziner sind. Das sind jetzt nicht nur die normalen Hausärzte, das trifft auch auf die lustigen Chefärzte in Krankenhäusern zu.

    2 kleine Beispiele : Ein eitriger Blinddarmdurchbruch [welcher mich 10 Jahre später noch ab und an zu der ein oder anderen OP zwingt, weil die Narbe wieder aufplatzt] wurde als Magen-Darm-Virus diagnositiert. Folgen : Damals ~5 Wochen Krankenhaus und über die letzten 10 Jahre 5 weitere OPs. Grütziwohl!

    Zweites Beispiel betrifft meine Oma. Vor 4 Wochen war sie mit Fieber, Schweißausbrüchen, Kreislaufproblemen und Atemnot beim Doc. Diagnose : Grippaler Infekt. 1 Tag später der Anruf : „Ich hab leider das falsche Röntgenbild angeguckt, setzen sie die Medis sofort ab, sie haben eine Lungenentzündung“. Das ganze hat sich dann noch zu einer lustigen Lungenembolie entwickelt was sie zwang 4 Wochen im Krankenhaus zu bleiben.

    Ein Hoch auf die deutsche Medizin sag ich da mal 😉

  27. Ich gehe seit dem Säuglingsalter schon immer zu dem gleichen Arzt, auch in diesem Fall gibt es solche und solche, ich zumindest hatte mit meinem Arzt noch nie Probleme,
    auch wenn er sowieso der Typ Arzt ist der jeden seiner Patienten mit Vornamen kennt und sich auch mal die ein oder anderen Privaten Problemchen anhört, dafür muss man dann halt auch mal ein bisschen länger im Wartezimmer sitzen. 20Jahre der gleiche Arzt und ich würde ihn immer weiter Empfehlen !

  28. Gleiche Syntome bei einem meiner Freunde und meinem Bruder, mein Freund bekam ein Atibiotikum und es brachte genau wie bei dir fast nichts, mein Bruder versuchte es mit etwas Pflanzlichem und Homeopatie und siehe da nach drei-vier Tagen kaum noch beschwerden. Du solltest es vlt auch einmal mit Homeopatie versuchen ich persönlich kann es nur empfehlen habe bei Krankheiten sehr gute Erfahnrungen gemacht, kannst mir ja mal ne e-mail schreiben wenn du was genaueres wissen willst

  29. Hmm da hast du wohl die Besch… Ärtzte abbekommen, ich geh zu meinem seit ka 20 Jahren bestimmt und wenn ich was hab, nimmt der sich immer die Zeit, ausser ich will ne Krankmeldung (stichwort blauer montag, höhö), da fragt er nur wie lange? 🙂

  30. Dass der Darmkrebs deiner Mutter zu spät diagnostiziert wurde tut mir leid. Trotzdem sind einige Sachen die du erzählst schlicht weg falsch. Für Präventive Aufgaben, also Vorsorgeuntersuchungen und der Entscheidung wann etwas nichts kostet, ist einzig und allein die Krankenkasse bzw. die Gesundheitspolitik verantwortlich.
    Jeder kann sich bei seinem Arzt checken lassen und auch Diagnostik ausserhalb dessen was die Krankenkasse bezahlt machen lassen. Das muss man aber dann selbst zahlen, oder soll der Arzt das bezahlen?
    Was auch viele Vergessen in der Diskussion…jeder ist mit seinem Lifestyle, Verhalten auch selbst verantwortlich für seine Gesundheit.
    im Extremfall gehen die Leute wegem jeden Pups zum Arzt andererseits gehen manche Leute mit gravierenden Problemen viel zu spät zum Arzt.

    Das Ärzte keine Fortbildungen nach ihrer Approbation machen müssen stimmt de facto einfach nicht. Jeder Arzt (auch Hausärzte) muss im Jahr eine gewisse Anzahl von Fortbildungen nachweisen, da er sonst keine Kassenzulassung mehr bekommt.
    Ich verstehe beim besten Willen nicht, wieso ihr eine ganze Berufsgruppe flamet? Das ist ein verdammt harter und anstrengender Job, indem die Krankenhausärzte verdammt unterbezahlt sind und nicht selten eine 70 Stunden Woche haben (wobei die Überstunden natürlich nicht vergolten werden..häufig).

    Das es gute und schlechte, sympathische und unsympathische Ärzte gibt ist doch ganz normal. Deshalb hat man doch die Wahl sich einen Arz des Vetrauens zu suchen. Und fehlbar tut mir leid, dass sind alle Menschen.

  31. Es gibt sicherlich viele Pfeifen unter den Medizinern.

    Aber man sollte vielleicht auch in Betracht ziehen, dass der Menschliche Körper kein Bausatz ist, bei dem man nach Plan eine Fehlfunktion suchen kann. Mal ist es ein Virus, mal ein bakterieller Infekt und in anderen Fällen eine allergische Reaktion.

    Ich find es da am wichtigsten, dass ich mit meinem Arzt vernünftig über so etwas reden kann und er mir sagt, was helfen könnte, bzw. wie man am besten damit umgeht. Bisher bin ich damit sehr zufrieden (seit vielen Jahren!).

  32. freu dich ^^ gibt weit aus schlimmeres
    aber mal ich dachte ich wäre der einzige der die symtome einzelnd nach einander bekommt aber nun weiß ich endlich geht es andern auch so
    mein grippe verlauf:
    Halsweh
    Nase verstopft
    husten
    Kopfschmerzen
    Fieber
    aber wie gesagt alles einzelnd und nach einander also nicht 2 sachen auf einmal

  33. Unser Hausarzt ist das wohl die Ausnahme, der weiss ziemlich schnell was einem fehlt und selbst wenn ers nicht so schnell weiss, nimmt er sich die nötige Zeit, um es rauszufinden.

  34. für den abstrich musste ich nur die Fahrtgebühr bezahlen – schließlich war der Arzt ja bei mir 😉 Den Rest übernahm die Versicherung

  35. „Maybe it’s lupus?“

    Ok, schluss mit den ganzen House Witzen^^
    Ich sehe das so wie ein großteil hier, es gibt eben solche und solche Ärzte. Mal hat man Glück, mal hat man Pech, mal hat man Gandi. Zb meine alte Kinderärztin konnte ich iwie nichtmehr leiden, weil sie ein wenig „ruppig“ war und mein alter Augenarzt war auchnetmehr der jüngste und seine Helferin konnte absolut net mit Kindern umgehen. Mein Kinderzahnarzt war auch total ka***, zieht mir als ich klein war 2 Zähne per Hand und meint „ich will nur gucken“.
    Mein neuer Augenarzt hingegen ist sehr nett, mein neuer Zahnarzt (seit etwa 5-8 Jahren) aber ist das nonplusultra: Immer nett (manchmal nur bisschen hektisch, wenn sich die Patienten im Wartezimmer schon stapeln), erklärt immer alles bevor er was macht, und er redet sehr viel mit den Patienten über „nicht Zahn Dinge“, zb gibt er auch gute Tipps bei anderen Körperbeschwerden usw.

    In diesem Sinne, vllt hast du wirklich nur die falschen Ärzte erwischt.

    P.S.: Mir ist grade eingefallen, was schon bisschen schockierend ist: als ich vor einiger Zeit bei meiner Hausärztin war, kommen wir irgendwie aufs Thema Schweinegrippe. Da erzählt sie mir, ein Patient kam mal und meinte, er hätte vllt die Schweinegrippe und es solle lieber mal getestet werden. Da erzählt die mir doch glatt, das die im ersten Moment garnicht wussten was sie machen sollen, da sie unter anderem garnicht Wissen, wie sie das jetzt untersuchen sollen bzw welche Tests und Geräte man dazu brauch.
    In dem moment hab ich mich ein bisschen unwohl gefühlt.

  36. und für dich wäre ein bisschen lesen gut… er spricht genau an dass SIE ES FALSCH diagnostiziert haben und er deshalb eine falsche therapie bekommen hat…

  37. Stimme Ikoo voll und ganz zu! Durch beliebte Arzt-Serien neigt man immer öffter dazu was schlimmes zu vermuten. In meisten Fällen ist das aber was ganz banales 😉 (natürlich irren sich Ärzte auch).
    Ein beliebter Spruch in der Medizin ist:
    „Wenn du Hufgetrappel hörst, denk erst an Pferde und nicht Zebras.“

  38. Ich mag keine Statistiken. Laut Statistik haben ein Millionär und ein Bettler beide ne halbe Millionen.

    Soll heißen: Es gibt Idioten, die sich alle 2 Tage krank schreiben lassen und damit auch die Statistik verfälschen. Statistiken sind IMO ziemlich sinnlos, da die Abweichungen einfach viel zu stark sind und einzelne Personen sie stark verfälschen können.

  39. Ich glaub das war nich so ganz ernst gemeint…

    @Hammet: Vollkommen richtig. Mangel an gebildeten Fachkräften. Hey, wir haben ne Idee: Wie wärs mit Studiengebühren? Damit öffnen wir auch Arbeiterkindern den Weg ins Studium!

    Erinnert mich irgendwie an Mittermeiers AOK-Kiffer-Theorie…

  40. Ja, das Problem kenne ich leider auch. Meine Mom wurde auch ewig und drei Tage von Ihrem Hausarzt fehldiagnostiziert. Hatte Probleme mit der Verdauung, Stuhlgang etc. Hieß dann immer falsche Ernährung, nehmen Sie mal dieses und mal jenes Medikament. Nach einem Jahr ging dann garnichts mehr und Sie ging ins Krankenhaus. Darmspiegelung wurde durchgeführt und Darmkrebs diagnostiziert. Ein Jahr zuvor hätte man Sie „problemlos“ retten können. Nun hatte der Krebs schon Metastasen geworfen. Erste OP wurde ein halber Meter Darm entfernt. Dank der Metastasen wurden bei einer zweiten OP der linke Lungenflügel entfernt und ein teil des rechten Flügels. Dabei wäre sie beinahe gestorben da es Komplikationen gab. Die Überlebenschancen dieser OP sind eh 50/50. Natürlich wurde dann jeweils eine Chemo danach gemacht. Sie hat beide OPs „gut“ überstanden und im Endeffekt kam der Krebs kurze Zeit später wieder. Nach einer dreijährigen Leidensgeschichte mit einem Jahr vorlauf beim Hausarzt ist sie dann leider verstorben.

    Daher kann ich nur sagen, nervt eure Krankenkasse für alle Vorsorgeuntersuchungen. Speziell Darmkrebs ist ja sehr häufig und lässt sich einfach diagnostizieren. Allerdings bezahlen Krankenkassen diese Untersuchung erst wenn man 56 Jahre alt ist. Steinigt mich falls ich falsch liege. Aber auf jeden Fall bezahlen die erst sehr spät. Meine Mom ist „dank“ unserer tollen Ärzte nur 50 Jahre alt geworden.

    Allerdings ist nicht nur dieses Fließbanddenken ein Problem. Mit ein Hauptproblem ist die Weiterbildung! Viele ältere Ärzte gehen selten oder nie zu Weiterbildungen. Steinzeitmedizin lässt dann grüßen. Wenn man bedenkt das die teilweise seit 40 Jahren praktizieren und nie ihr Wissen aufgefrischt haben. Äusserst erschreckend das ganze! Ich habe das Vertrauen in Ärzte komplett verloren!

    Hauptsache die „Gesundheitsreform“ verteilt die Gehälter der Ärzte besser……überprüft werden die nach der Doktorarbeit vermutlich nie wieder.

    Ich finds einfach nur traurig!

    In diesem Sinne,
    Shumway

  41. Ach Steve, wenn Du wüsstest wie realistisch dein Beispiel mit dem Krebs sein kann.

    Ich habe innerhalb von 7 Monaten fast 65kg Gewicht verloren.
    Ohne Diät, ohne Ernährungsumstellung, ohne Sport.
    Einfach so.

    Ich bin von Arzt zu Arzt zu Arzt gelaufen.
    „Keine Entündungswerte im Blut, es müssen die Nerven sein, haben Sie viel Stress?
    Nein? Oh, ich verschreib ihnen trotzdem hier mal was für die Stimmung.“

    Ich habe hier tatsächlich 5 verschiedene Rezepte für Stimmungsaufheller bzw Antidepressiva und 2 verschiedene Schlafmittel.

    Die helfen bestimmt total gut, schätze ich jedenfalls.
    Allerdings nicht bei Leukämie. Zumindest nicht gegen die Grunderkrankung, höchstens gegen die beleitenden psychischen Probleme die eine solche Diagnose mit sich bringt.
    Die Verdachtsdiagnose samt Überweisung zu einem Onkologen habe ich übrigens von dem Arzt meiner Tochter bekommen der bei den verschiedenene Impfterminen sah wie ich sprichwörtlich immer weniger wurde und immer blasser und kränklicher.
    Da er auch Allgemeinmediziner ist bat er mich mal so 1-2 Untersuchungen durchführen zu dürfen.
    Und komischerweise ging es von der Verdachtsdiagnose bis zur Sicherstellung und dann bis zum Therapiebeginn sehr schnell.

    Übrigens gesetzlich versichert, aber realistisch betrachtet spielt das kaum eine Rolle.
    Man muss an einen Arzt geraten der seinen Beruf noch immer als das ernst nimmt was er ist, nämlich eine Berufung.
    Dann wird auch richtig geschaut und im Zweifelsfall ein Kollege zu Rate gezogen und nicht Diagnoseschema F zur Hand genommen weil könnte zu den Sympthomen passen und ausserdem wartet draussen ja schon der Nächste.

  42. Das erinnert mich gerade irgendwie an den Fall den ich letzte bzw. vorletzte Woche hatte, ich kam von einer Studienreise aus Spanien wieder mit etlichen Symptomen der „Schweine“grippe. Ich ging am folgenden Tag zum Arzt, weil auchnoch Fieber dazu kam, welches ich am Vortag scheinbar unbewusst mit meinen Kopfschmerz Tabletten bekämpft hatte. Allerdings nahm sich der Arzt sehr viel Zeit, ich rief vorerst einmal an, da ich gehört hatte, dass manche Ärzte Patienten mit Verdacht auf H1N1 sofort nach hause schicken. Allerdings war die Sprechstundenhilfe recht freundlich und bat mich doch mit Mundschutz in 10 min dort aufzukreuzen. Ich wurde dann an den anderen Patienten vorbei geschleust (obwohl ich gesetzlich versichert bin), was ich schonmal garnicht so schlecht fand. Als dann der Arzt reinkam wurde ich ersteinmal befragt um welche Symptome es sich denn handle. Danach kam die Frage von mir, ob ich so einen Test machen müsste um Gewissheit zu haben. Der Arzt antwortete allerdings, dass dieser Test in meinem Falle sinnlos wäre, da ich entweder eine normale Influenza hab, oder eben die „Schweine“grippe. Und da beide Krankheiten ansteckend sind müsste ich sowieso min. 1 Woche zuhause bleiben. Danach verschrieb mir der Arzt kein Antibiotikum, da die Influenza ja kein bakterieller Infekt ist, sondern er gab mir Tamiflu gegen die Viruserkrankung und irgendein homäopatisches Mittel gegen den Schnupfen und die Halsschmerzen.

    Als ich fand die Behandlung angemessen und auch sehr hilfreich, jetzt gehts mir wieder blendend und ich wurde sogar schon einen Tag früher aus meiner Quarantäne entlassen, weil der Verlauf der Grippe (sei es nun die spanische oder die normale) sehr gut war.

    Bisher hatte ich noch keine schlechten Erfahrungen mit Ärzten, aber das scheint ja nicht immer der Fall zu sein.

    mfg

    Mutzel

  43. Eins kann ich sagen, mein Hausarzt den ich im Moment habe ist ziemlich gut.
    Letztes Jahr hat er auch ne Diagnose ziemlich versiebt aber sich deutlich gebessert.
    Letztes jahr Lungenentzündung gehabt, wurde als Grippeimfekt abgetan, falsche Mediz bekommen, war dann 3 Wochen lang krank… und hab nun an einer Stelle Narbengewebe in der Lunge.
    Aber nun gibt der sich wieder mehr Mühe und testet vernünftig auf die Symptome hin.

    Nächstes Jahr muss ich mir dann einen neuen Arzt suchen 🙁 hoffentlich erwische ich einen guten.

  44. 2 Sachen dazu:
    1. Ich hatte Anfang des Sommers ein „Halsdrücken“ (es waren keine wirklichen Schmerzen). Und nachdem ich das 3-4 Tage hatte, bin ich mal zu meinem langjährigem Hausarzt war (er betreut mich seit über 20 Jahren) gegangen.
    Er sagte dann zu mir: „Entweder wir schießen jetzt mal ins Blaue und ich geb dir verdachtsmässig was, oder ich schick dich zu 2-3 anderen Ärzten die dich genauer untersuchen sollen.“
    Ich entschied mich für Variante 1 und hatte 2 Tage später keine Beschwerden mehr.
    Er gab mir das Rezept an einem Freitag mit den Worten: „Wenn es nicht besser wird, komm spätestens Montag sofort wieder her!“

    2. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig zu Arzt gehen. Das habe ich leider erst kürzlich wieder schmerzlich feststellen müssen, seitdem ich einen Todesfall zu betrauern habe.

  45. Ich bin von einer Spanienstudienfahrt wiedergekommen, bei der sich rausgestellt hat, dass jmd. sich mit der Schweinegrippe angesteckt hat. Ich habe ebenfalls bei meinem Arzt angerufen. Am nächsten Morgen sollte ich antanzen. Bereits beim betreten der Praxis rief eine Helferin meinen Nachnamen, wodrauf ich nickte. Sie schickte mich sofort ins spritzenzimmer. Keine Minute später kam der arzt rein, sprach mit mir warum ich denn denke ich hätte die Schweinegrippe. Dazu ist zu sagen, dass ich eigentlich nur Anzeichen einer „normalen“ erkältung hatte. Die Tatsache, dass ich eben aus Spanien wiederkomme und sich wer angesteckt hat, hat ihm jedoch gereicht um einen „akuten Verdacht“ festzustellen. Er schrieb mich sofort bis zum Ende der Woche krank und machte ebenfalls einen Abstrich für den ich nichts (!) bezahlen musste. einen Morgen später waren die ergebnisse da, der Verdacht hat sich nicht bestätigt.

    Ich muss dir sagen, dass du wohl irgendwie einen „schlechten“ Arzt erwischt hast, so eine Schnelle behandlung wünscht man sich öfter gerne, nicht nur wenn man mit dem Verdacht auf eine ja fast schon „Seuche“ (panikmache in D seidank) rumläuft. Alles in allem war ich keine 10 minuten in der Praxis, und bin dabei „nur“ Kassenpatient“.

  46. Gut, das man bei einem Lymphdrüsenkrebs keine Antibotika bekommt sondern einer Strahlen und Chemo Therapie ^^, zudem ist bei manchen Fällen eine Knochenmarkstransplantation nötig. Ausserdem ist Krebs kein Infekt, also ein bisschen informieren wäre nicht schlecht

  47. Bei meiner Krebsdiagnose lief das ganze ähnlich, bin zum Hausartz wegen starkem Husten morgends und „spontaner Unsportlichkeit“ (Ein paar Treppenstufen und ich war außer Atem), dieser hat dann am Hals eine „Drüse“ getastet und gemeint das wäre bestimmt das Peifrische Drüsenfieber hat dann noch einen Ultraschall vom Bauch gemacht und daraufhin hat er mich nach Hause geschickt und ganz normal weiter arbeiten lassen und gemeint ich soll in ner Woche nochmal durchkommen, „Wir schauen dann mal ob die Drüse größer oder kleiner geworden ist.“ Ein paar Tage später ging es mir dermaßen miserabel beim arbeiten das ich direkt Abends nach der Arbeit nochmal hingefahren bin.
    Er hat mich nochmals Untersucht konnte aber wieder nichts feststellen, dann kam seine Frau dazu (ebenfalls Ärztin) und hat mich nochmal abgehört: „Der hat ein merkwürdiges Herzgeräusch, sofort ins Krankenhaus die haben ein besseres Ultraschall Gerät“, sein Zitat „Quatsch, der Junge ist nur aufgeregt, stimmts?“ nunja, SIE hat sich dann durchgesetzt und ab ins Krankenhaus.
    Ultraschall, Röntgenbild, Intensiv Station, Notbestrahlung, OP Ergebniss: 14x13cm großer Tumor über der Lunge. (Non Hodgkin T-Zell Lymphom)
    Jetzt nach einem Jahr und 4 Monaten Chemo Therapie gehts mir wieder gut und ich arbeite wieder.
    Mein Fazit: Gottseidank hat der Kerl ne Frau! 😉
    Und an alle Krebskranken die es nochnicht hinter sich haben: Drannbleiben! Ihr packt das! =)

  48. Ui ui Steve. Bist ja ein kleines Weichei, wer hätte das gedacht ?
    Wer kann es sich in der heutigen Arbeitszeit eigentlich erlauben, wegen ein wenig Husten, Halsweh und Fieber 1 Woche zu Hause zu bleiben ?
    Ok bei Lehrer vertseh ich das, wegen der Ansteckungsgefahr.
    Und mal ehrlich. Das Wort Schweinegrippe wird so hochgespielt, man könnte meinen die Pest geht um.
    Klar sind daran Menschen gestorben, an anderen schweren Grippen ebenso.

    Das wir überlastete Mediziner haben sind wir meist selbst schuld. Jeder rennt wegen Halsweh zum Arzt. Das kanns auch nicht sein.
    Fehldiagnosen sind zwar schmerzlich , aber ein Arzt ist immer noch ein Mensch und daher macht er auch Fehler.
    Ich habe den größten Respekt vor Ärzten, den deren Fehler wirken sich meist sehr direkt aus.

    In den letzten 10 Jahren war ich genau einmal beim Arzt.
    Wegen Fieber und Co brauch ich keinen Mediziner , auch nicht in der Zeit von Schweinegrippe.
    Und bitte komm mir keiner von wegen Vorsoge.
    Auch hierüber gibt es sehr große Meinungsverschiedenheiten bei den Medizinern.

  49. Wenn man keine Ahnung hat, einfach FRESSE HALTEN!
    Beamte müssen ihre KV selbst bezahlen! Also entschuldig dich am Besten bei Steve und informier dich nächstes mal richtig, bevor du versuchst zu flamen!!!

  50. Es gibt solche und solche Ärzte.

    Wenn ich vor 2 Jahren auf meine lokale Augenärztin gehört hätte und nicht 80 Kilometer zu einem Spezialisten gefahren wäre, so wäre ich heute blind. Die Sache ob man nun privat oder gesetzlich versichert ist, ist in dem Fall (fast) egal: Wenn man einen Arzt hat, der einen nicht genau genug ansieht, so hat man in bestimmten Fällen verloren. Der Privatversicherte kann sich dann ganz schnell einen neuen Arzt suchen, der Kassenpatient ist gekniffen und muss schon ein wenig tricksen um an das selbe Ergebnis zu kommen. Was aber nicht unbedingt Schuld des Gesundheitssystems ist. Wie bereits oben gesagt: Mediziner sind berufene; Das den einen nach der Hälfte des Jahres das Geld fehlt um Kassenpatienten zu behandeln, dass stimmt in einigen Fällen, jedoch hält es die Ärzte die ich kenne nicht davon ab ihre Patienten trotzdem we gewohnt zu versorgen. Ich kenne beide Seiten: Als Kind und Jugendlicher gesetzlich versichert und mittlerweile (sehr gut) privat versichert. An den Wartezeiten im Vorzimmer ändert sich nichts, genauso wie an dem Verhalten der Ärzte mir gegenüber (bin bereits seit 20 Jahren bei dem selben). Das einzige was sich verändert hat ist das Krankenhauszimmer, die Anzahl der Besuche der Stationsschwester und der Papierkram (der ist mehr geworden für mich 🙂 ). Das die Privaten viele Sachen übernehmen, die ich in der Kasse nicht gehabt hätte ist klar, aber dafür zahle ich auch fast 2,5 mal soviel Beitrag wie meine Schwester, die das selbe verdient (den selben Beruf hat, nur im Aussendienst) und beruflich einem höheren Verletzungsrisiko ausgesetzt ist als ich, aber gesetzlich versichert ist.

    Wie heisst es so schön, bei Arzt, Auto und Computer: Hast du einen gefunden, der es richtig und gut macht, dann versuch dein bestes ihn zu halten!

    So long
    DrBob

  51. Also mir gings vor den Ferien genau so, aber als ich zum Arzt bin, gnig das wirklich fast wie von selbst, die haben die Symptome abgefragt mich gleich in einen abgeschlossenen Raum gesetzt ( nicht Wartezimmer, war ihnen wahrscheinlich zu gefährlich) ,dann kam die Ärztin rein, hat einen Zungenabstrich gemacht ,ihn ins Labor geschickt und gesagt dass ich die nächsten drei Tage mein Haus nicht verlassen sollte. Naja nach drei Tagen kam dann die Entwarnung, was mein glück war, sonst hätten ich und meine Familie fast zwei Wochen in Quarantäne bleiben müssen.

    Worauf ich hinaus will? Falls ein Schweinegrippefall bekannt wird, ist es ein rießen Aufwand ,der auf mich meine Umgebung und die Ärzte zukommt, ich vermute dass die Ärzte darin vielleicht zu viele Probleme sehen um sich dieser Sache ernsthaft anzunehmen…

    P.s.: Ich musste keinen Cent für den Test zahlen, und ich bin nicht Privat versichert

  52. Deshalb sollte man eigentlich auch 1 Mal im Jahr oder im halben Jahr eine Ganzörperuntersuchung machen.
    Wenn man wirklich etwas schlimeres hat, dann würde man es an den Symtomen merken, das wäre dann nämlich nicht nur bisschen Fieber, sondern Wahnvorstellungen oder ähnliches.

  53. Also ich muss auch sagen das ich mich wo ich jetzt Privatversichert bin zum, teil schlechter behandelt fühle als früher wo ich noch gestzlich Versichert war…

  54. Es ist defakto so das wir deutschen Laut Statistik ! 40 mal im Jahr beim Arzt sind. Als Ich die Zahl las dachte ich das kann nicht sein. Übrigens der „bestbesuchte“ Tag waren immer Montage. Solange Ärzte nicht pro „erfolgreich“ was auch immer das heißen soll, behandeldten Patienten Honorar bekommen wird sich das nicht ändern, und solange werden sie auch ihren 3t wagen nicht verkaufen müssen.

  55. Das kann man so nicht stehen lassen. Natürlich sollte sich in einem optimales Arzt- Patienten Verhältnis, Vertrauen und Akzeptanz herrschen. Das dir der Arzt dieses Gefühl nicht vermittelt ist ein Versäumnis, andererseits war es ja auch nicht dein Hausarzt.
    Die Symptome die du schliderst hören sich nach einem grippalen Infekt an, subjektiv sehr unangenehm aber in den meisten Fällen sehr harmlos. Und das weiss auch der Arzt. Diese meist viral bedingten Infekte heilen fast immer alleine aus. Man kann einzelnde Medikamente gegen Symptome verschreiben. Aber nach 1-2 Wochen legt sich dass.
    Woran erkennt man den nun eine „Scheinegrippe“ (selber Virusstamm wie die Influenza Viren). Die Symptome sind ungleich stärker und massiver. (mehr noch bei Influenza als Schweinegrippe) So stark dass du extreme Gliederschmerzen, starken Husten, hohes Fieber etc. bekommst.

    Mal angenommen jeder Arzt würde bei jedem grippalen Infekt eine PCR Diagnostik (Virustypisierung) machen, dann könnte sich das Gesundheitssystem mal eben verabschieden, massive Kostenzunahmen wären der Fall. (Mit Blutbild, PCR, Ak Serologie landest du mal bei 200-300 Euro) Eine klinische Untersuchung und eine Anamnese ist meist der effektivste und kostengünstigste Weg. Sollte sich der Zustand des Patienten verschlechtern kann eine weiterführende Diagnostik immer noch Erfolgen.

    Ehrlich gesagt find ich solche Pauschalisierungen und Stammtischweisheiten sehr fragwürdig. Anderen Berufsgruppen würden sich durch sowas auch Missverstanden fühlen (wie z.B. alle Lehrer sind faul und haben nur Ferien, genau so schwachsinnig). Dass manchmal schwere Erkrankungen nicht sofort diagnostiziert werden liegt auch daran, dass der Körper eben auch extrem kompliziert ist, und nicht jeder Hausarzt ein MRT in der Praxis hat.
    Im grossen und ganzen muss man sagen, dass Deutschland (bis auf die Teilung des Kassensystems) ein hervorragendes Gesundheitssystem hat. Wenn man dies mit anderen Ländern vergleicht schneiden wir doch sehr gut ab.

    Und dass Antibiotika Virusresistenzen hervorrufen wäre mir neu, da diese eigentlich nur bei bakteriellen Infekten wirken @Böse Oma

    Lg

  56. Wenn wunderts noch, dass die Ärzte so arbeiten? Mich persönlich nicht. Mein Hausarzt hatte schon im August seinen Jahresetat für seine gesetzlich Krankenversicherte voll. Und als Beamter ist man doch 50/50 versichert. (Korregiert mich wenn ich falsch liege) Also Folge dessen würde der Hausarzt für alle gesetzlichversciherte für Lau arbeiten. (Bei den Beamten dann halt nur die Hälfte bekommen).

    Wenn ich Ärzt wäre würde ich auch ins Ausland abhaun. Hier in Deutschland wird man nur Arzt aus Berufung und nicht um Geld zu verdienen. Kapiert halt nicht jeder.

    Naja nur schlechte Ärzte gibt es nu nich, aber doch schon viele die man in die Tonne kloppen kann.

    MfG Kaese

  57. Kann ich auch eine schöne Geschichte erzaehlen:
    Meine Schwester leidet seit Jahren unter Kopfschmerzen. Migräne, Schwindelgefühl, geruchssinn der schlechter wurde und zum schluss Gewischtzunahme. Wurde nicht besser. Ihre Hausärztin hat Ihr immer andere Sachen aufgeschrieben und sie vertröstet. Dann ist sie im Supermarkt zusammengeklappt und zu einem Arzt geschleppt. Der meinte das sie sofort ihre hausärztin anrufen sollte und sich zu einem neurologen überweisen lassen sollte. Sie ruft also bei Ihrer Hausärztin an: nur die Sprechstundengehilfin: „JA ich richte das der Frau Doktor aus“. 3 Stunden später ruft die gleiche Dame zurück und meint: „Naja wenn sie meinen, dann gehen sie halt dorthin“.
    Also ist meine Schwester dahingedappert und siehe da: Gehirntumor (Meningitis) an der Gehirnhaut. So gross wie ein Ping Pong Ball. Der Arzt meinte dann auch noch: Das sind die klassischen Anzeichen (siehe oben) für diese Art von Tumor. 7 Tage später OP und alles ist wieder ok.

    Aber der Hammer kommt noch:
    Sie geht zu Ihrer Frauenärztin letzte Woche und erzählt ihr so die Geschichte (beide Ärzte sind im gleichen Haus) und die meint dann so zu ihr: „Ach gehen sie doch mal zur Frau Doktor, wir hören gerne von PAtienten, wenn sowas passiert, dann können wir besser drauf achten usw usw“. Also geht meine Schwester 1 Stockwerk höher zur Ärztin und wird nur !!!! beschimpft !!!!. Kommentare wie: „Ahja wie oft Patienten zu ihre kommen wuerden und zum neurologen wollten, das kostet alles Geld und das ist meisten dumpfug von dennen“ usw usw. Keine Einsicht, kein „oh da muessen wir was übersehen haben“ oder so. Meine Schwester ist dann heulend aus der Arztpraxis gerannt.

    Also ist es absoluter Standard heute. Aber auf der anderen Seite. Hey Stevinho. Wie soll aus den Kindern ja auch Ärzte werden wenn in der Schulausbildung seit Jahren schon gespart wird? Das ist ein absoluter Boomerang und wird uns in vielen Bereichen noch einholen. Bin selber Dozent an der Hochschule und muss jedes Semester mit dem Kopf schütteln was da ankommt. Mit jedem Semester schlimmer.

  58. “lol, keine private Krankenversicherung, selbst Schuld” zuvorzukommen: Ich bin als Beamter privat versichert!
    lol, beamte kriegen ja alles in den hals geworfen, drecksladen! 😉
    was willst du machen? ärztemangel ftw. aber hey, unsere geliebte Regierun ghat schon eine Lösung: Damit wir MEHR Ärzte haben, sollte man bei der Berechnung der Zugangsnote fürs Medizinstudium soz. Tätigkeiten mit einrechnen. Weil, dadurch hat man plötzlich mehr Studienplätze…oh, wait.

    würde mal die ärzte wechseln…

  59. Ich errinerem ich an die Aussage eines im Gesundheitsministerium tätigen Pressesprechers der, … war es SPD? ka, jedenfalls war seine (sinngemäß wiedergegebene) Aussage: „Unser Gesundheitssystem ist so gut, es könnte als Vorbild für manch anderes Land dienen!“ Kommt drauf an für welches Land, nüwa?

  60. Was bin ich froh, dass ich hier wohne, wo ich wohne.
    Mein Hausarzt gibt sich jedes mal große Mühe wenn ich mit irgendeiner Beschwerde bei ihm antanze. Zudem ist er auch echt nett 😉

    Such dir nen anderen Arzt, würde ich sagen xP

  61. nicht alle ärzte sind dr. house.
    dass der arztberuf fast nurnoch bürokratie ist (5 minuten beim patienten, 15minuten papiere ausfüllen) ist ja klar. da wundert es keinen, dass der arzt leicht genervt ins behandlungszimmer kommt und dann seinen standardsatz á la „eine woche zuhause bleiben und antibiotika“ bringt.

  62. TJA so fängt immer alles an erst isses nur einer dann sind es mehr und sind auf der suchen nach Menschenfleisch “ 24h later „lässt grüßen 😀

  63. Aber wenn der Arzt jetzt bei jedem Patienten der Schwindelanfälle hat die komplette Anamnese und Diagnose Palette reindrücken würde dann könntest du vermutlich die ganze woche im Krankenhaus verbringen und dich gegen alles testen lassen. Es hat schon seinen Sinn das man erstma mit diesen einfachen Mitteln abgeschoben wird, denn bei 95% der „Kranken“ löst sich das Problem damit – es sind einfach zuviele, die bei jedem „Furz“ in die Praxis rennen. Allerdings nehmen sicher viele Ärzte die beschwerden ihrer Patienten auch nicht wirklich ernst oder überhaupt zur Kenntnis sondern verordnern eben erstmal das Standartprogramm um dann ggf. nochmal darauf zurück zukommen wenn es dann richtig schlimm geworden ist. Ich stelle mir den Beruf und die Verantwortung der Ärtze sehr hart vor, eine richtige Entscheidung zutreffen ist nicht einfach und auch wenn sie 6 1/2 Jahre zustudiert haben können sie doch nicht alles wissen und für alles verantwortlich gemacht werden oder?

  64. du hast vollkommen recht und überhaupt nicht übertrieben, ich kenne aus meinem direkten Umfeld ein Fall, indem das nicht lustig ausgegangen ist.
    Es ist schon allein eine Frechheit, dass man für eine präzise Diagnose zusätzlich bezahlen muss, aber dass die Ärzte sich es dann auch noch erlauben irgendwelche Pseudodiagnosen zu machen im Stile “ja, das sieht aus wie Dasunddas, das passt schon, ich verschreib ihnen was“ das ist ja wohl die Krönung.

    Man muss halt auch mal damit klar kommen, das Ärzte Geld damit verdienen, wenn Leute krank sind. Wenn sie dich direkt gesund machen, verdienen die an dir nichts.
    Die lassen dich erstmal ein paar Wochen zappeln, um dann “urplötzlich“ ihren Geistesblitz zu bekommen.
    Der letzte gute Arzt den ich hatte, war mein Kinderarzt. Der hat mich selbst bei ner gewöhnlichen Erkältung rausgelassen, bevor er mich nicht von Kopf bis Fuß überprüft hat und sich sicher sein konnte, dass es auch eine ist.

  65. Also,

    Ich verstehe deinen Unmut zwar, aber gleich das ganze System verdammen halte ich für übertrieben. Ich war die letzten 2 Monate in 12 verschiedenen Staaten der USA und die Menschen wären froh wenn ihnen überhaupt ein Arzt die Tür aufmacht. Was ärztliche Hilfe angeht können wir uns noch glücklich schätzen. Also die Kirche im Dorf lassen ;).

    Zu dem Krebsverdacht: Da geht man zur Vorsorge, Ärzte sind keine Hellseher. Nicht erst warten bis irgendwelche Symptome auftreten.

  66. Bin auch grad 1 Woche krank gewesen bzw geschrieben gewesen… hatte auch Halsschmerzen ( Mein verdacht Mandelentzündung),schnupfen,husten,Kopf- und Gliederschmerzen.
    Die einzige untersuchung die mein HA durchgeführt hat, war das er mir aus ca 30cm entfernung mit einer kleinen Taschenlampe in den Rachen geleuchtet hat und sagte :“ Naja ist wohl ein Virus bzw eine leichte Erkältung, ich schreib sie mal Woche krank und geb ihnen antibiotika“. Nun gut es ist wahscheinlich nur eine kleine erkältung, trotzdem hätte ich gerne eine etwas genauere untersuchung weil man sich ja doch irgendwie unwohl fühlt wenn man es nicht genau weiss.

    Also Steve ich denke das es wohl mehr als genug Mensch in Deutschland gibt den es ähnlich wie dir/mir geht und ich denke uch das dies leider der „standart“ ist :/

    greets

  67. Würd da auf jeden Fall den Arzt wechseln…
    Ich hab da mehr Glück mein Arzt ist immer freundlich und gibt sich auch immer Mühe!
    Aber wenn er so wäre wie deiner würd ich mir einen anderen suchen… es sind mit Sicherheit nicht alle so schlecht!!

  68. also mein hausarzt war immer ganz korrekt… der hat sich zeit genommen mir wenn ich was wissen wollte es auch genau erklärt (verdammte neugier :P)
    und sogar 20x nachgefragt wegen evntl allergien, asthma etc
    meinen dad und bro hats getroffen ich wurde verschont… ich glückskind
    also ich würde sagen: nen guten arzt zu erwischen is glückssache, denn leider is mein „stammarzt“ nun leider verstorben (gott segne ihn) und ich hab jez ne ganz unfreundliche ärztin… vor der ich sogar n bisschen angst habe xD
    aber trotzdem steve wünsch ich dir gute besserung, damit du morgen frisch und freudig in den unterricht gehst und deine undefinierbare krankheit wirklich nur n kleiner infekt oder ähnliches war
    VIEL ERFOLG!

  69. Ich hatte die Schweinegrippe schon – die von dir beschriebenen Symptome sind (mmn) wesentlich heftiger. Mein Hausarzt ist sofort nach meinem Anruf, bei welchem ich meinen Verdacht äußerte, zur mir gefahren und hat einen Abstrich von Rachen und nase entnommen… Am nächsten Tag waren die Ergebnisse da: Schweinegrippe. Behandlung: Vitamintabletten, Bettruhe, Quarantäne

  70. Man sichert sich halt als Arzt Arbeit für schlechte Zeiten.
    Erinnert mich an nen Werbespot in dem einer beim Golfen alle Fenster der umliegenden Häuser zerschossen hat, alle ihn auslachen und dann fährt er am Ende in einem Van mit nem Glaserei Logo drauf weg.
    So bekämpft man effektiv die Wirtschaftskrise

  71. Problematik an der ganzen Sache ist ja auch nunmal so wie man es hört, dass die Ärzte einfach zu überlaufen sind und ihre Patienten demenstprechen auf dem schnellsten weg *abfertigen*. Es wird sich halt keine Zeit mehr für jeden einzelnen Patienten genommen.

  72. „Und wenn ich einen Tumor hätte, der das Schwindelgefühl auslöst, würde man ihn aller Wahrscheinlichkeit erst diagnostizieren, wenn er Tennisballgröße angenommen hat. “

    Cool, erinnert mich an meine Krebserkrankung. 😉
    Hab 2 Monate Antibitika bekommen gegen Lymphdrüsenkrebs, wuhu.
    War halt nen sehr hartnäckiger Infekt. 😉

  73. Genau so läuft es heutzutage in der modernen Medizin leider. Aus diesem Grund müssen Menschen sterben und wegen der ständigen Antibiotika verschreibung enstehen neue Viren.

    Gar nicht mal so dumm von den Ärzten.

  74. Ich bin ebenfalls privatversichert und hatte noch nie derartige Probleme. Unglückliche Arztwahl würde ich sagen, oder ich hatte einfach nur Glück…

  75. Ja sowas ist (leider) in Deutschland fast Standart. Es gibt leider wenig Ärzte die sich wirklich darum kümmern was man hat bzw. ist es Ihnen scheissegal. Ich kenne viele Ärzte bei denen muss man nur anrufen und sagen wie lange man krank sein möchte und holt sich am gleichen Tag die AU ab.

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