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Im Jahre 2045 wird jede Nachrichtensendung und jede Website darüber berichten: „Eingeholt – Maschinen sind intelligenter als Menschen“. Der Sieg der künstlichen Intelligenz wird zum einschneidensten Ereignis in der Geschichte der Menscheit. „Den Zeitpunkt, an dem uns die Maschinen überholen, habe ich Singlarität genannt“, sagt Raymond Kurzweil. Er ist vor allem ein Zukunftsforscher, Fachbereich Techlologie. Kurzweil untersucht technologische Trends und versucht ihre Entwickelung in den nächsten Jahren vorherzusagen. Sie folgen tatsächlich mathematische belegbaren Gesetzen. Das bekannteste ist Moore´s Law, bekannt nach einem IBM-Gründer: Die Leistungsfähigkeit von Computerchips verdoppelt sich etwa alle zwei Jahre. „Das ist eine exponentielle Beschleunigung, und sie findet in vielen Hightech-Bereichen statt. Mit unseren Modellen können wir auf dem Gebiet technologischer Entwickelungen 20, 30 Jahre in die Zukunft schauen. Wegen der explosiven Natur der expotenziellen Beschleunigungen von technischen Entwickelungen kam ich zu dem Schluss, dass wir spätestens 2045 die Singularität erreicht werden“, sagt Kurzweil.
Was bedeutet es, wenn uns künstliche Intelligenz überlegen ist? Auf die Frage kann Kurzweil keine handfeste Antwort geben: „Nach der Singularität können wir nicht weiter in die Zukunft schauen.“ Aber er kann spekulieren. Und er geht davon aus, dass künstliche und biologische Intelligenz verschmelzen. „*ber Neurochips und andere Möglichkeiten werdem wir unsere Biologie immer mehr ablegen und computerähnlicher werden und uns mit unseren Computer verbinden, bis der Computeranteil unserer Intelligenz eine Milliarde Mal leistungsstärker sein wird, als ihr biologischer Anteil. Dann wird unser Bewusstsein nicht mehr an biologischer Hardware gebunden sein. Wir werden unsere Intelligenz verschmelzen und uns wieder trennen können, genauso, wie es Computer heute tun. (Welt der Wunder)

Dazu schreibt Community-Mitglied Christof:

Hab mir heut mal wieder die Zeitschrift Welt der Wunder gekauft und bin da mal wieder auf einen interessanten Artikel gestoßen, in dem der Forscher Ray Kurzweil davon Spricht das 2045 die „Singularität“ erreicht wird. Sprich Maschinen werden intelligenter sein als wir Menschen. Weiß nicht genau, was ich davon halten soll, einerseits sehr beeindruckend andererseits auch irgendwie beängstigend.

2045 ist nicht mehr soweit weg – evtl. werde sogar ich dieses Jahr noch erleben. Was haltet Ihr von der oben beschriebenen Zukunftvision? Spannend oder beängstigend?


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117 KOMMENTARE

  1. ach ja die maschinen werden also intelligenter als die Menschen.
    hmm, erinnert mich irgendwie an eine Filmreihe…..
    Lass mich raten, sie nennen die erste intelligenteste Maschine „Skynet“ xD

  2. Manche sagen raionales (aus unserer gängigen Sichtweite) Denken wäre intelligenter, manche sagen die Vorstellung davon die Spitze der Evolution zu sein macht uns erst zusammen mit Emotionen zu dem was wir sind. Sprich: Würden wir ein künstliches Wesen mit Wissen vollstopfen wäre es nichts als eine Datenbank, maximal ein Computer, würden wir ein menschliches Gehirn nachbasteln wäre es nur ein Mensch mit künstlichen Organen. Daraus schließt sich, dass der wohl wahrscheinlichste Weg eine künstliche „überlegene“ Intelligenz zu erschaffen der wäre, das menschliche Gehirn zu variieren und dann nachzubauen. Das dabei natürlich unzählbare „Fehlversuche“entstehen ist klar, was eine gewaltike moralische Fragestellung aufwirft. Selbst sollte diese überwunden werden, kann keiner von uns beurteilen, ob das erschaffene Wesen nun intelligenter als ein Mensch ist. Sollte das Wesen jedoch große geistige Ähnlichkeit mit einem Menschen haben, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es sich als besser als einen Menschen ansieht, obwohl selbstverständlich auch seine Sichtweise begrenzt ist.

  3. Das künstliche Gehirne leistungsfähiger sein kann als unsere Gehirne mag ja stimmen, aber wie soll der Mensch etwas erschaffen, was intelligenter als er selbst ist? Eine für unsere Maßstäbe extrem lange Zeit ist verstrichen, bis sich durch Evolution der Verstand eines Menschen entwickeln konnte, daher ist es schon mal ausgeschlossen, dass sich allein durch Variation, wie im Falle der Evolution, in der „nächsten“ Zeit so etwas stattfindet. Daher bliebe uns nur noch eine Maschine künstlich intelligenter als Menschen zu machen. Da gibt es jetzt ein großes Problem: Was ist eigentlich intelligenter? Wie ist Intelligenz überhaupt definiert? Ist diese Definition auch noch in Anbetracht unserer selbst beschränkten Intelligenz zutreffend und perfekt? Das heißt es ist einer Form der Intelligenz praktisch unmöglich eine „höhere“ Form der Intelligenz zu erschaffen, da sie selbst nur einen begrenzten Horizont und eine bestimmte Vorstellung von Intelligenz hat. Das sieht man schon recht einfach an der Fragestellung, ob Tiere denn intelligent sind. Manche sagen ja, manche sagen nein.

  4. Schachcomputer sind nicht zwingend gescriptet, es gibt auch Maschinen die lernen aus ihren Fehlern. Der beste Backgammon-Computer der Welt ist genau so aufgebaut (reinforcement learning).

    Computer sind schneller und werden noch schneller als unser Gehirn.
    Computer werden in Zukunft die tausendfache Kapazität unseres Gehirns haben.

    Sie werden aber niemals mit Algorithmen so gut sein wie wir. Die hochkomplexen Methoden die wir haben sind nicht für eine Maschine gedacht.

  5. Ich halte das für absolut unrealistisch. Man ist ja noch weit entfernt den Aufbau unserer eigenen Intelligenz zu verstehen (sprich: dem Gehirn). Da glaube ich nicht, dass man es in 35 Jahren schaffen wird diese bis jetzt noch nicht verstandene Intelligenz künstlich zu reproduzieren.

  6. Es muss heissen „2045 werden alle Menschen dümmer als Maschinen sein“. Wobei ich denke es geht fixer wenn man sich die breite Masse jetzt schon ansieht…

  7. Welt der Wunder will doch nur wieder mit Schwachsinn und Panikmache ihre Verkaufszahlen erhöhen, wie immer. Ein Artikel, der dermaßen vor Fehlern strotzt und so mies geschrieben ist, kann dich gar nicht von ernsthaften Wissenschaftlern abgesegnet sein, man sollte sich also drei Mal überlegen, ob man das ernst nimmt.

  8. Vorteil hats schon.. Beruf kann man sich dann per Chip kaufen und wie in Matrix downloaden. „I know kung fu“ Kann man quasi mit 12 Jahren Arzt werden.. bzw je nachdem, wann die Leistungsfähigkeit besteht.
    Hoffe nur, dass fällt in staatliche Hände, sonst wirds n krasses Missverhältnis von Reichen und Armen. Weil ich glaub kaum, dass die Firmen sich das mit 2,50euro bezahlen lassen.

  9. flaschenhalsproblematik ist wohl mitunter das hauptproblem seit 1990, das die CPU-Leistung exponentiell zunimmt, während die RAM-Speed nur langsam zunimmt und auch parallelisierung der Zugriffe nicht mehr retten kann.

  10. Fühlt isch hier noch irgendwer stark an Shadowrun erinnert? o__O
    Ich finde es reichlich beängstigend doch nicht wirklich aufhaltbar.
    Das Potential einer solchen „Intelligenz“ ist nicht kalkulierbar, schließlich sind wir Menschen es auch nicht.

  11. Ich kann deiner Argumentation folgen und würde sie momentan auch unterschreiben, allerdings währe ich vorsichtig ausgehend von der heutigen Computertechnologie auf zukünftiges zu schließen, besonders nicht auf etwas das noch so weit entfernt liegt.

    Bei solchen Themen schwebt mir immer das Zitat von einem hochrangigen Microsoft-Angestellten aus den 70ern ein… Sinngemäß: „Mehr als 64kb RAM werden Computer nie benötigen“ 😀

    Aktuell kann ich mir auch nicht vorstellen wie ein Computer, der nur auf Basis von festgelegten Routinen agiert, etwas wie Vernunft oder Moral nicht nur anwenden sondern auch begreifen und weiterentwickeln können soll… Aber es wurden bereits soviele vorher undenkbare Grenzen gesprengt, dass ich mir nicht anmaßen will neue festzulegen.

  12. Was soll man von einem Bericht halten, der von (Informations-)Technologie handelt und Gordon E. Moore als Gründer von IBM ausgibt?
    Frei nach Murphys Law interpretiere ich: Als was falsch sein kann, ist in diesem Text falsch 🙂

  13. Für mich ist entscheidend, dass mit einer solchen Entwicklung das Ende der Kunstformen droht. Kein Künstler wird sich mehr durch besondere Eigenschaften von dem anderen absetzen. Das wäre jammerschade… Eine Welt mit hyperintelligenter Kunst? Ohne mich!

  14. Weder spannend, noch beängstigend.

    Ich denke, dass niemals eine Maschine „schlauer“ sein kann als ein Mensch.
    Klar. Sie kann mehr Informationen speichern und auch Berechnungen viel schneller anstellen. Eine „echte“ künstliche Intelligenz kann es aber meines Erachtens nicht geben. Selbst bei Schach-Computern ist alles doch alles gescriptet. Heißt: Der Schachcomputer denkt nicht wirklich, sondern führt vorprogrammierte Scripts aus.

    Zusätzlich gibt es Dinge, die der künstlichen Intelligenz auch „zu hoch“ wären. Von Moralverständnis und co. will ich gar nicht anfangen. Logik, Neugierde, all das, was den Menschen zu Erfindungen getrieben hat, kann eine Maschine niemals ersetzen. Sie kann nur das tun, wozu sie geschaffen wurde.

  15. Zockt iwer das rpg „shadowrun“ die kenne werde sich sofort bei lesen in die welt versetzt führen. Aber ich denke eher unrealistisch das das so eintritt

  16. Naja aber das gehirn des menschen ist ja eigentlich auch in den grundzügen theoretisch nachbaubar, zumindest irgendwann, oder nicht ?

  17. Lächerlich, wie heißt es so schön, ein Computer kann nur Aufgaben lösen wenn ihm jemand beibringt wie. Daher können Computer genau soviel Intelligenz entwickeln wie Lichtschalter, die können auch nur 0 und 1. Und was intelligenz ausmacht ist Problemlösendes Denken, nicht schnelles rechnen

  18. Die Frage ist doch erstmal was man unter Intelligenz versteht. Man kann alleine von der Rechenleistung eines Systems ausgehen, aber das ist nicht unbedingt adäquat. Die Arbeitsweise von Computern unterscheidet sich sehr stark von der neuronaler Systeme. Nicht umsonst können Gehirne mit Leichtigkeit Muster erkennen und ähnliches. Bei Computern sind wir hiervon immer noch weit entfernt. Gehirne sind noch dazu wenig spezialisierte Systeme mit enormer Flexibilität. Ich wage sogar anzuzweifeln, dass selbst die besten Großrechner der heutigen Welt auch nur im entferntesten dazu in der Lage wären die Aufgaben des Nervensystemes einer Stubenfliege zu übernehmen.
    Betrachten wir aber mal speziellere Fälle von Intelligenz; nehmen wir zum Beispiel Kreativität und problemlösendes Denken. Diese sind sicherlich ein Zeichen von Intelligenz, aber bisher hat noch nie eine Maschine ernsthaft Kreativität gezeigt oder Lösungen für unvorhergesehene Situationen gefunden. Eine einfache Aufrechnung von Rechenleistung ist ein sehr eingeschränkter Intelligenzbegriff, dessen Adäquatheit ich doch stark anzweifele. Letztlich bedeutet eine höhere Rechenleistung ja noch nicht einmal Leistungsfähigkeit. Wir alle wissen, dass ein Computer nicht zwingend schneller ist, nur weil er mehr Rechenleistung hat. Ist die Hardware schlecht abgestimmt oder die Programmierung ineffizient, so kann ein langsamerer Rechner durchaus schneller sein.
    Was die Verschmelzung von Computern und neuronalen Systemen angeht, hocken wir auch noch in den Kinderschuhen. Trotz aller Fortschritte haben wir die Funktion des Gehirns noch kaum verstanden. Wir verstehen die absolute Mikro- und die große Makrostruktur unseres Gehirns schon recht gut. Das relevante scheint aber eher in der Mitte zu liegen. Mit Mikrostruktur ist die Funktion eines einzelnen Neurons gemeint. Mit Makro das Gesamtgehirn mit seiner Einteilung in einzelne große Areale. Die mittlere Ebene umfasst die Interaktion kleinerer Neuronengruppen (Größenordnung 100-1000 Neuronen). Auf dieser scheinen die wirklich interessanten Prozesse abzulaufen und von dieser Ebene wissen wir eigentlich noch gar nichts. Daher wäre ich mit Vergleichen zwischen Gehirnen und Computern vorsichtig.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass Computer im Jahre 2045 mehr Rechenleistung haben als unser Gehirn. Ob sie intelligenter wage ich zu bezweifeln. Der Unterschied zwischen Gehirn und Computern ist bisher eben nicht einfach nur graduell, sondenr prinzipiell.

  19. ich find es ganz kla beängstigend… (warscheinlich können sich sowas dann ja eh nur die superreichen leisten) aber ansonsten gibt es genug Filme bei denen solche ähnlichen Sachverhalte behandelt werden und auch wenn es nur Filme sind, wenn sowas möglich ist wie z.B bei Gamer, I Robot, Matrix u.s.w dann denke ich das sowas auch passiren wird jemand wird die Technik für seine zwecke misbrauchen.

    für Rechtschreibfehler haftet mein Deutschlehrer… oder so ähnlich

  20. Ich finde es erstaunlich auf wie viel Begeisterung diese Zukunftsvision stößt , in einer community in der regelmäßig über den „gläsernen“ bürger gewhined wird…

  21. ich freu mich dann schon auf die ersten die meinen sich so nen Chip einbauen zu müssen,….das sind dann bestimmt die über die man lachen wird weil die mitten auf der Straße stehen bleiben weils nen Bluescreen gab 🙂

    aber ich denke vorher wird Neo eh die Matrix neustarten und Zion neu aufbauen ^^

  22. Früher gab es mal nur Einzeller und nun gibt es eine riesige Artenvielfalt,
    auch das wäre rein theoreitsch nur eine Weiterentwicklung bestehender Technik ;).
    Von Poltik (zb Eiserner Vorhang) Technik (mit Internet etc) bis hin zum Umweltfreundlichen denken, hat sich sehr viel getan. Meiner Meinung nach hat sich alles noch nie so rasant Entwickelt wie in den letzten 2-3 Jahrzenten

  23. Auf die Frage spannend oder beängstigend: Ich finde es eher spannend. Die Maschinen werden uns sicherlich nicht wie in Terminator oder Matrix angreifen um uns zu vernichten.
    Ob das ganze aber nun realistisch ist wage ich zu bezweifeln! Der Mensch ist nunmal das intilligenteste Wesen auf Mutter Erde und ich glaube nicht das eine Maschine das übertreffen wird/kann. Der PC ist schließlich auch nur so schlau wie sein Benutzer/Erfinder. Was wir den Maschinen nicht bebringen können die nicht ausführen, und ein eigenständiges Denken mit Probieren, Erproben usw. wie es der Mensch tut um weiter zu kommen, halte ich für eher unwahrscheinlich.

  24. „Man kann übrigens in der theoretischen Informatik beweisen, dass es keinen Algorithmus gibt, der entscheiden kann ob ein Programm korrekt ist oder nicht!!“

    Genau. Moral und ethisches Bewusstsein lässt sich nicht in mathematische Formen pressen. Deswegen sind wir noch keine Maschinen und werden es nie werden. Und die maschinen werden uns niemals überlegen sein können, höchstens uns ergänzen. Wenn man jedoch die Logik dieser Maschinen zur Weiterentwicklung programmiert, ohne ihnen Moral und Gewissen „erklären“ zu können… warum Ende ich bei sowas immer gedanklich bei terminator oder Matrix?

  25. Ich hab da ein Entwurf eines künstlichen Gehirns. Leider sind die Rechner heute zu langsam und der Speicherplatz zu gering um ihm mehr als Babyniveau zu lehren.

  26. Arbeitsplätze Ade! Demnächst werden in einer IT Firma Computer von Computern hergestellt… Hmm.. vllt eine mögliche Art der Fortpflanzung der künstlichen Intelligenz xD

    Und zu dem Thema fliegende Autos: Die gibs schon. Es ist schon ein Modell in Amerika entwickelt worden, googlet das mal nach. Nur ein Auto bringt es nicht, in der Luft müsste es Ampeln etc. geben und: es läuft mit Kerosin! Deswegen isses noch nicht auf dem Markt.

    Und zu: „in anderen Welten sein“:
    Es soll ja angeblich in 6 Jahren auch schon ne Konsole erscheinen wo man sich eine Brille aufsetzt und sich dann in der virtuellen Welt DRIN befindet…naja

    was ich von all dem halten soll is mir nich ganz klar, aber interessant isses auf jeden fall!

  27. Das würde bedeuten, dass Maschinen/Computer überlegen könnten. Wir Menschen können von vornherein entscheiden, ob etwas logisches richtig oder falsch ist. Eine Maschine hat einen vorgegeben Weg zur Bearbeitung dieses Problems. Würde sie nun intelligent werden, könnten sie aus unendlichen vielen Wegen zur Lösung eines Problems den richtigen sofort heraus suchen, ohne sie zu berechnen.
    Das Beispiel des Handelsreisenden verdeutlicht dies.

    Wir Menschen hingegen entscheiden ohne vorgeschriebenes Programm. Ein Computer tut dies nicht. Die Befehle, die er ausführen soll, werden jedoch zunächst ALLE durchgerechnet, unabhängig von ihrem Sinn. Zudem würden Maschinen dann selbst entscheiden, sprich programmieren, was sie zunächst tun. Das wird für sie nicht möglich sein, da kein Code dafür erschaffen werden kann.

  28. Das ist für mich nur Wichtigmacherei und Panikmache. Klar der Zeitpunkt andem der Mensch sich mit diesem Thema befassen MUSS, v.a allem aus ethisch-moralischer Sicht, wird kommen. Aber laut einer BBC Reportage letztes Jahr, braucht die Wissenschaft noch ca. 90-100 Jahre um eine „Maschine“ zu bauen, die genauso intelligent und auch kreativ ist wie der Mensch.
    Ich denke hier wurde ein bisschen zu dick aufgetragen.

  29. schon unglaublich was jetzt bereits alles möglich ist bzw was sich in den letzten 20 alles entwickelt hat. wenn man dann 40 jahre in die zukunft blickt, könnten viele heute unvorstellbare dinge banale realität sein. mich persönlich wurde es schon freuen, wenn man à la avatar seinen geist transferieren könnte. 😛 wie auch immer, erstmal abwarten ob ich die 40 jahre überlebe… ^^

  30. Ich erahne, wie das enden wird, und es gefällt mir nicht…

    In dem Bereich bin ich sicher etwas paranoid, aber wir werden uns nicht nur auf eigene Intelligenz beschrenken, sondern garantiert auch eine Kabellose Verbindung zu anderen „Cyborgs“ aufbauen können, um leichter an Informationen zu kommen… Und wenn erstmal sowas wie ein Internet zwischen unseren Verständen aufgebaut ist, ist es auch möglich, uns zu manipulieren. Unser „computergestütztes Denken“ wird dann garantiert von Daten abhängen, die in uns gespeichert sind und die wir dann abrufen. Und diese Daten könnten dann auch von dritten verändert werden.

    Kleines Szenario / kleine Geschichte:
    Im Jahre 2050 erwirbt die Weltregierung, um Terroranschläge (die in letzter zeit überraschender weise extrem zugenommen haben) und ähnliches entgültig provisorisch zu verhindern, das recht, „KMI(Künstlich Menschliche Intelligenz)-Dateien“ innerhalb des Humanen Datenspeichers umzuschreiben, wenn vermutet wird, dass die betroffene Person eine Gefahr für sich und andere darstellt. Heftige Proteste gegen diesen Schritt der Weltregierung gehen unter, da der Terrorismus in den letzten 5 Jahren um fast 95% zugenommen hat. Der Regierungsrat versichert, dass ausschliesslich Dateien umgeschrieben werden können, die Gewalt oder „ähnliches“ (ausserhalb des Zweckes der Selbstverteidigung oder eben „ähnliches“) unterstützen.

    Wer nun das neue Internet nutzen will, muss automatisch der nutzung von diesem neuen System in Bezug auf einen selbst zustimmen. Technisch gesehen wird niemand dazu gezwungen, das Internet zu nutzen (und wer es nicht nutzt, kann auch nicht umgeschrieben werden), aber wie schon im Jahre 2010 ist das Internet eine extrem wichtige Informationsquelle, die in vielen Bereichen (Schule, Arbeitsplätze, Freizeitgestaltung) als selbstverständlich gild, weshalb 99,5% der Menschen in Deutschland das Internet nutzen und dadurch natürlich auch von der neuen Sicherheitsmaßnahme betroffen sind.

    In den folgenden Jahren lässt der Terrorismus aller Art in Deutschland um 99% nach.

    Auf die frage eines Reporters der führenden Nachichtendienste des Internets hin, wie die Definition von „Terrorismus“ mittlerweile denn eigendlich aussieht, gab es von führenden Weltregierungsmitgliedern nie eine wirklich ausführliche Antwort…

    Und wenn ihr denkt „so ne scheisse“, dann überlegt mal was die Polizei jetzt schon alles mit euren Dateien machen darf. Ohne jetzt wieder diskussionen über die Piraten-Partei entfachen zu wollen, aber durch ihre Wahlwerbespots wissen wir das doch mittlerweile alle, oder?

    Aber beachtet mich garnicht, bin nur ein paranoider Internetnutzer 😉

    (Über recomments freu ich mich natürlich trotzdem, solang ihr nicht nur stumpf eure Meinung in zwei Worten hinklatscht, sondern auch hinklatscht, warum ihr sie vertretet :P)

    (*Legt ne Dose frisches Trollfutter auf den Boden, entfernt sich, versteckt sich und beobachtet fasziniert was passiert*)

  31. Verzeih mir mein Besserwissen, aber bei so einem „ersten Thema“.
    Quantensprung ist die kleinst mögliche „Bewegung“ in der Quantenphsyik :)!

    Wie viele von mir auch schon sagten, Computer sind nicht intelligent, unser Informatiklehrer sagte immer :“Der Computer ist dumm, aber er rechnet 1en und 0en wie ein irrer“.

  32. Ich finde auch aus politischer oder gesellschaftlicher Sicht hat sich viel getan.
    Es sind Sachen passiet, die aus damaliger Sicht unmöglich waren.

  33. Unstrittigerweise ein spannendes Thema. Wie die meisten sagen, ist dies lediglich eine weder belegbar oder unbelegbare These. Gegen den Wert spricht allerdings das „Welt der Wunder“ eine völlig unwissenschaftliche Zeitschrift ist.

    AlJuPo

  34. Ein Computer ist und wird meiner Meinung nach niemals intelligenter sein als ein Mensch. Ein Computer kann nur das wissen, das tuen und das lernen was irgendwelche Menschen schon können, wissen oder irgendwie bewerkstelligt haben. Woher soll ein Computer etwas lernen das es noch nicht gibt ( keiner kennt, weis etc). So etwas geht nur mit einem Gehirn…. natülich kann man einem Roboter sicherlich irgendwann mal ein Gehirn einbauen aber ist es dan noch ein Roboter???

  35. Es wäre nichtmal mehr nötig Kinder zu zeugen…um Überbevölkerung zu umgehen.

    Nur der Individualismus macht mir eventuell Bauchschmerzen. Denn rein theoretisch wäre irgendwann etwas dem „Übermensch“ ähnlichem geschaffen wonach ja bestenfalls jeder gebaut wäre. In dem Falle wäre jeder gleich. Gut, dass theoretische Gefühl, dass man Individualismus anstrebt, müsste auch auszustellen sein.
    Naja, das weiter auszubauen ist sicher möglich und gefiele mir auch, würde aber die Ressourcen sprengen.

  36. Find ich sehr spannend. Vorallem der Punkt, dass wir Menschen uns selbst „technisieren“, ist sehr wohl auf der Liste meiner Vorzüge. Ich meine seien wir mal ehrlich: Der Mensch ist langsam, zerbrechlich und eigentlich nicht besonders gut. Die Technik kann da vieles bewirken.
    Und wer jetzt denkt „es gäbe kein Leben mehr“….genau genommen würden wir dann ja nur „Gott“ spielen und genau dieses Leben schaffen.
    Jedenfalls bin ich von diesem Gedanken angetan.

    Wer Ghost in the Shell und ähnliche Szenarien kennt weiß, wie es aussehen könnte.

    MfG.

  37. Ich frag mich eher wer das abgetippt hat, das steckt voller Fehler… Fehler die sogar mir auffalen und ich bin da eigentlich nicht so pingelig. „Techlologie“ fand ich besonders lustig…. 😉
    Ansonsten würde ich sagen ist das reine Zukunftsmusik, das kann nicht wirklich jemand vorhersagen, ich finde so zukunftsprognosen auch weit weniger spannend als das was jetzt eigentlich schon möglich ist und das ist auch jede menge, man weiß es nur nicht. welt der wunder ist für sowas aber auf jeden fall immer ne gute wahl, auch wenn sie sich oft weit aus dem fenster lehnen

  38. Spannend und beängstigend – beides. Wobei man ja gesagt hatte, dass wir heute alle fliegende Autos steuern würden. Ich hoffe trotzdem, dass es stimmt 😉
    Was natürlich nicht so toll wäre wenn die Maschinen die Menschheit hollywood like unterdrücken würde :P…
    Außerdem würde das dem Fortschritt sicherlich einen enormen Schub verpassen wenn wir unsere Intelligenz plötzlich erweitern könnten.

    Ich muss gerade an Mathe denken und wie wir auf unsere Vorgänger „herabblicken“ die noch mit dem Abacus gerechnet haben. In der Zukunft sieht das wohl so aus, dass wir den Taschenrechner schon eingebaut haben.

    Was ich mir noch extrem cool vorstelle ist, dass wir die Schule wie wir sie heute kennen praktisch abschaffen können weil wir die Daten die wir benötigen einfach hochladen. Es könnte sozusagen jeder alles werden, wobei ich mir nicht sicher bin ob das was positives ist…

    Die Unsterblichkeit zu erlangen wäre auch nicht schlecht, obwohl… zumindest eine Verlängerung der Lebenszeit hört sich gut an.

    Naja sowas werde ich wohl nicht mehr erleben – leider -.-
    Werde wohl noch als organischer Sterblicher von dieser Welt scheiden müssen.

  39. Also erstmal können Computer Go spielen allerdings verlieren sie (Im Gegenteil zu Schach) gegen die Meister des Go (Jemand wie mich der das mal alle jubeljahre am PC zockt würde allerdings 20x verlieren)
    Aber ganz unabhängig davon sind Spiele irgendwo Mathemathik. zB Kann man „4 Gewinnt“ nicht mehr verlieren ,wenn man den ersten Stein setzen darf (und ein perfektes Spiel spielt). Soll heißen wenn man als Mensch gegen einen PC 4 Gewinnt spielt (und dieser fängt an) dann kann man nicht gewinnen … aber das hat alles nichts mit Intelligenz zu tun sondern Rechenkapzität. Intelligenz ist es ein Spiel wie Schach zu erfinden , oder selbständig die Lösung eines Problems zu erkennen (Computer brauchen dafür Programme ,die wir Menschen liefern)

  40. Ich habe geschrieben, dass viele – nicht alle – technologische Fortschritte von der Bedarfsgruppe/Forderungsgruppe missbraucht worden sind, bzw. nicht effektiv zugeordnet, sonderen eigenwilligen und menschlichen Zielen untergeordnet worden sind.
    Konservierungsstoffe, Geschmacksvertärker, Ersatzstoffe, bis hin zu Analogkäse und Formschinken sind doch nur Interessen von Unternehmen. Bis es sowas gab, hat es die Menscheit auch geschafft sich zu ernähren.

    Du hast nicht verstanden, welchen Zusammenhang ich hergestellt habe. Erfindung und Verbesserung ist der unabdingbare Lauf der Dinge. Aber er wird immer geleitet von Menschen mit (häufig finanziellen) Interessen. Somit wird Fortschritt dahin gelenkt, wo er hin soll . Fortschritt wird sogar in eine Sackgasse gelenkt, wenn er finanziellen Interessen entgegen steht. Solange der Mensch keine grundlegende Wandlung erfährt, ändert sich das auch nicht.

  41. wenn irgendwann die möglichkeit besteht organische komponenten mit maschinen zu verbinden wird diese entwicklung sicherlich auch computersysteme betreffen.

    wenn ein mensch also einen chip eingesetzt kriegen kann der seine rechenkapazität steigert oder ihm den direkten neuralinput an eine cpu ermöglicht wird dies garantiert auch umgekehrt möglich sein, also computer mit künstlichen organischen komponenten herzustellen.

    allerdings haben maschinen auch einen nachteil, sie sind (noch) nicht fähig sich an situationen anzupassen die ihr programm nicht abdeckt, computer sind also „fachidioten“ die nur mit dem arbeiten können was in ihrer datenbank vorhanden ist.

    ich sehe das ganze mit gemischten gefühlen, einerseits finde ich so etwas faszinierend und habe mir immer vorgestellt wie es wäre wenn es wirkliche ki’s gäbe und nicht nur wie heute programme die intelligenz imitieren / vortäuschen.

    andererseits graut mir vor der vorstellung was wäre wenn computer ein ähnlich hohes niveau erreichen wie z.B. in star wars, der matrix oder die borg in star trek und irgendwann beschliessen das menschen überflüssig / gefährlich sind.

    aber ich glaube das ist eine art tief verwurzelte urangst unserer zeit, das wir eines tages von maschinen ersetzt werden könnten

  42. Nunja was wäre die Menschheit ohne Probleme … also die heile Welt wirds nie geben. Aus Lösungen entstehen neue Probleme (siehe aids, Krebs usw) und die Lösungen dafür schaffen wieder Probleme.
    Wenn mans ganz ernst nimmt würde der Mensch komplett an Lebensaufgabe verlieren wenn es keine Kriege , Umweltprobleme , Hunger oder Krankheiten mehr gibt ( ganz davon abgesehen ,dass wir uns dann wie die Ameisen vermehren würden und spätestens 2050 die Welt komplett überbevölkert ist und es wieder zu kriegen um die Standartüberlebenssachen gibt)

  43. Was du beschreibst ist aber kein Problem der Wissenschaft oder der Entwicklung ansich, sondern ein gesellschaftliches Problem.
    In der Wissenschaft ist die Erkenntnis das man sich auf dem Holzweg befindet fast gleichbedeutend mit der richtigen Lösung, wenn sich ein Lösungsansatz als falsch entpuppt dann wird der halt verworfen und es wird versucht aus den fehlern zu lernen. Ideen aber auch mal umsetzen und ausprobieren ist nötig, da es einfach unmöglich ist im vorfeld alle Faktoren zu 100% genau zu bestimmen, deshalb gibt es Experimente denn Simulationen sind auch nur bedingt brauchbar.
    Du solltest den Fortschritt nicht von vornerein mistrauen sondern lieber dem mistrauen der versucht daraus für sich einen Vorteil rauszuschlagen 😉
    Sonnst wäre die Steinzeit für uns noch high-tech und wir würden immernoch in Afrika auf unserem Baum sitzen und nicht wissen wie wir die Nuss aufkriegen.

  44. P.S.: Das Computer intelligenter sind als Menschen schmeckt mir auch nicht wirklich, aber ich bezweifle sowieso, dass es in näherer Zukunft dazu kommen wird.

    Außerdem mal eine andere Sicht der Dinge: Der natürliche Feind des Menschen ist der Mensch. Die Natur hat es so eingerichtet, dass sich im Endeffekt ein Gleichgewicht einstellen wird. Wenn es zu viele Menschen gibt oder wir es zu weit treiben, vernichten wir uns selber. Das ist aber immer so. Wenn wir Chemie und Industrie abschaffen, leben wir wieder im 15. Jahrhundert und die Erde wird die jetzt lebende ANzahl Menschen nicht mehr verkraften=viele sterben.

    Der Mensch hat immer versucht seine Probleme zu lösen, indem er Dinge erfindet. Leider schafft jede Lösung neue Probleme. Aber deswegen an irgendeinem Punkt aufzuhören, wäre dumm. Wer kämpft kann verlieren, wer aufgibt hat schon verloren.

    Funfact: „Zentillion core (=Zentillion, Zahl mit 600 Nullen)“ (ganz am Anfang von cupido) ist leider nicht drin. Ein Prozessor mit 10hoch600 Kernen geht in einem Universum nicht, dessen Atomanzahl auf 10hoch60 geschätzt wird. 😉

  45. ich werd 2045 zu alt sein um gegen so ne scheisse in den krieg zu ziehen.
    aber ich hab dann genug starcraft erfahrung um den commander zu spielen 😀

  46. Schade nur, dass das das Universium nicht berechenbar ist. Jede menschliche Formel begründet sich auf Beobachtung und modeliert diese in verständlicher Form. Beispiel: Koordinatensystem mit 3 Punkten. Jetzt kann man nen Graphen errechnen, der diese Punkte beschreibt. Sagen wir die Punkte sind 0/0 1/1 und 2/2… Jetzt wird jeder sagen mit dieser Formel irgendwann kommt man bei 10/10 an. (wäre hier linear). Wenn man bei x=10 ist, hat man aber y=-10. Dann hat man 1. nicht das prognostizierte Ergebnis und muss daher 2. die Formel angleichen.

    Auf dieses Zukunfsgelaber bezogen: Wenn in 2020 plötzlich der 3. Weltkrieg ausbricht und alles in Schutt und Asche liegt, könnts ziemlich schnell Essig sein mit künstlicher Intelligenz. Oder ein Meteor trifft die Erde. Oder, oder, oder…
    Die Wettervorhersage wird schon länger gemacht als Computerchips und trifft trotzdem nicht zu, wie „Moore’s Law“.

    Und einige Punkte, die hier die Leute ansprechen, will ich auch aufgreifen:
    Der Intelligenzbegriff: WIe schon einige sagten, muss man erstmal verstehen was Intelligenz ist. Pflanzen wachsen zum Licht hin, das sie zum Leben brauchen. Da fängt Intelligenz ja schon an. Selbst Kleinsttiere sind intelligent.
    Die menschliche Intelligenz könnte auch die Fähigkeit über die Erfahrung hinauszudenken und Gedankenspiele zu spielen sein. „Was wäre wenn… “ Oder ein Lernprozess mehr oder weniger aus dem nichts. Wenn Computer heutzutage „lernen“, muss man erstmal die „Lernroutinen“ programmieren. Vor dem selbstständigen Lernen steht also jemand, der dem Computer was beibringen muss, ohne dass er versteht. Der Mensch hingegen hat das Wissen auch sich selbst geschaffen. Vllt. könnte man das als Wunder des Lebens beschreiben. Religiöse Menschen könnten hier Gott ins Spiel bringen, aber dann ist der Mensch der Gott der Maschine, womit die Maschine niemals die selbe Stufe erreichen kann, wie der Mensch.

    „Ich bin da konservativ eingestellt. Nur, weil etwas machbar ist/sein wird, verstehe ich nicht, wieso man es umsetzen _muss_. Viele Erfindungen und technische Revolutionen haben oft genug Schaden als Nutzen gebracht. Die Industrielle Revolution hat nachhaltig die Umwelt zerstört und tut es noch heute. Chemie in Nahrungsmitteln schadet uns und macht uns krank. Die Atombombe hat überhaupt keinen sinnvollen Nutzen. “
    Sehr engstirnige Sichtweise. Wenn man will, kann man jemanden mit nem Stuhl umbringen. Oder mit Messern. Willst du auf Messer verzichten und lieber dein Fleisch wie die Affen mit den Zähnen auseinanderreißen. Oder Feuer. Streichhölzer und Feuerzeuge können dazu genutzt werden Häuser, Autos und Menschen anzuzünden. ABer ohne Feuer könnte der Mensch nicht kochen. Und der Mensch ist inzwischen aufs Kochen angewiesen. Ohne Kochen würde der Mensch mit großer Wahrscheinlichkeit aussterben, weil er inzwischen so drauf angepasst ist, die Nahrung beim Kochen vorzuverdauen. Das ist Kochen nämlich: Aus dem Körper ausgelagerte Verdauung. Genauso kannst du ner Kuh ihren Pansen nehmen, dann krepiert die auch.
    Was ich sagen will:
    Ohne Autos keine Rettungswagen, ohne Flugzeuge kein vielfälltiges Warenangebot, ohne Chemie keinen DÜNGER. Wir würden jedes Jahr Hungersnöte haben, wenn die Chemie nicht mit der Haber-Bosch-Synthese nicht das Ammoniak zur Düngerherstellung zur Verfügung gestellt hätte.
    Ohne Chemie keine Trinkwasserchlorierung, du würdest am Leitungswasser krankwerden und sterben. Die Hälfte der Kommentarschreiber hier wäre in den 20 Lebensjahren gestorben, gäbe es die Chemie nicht. Und ohne Chemie keine Kunststoffe=kein Supermarkt. Du hättest nicht das Problem, dass die „Chemie in Nahrungsmitteln [uns] schadet […] und [uns krank] macht“, sondern dass es keine guten, konservierten, frischen Lebensmittel gäbe.
    Ich könnte ewig weitermachen…

  47. Also erstmal finde ich die vorstellung beändstigend.

    ABER:

    Welt der Wunder ist doch auch nur boulevardpresse.
    Ich habe mal gelesen, dass derzeit der technische Fortschritt stark abnimmt. Besonders in der Prozessortechnologie. Und das man jetzt schon die natürlichen Grenzen kennt und noch keinen Plan hat wie man diese umgehen kann. Außerdem kann so ein Zukunftsforscher nicht alles wissen. Erst recht nicht dinge die nichtmal Neurobiologen wissen.. Wie zum Beispiel die wahre komplexität des Gehirns. Erst wenn man diese kennt, wovon wir derzeit noch weit entfernt sind kann man auch sagen, wann diese mit technischen mitteln überholt werden kann.

    Klingt nach einer Vision.. aber nicht nach einer Studie oder ähnlichem.

  48. Computer (Maschinen) sind NICHT schlauer als Menschen, selbst der dümmste Mensch schlängt einen Computer bei längen, das was Computer so „schlau“ werden lässt, sind die PRogramme die aber wiederum von Menschen programmiert werden, diese Programme sind Lösungen auf bereits bekannte Probleme und auch mehr oder weniger speziallisiert, d.h. du brauchst definierte Startwerte dann können sie auch eine brauchbare Lösung liefern, nicht mehr und nicht weniger. Was nun aber Intelligenz aus macht ist das selbstständige lösen von Problemen, Neues zu erfinden oder altbekanntes neu zu kombinieren, das fehlt Computern völlig. Klar Computer stecken wohl jeden in die Tasche wenns mal darum geht nen funktionswert zu errechnen, aber allein schon wenn wir in die Bilderkennung gehen, sind die Menschen noch (!) überlegen – wobei zugegeben das wird denk ich nicht mehr lange dauern, wenn ich da an Arbeiten bei mir an der Uni denke.

    Aber mal zu dem Auszug da oben, dieser Raymond Kurzweil regt mich irgendwie auf, „Zukunftsforscher, Fachbereich Techlologie“ so ein Gesocks saß vor 100 Jahren noch auf dem Jahrmarkt im Zelt und hat aus der Glaskugel gelesen, nun haben sie nen akademischen Titel und glauben zu wissen was in 35 Jahren ist. Die annahme dass die Entwicklung weiter exponentiel verläuft, dazu müssten die Bauteile entweder immer kleiner werden, womit man irgendwann auf subatomarer Ebene landet und dann nur noch unvorhersagbare quanteneffekte bekommt, viel spaß daraus ein Computer zu bauen (wo der schon die Nanotechnologie dran scheitert dass man die Wärme nicht oder nur unzureichend aus den Bauteilen raus bekommt). Oder aber man macht das was man jetzt macht und baut Dual Core, Quard Core und von mir aus ein Zentillion core (=Zentillion, Zahl mit 600 Nullen), da bekommt man nur irgendwann das Problem, dass wenn man diese Kerne noch irgendwie verbinden will damit sie auch eine Einheit bilden und man natürlich noch hohe Taktfrequenzen haben möchte dass dann die physik einem nen Strich durch die Rechnung macht da sich leider das E-Feld (und somit die Signale) nicht beliebig schnell ausbreiten und nicht mehr Rechzeitig ankommen, was auch die Leistung begrenzen dürfte. Kleines Beispiel: ne Taktfrequenz von 1GHz (also 1.000.000.000 Schaltvorgänge pro Sekunde) entspricht eine Weglänge von ~30cm, die das Signal in der Zeit zurück legen kann, wer schonmal ein Platinenlayout gemacht hat weiß 30cm ist nicht grade lang ^^

    jetzt hab ich wieder viel mehr geschrieben als ich wollte : / aber irgendwie gerät man bei sowas in Rage.

  49. Dazu fällt mir der Film „der 200 Jahre“ man ein.Glaub den kennen einige,ein robobter der seine menschlichkeit entdeckt und anfängt wie einer zu leben und zu fühlen.

  50. Finde den Gedanken daran total faszinierend und spannend.
    Ob es nun wirklich so kommt, ist wohl eher fraglich.
    Aber es wird sich aufjedenfall noch einiges tun, am plausibelsten finde ich die
    Theorie, dass Menschen durch Maschinen ihre „Rechen/Gehirnleistung“ erhöhen
    und dadurch neue „Wunder“ erschaffen.
    Bin da aber wohl auch noch sehr kindisch 😛 und science-fiction bezogen, aber wie
    gesagt beobachte die Entwicklung aufjedenfall eher mit Spannung und Neugierde als
    mit Angst ;D

  51. Sicher beschäftigt sich Moore’s Law mit Packungs dicht.. aber im Rückschluss, heißt das doch , dass die einzlenen FET kleiner werden.. norm derzeit ist 40nm technologie.. 28nm wird in der nächst Gen an Chips verbaut.. Aber wie gesagt irgend wann is die kleinst mögliche Dicke eines Solchen FETs aus 3 Atom schichten.. und mehr is nich.. mit der bekannten Technologie.

  52. Diesen Dingen stehe ich persönlich sehr skeptisch gegenüber.

    Andererseits kann ich diese Aussagen sowieso nicht ernst nehmen, wie oft wurde schon ein Datum für irgendwelche Dinge genannt was dann sowieso nicht zustande kam.

    Nicht zu vergessen ist natürlich der ethische Aspekt der ganzen Sache.

  53. Wird nicht passieren.
    Maschinen sind bereits heute leistungsfähiger als das menschliche Gehirn, jedoch nicht intelligenter da sie nicht selbstständig denken können und diese auch nicht erlernen können, weil eine Maschine nur vorprogrammierte befehle ausführen kann und nicht selbst entscheidet das sie tut.
    Wir sind noch nicht mal in der Lage das menschliche Gehirn wirklich zu verstehen und wollen ein künstliches bauen ohne irgendeine Ahnung davon zu haben?
    Solange wir unsere eigene Biologie noch nicht komplett verstehen ist der Gedanke nicht mal ansatzweise machbar.
    Und selbst wenn wir irgendwann zu diesem Punkt kommen sollten wird diese Entwicklung(die definitiv länger als 2045 dauert), oder gar die Verschmelzung zwischen Mensch und Maschine nicht weiter gehen als vielleicht Mechanische Prothesen, da ab diesem Punkt die Ethik und Religion ins Spiel kommt und bis die eine Antwort finden kann das mindestens ein paar hundert Jahre dauern.

  54. Naja, ich denke, dass man sicherlich eine Maschine bauen kann, die wie ein Mensch denkt und handelt. Man müsste sich dabei halt an der Funktionsweise des Menschen orientieren und diese Nachbilden.
    Wenn es aber soweit ist, dass das technisch umsetzbar ist wird es imo aber schon völlig unnötig sein, da die Gentechnik bis dahin sicher ein viel effizienteres Mittel darstellt.

  55. Kann mich da nur anschließen. Wenn es tatsächlich soweit kommt, dass das Gehirn entbehrlich wird, dann gibt es keine Grenzen mehr. Wer nun sagt, dass es aber keinen Grund gibt Ewig zu leben, der liegt auch nicht mehr ganz richtig.

    Wie Strykaar richtig sagt, wären dadurch auch Dinge wie eine Matrix möglich. Also wieso nicht einfach jede Welt einmal durchleben? Heute Real, morgen WoW und übermorgen mal schauen.

    Wenn es stimmt, was die Forscher voraussagen, dann stehen wir an der Schwelle von etwas ganz großem. Aber nicht zu früh freuen, damals bei der Mondlandung meinten die auch, wir würden heute aufm Mars leben. 😉

  56. stimmt – wir haben keine umweltprobleme mehr, kriege und hunger und große krankheiten gibts auch nicht mehr.

    dafür haben wir internet.

  57. danke für deinen intelligenten beitrag, mich hats ja fast geschüttelt als ich den quatsch oben gelesen habe.

    „zukunftsforscher“ hat für mich etwas von – am anfang waren adam&eva… jaja, was die menschen immer gern zusammenträumen um sich nicht klein und allein zu fühlen, aber nicht für sich behalten können, wird halt publiziert.

  58. Hmm.. ich find den Aussschnitt etwas seltsam.
    Vielleicht sollte man vorher definieren was Intelligenz heisst und speziell: was heisst es intelligenter zu sein als ein Mensch?
    Ich find es sehr Zweifelhaft Intelligenz überhaupt quantifizieren zu wollen!
    Auch IQ Tests können das nicht.
    Immerhin bauen Tiere keine Massenvernichtungswaffen mit denen sie ein dutzendmal die Erde in einen nuklearen Winter versetzen können, sind sie deshalb nicht intelligenter als Menschen? (überspitzt dargestellt natürlich)

    Abgesehen davon hat auch Moore’s Law seine Grenzen und bezieht sich im übrigen nur auf die Anzahl der Transistoren und somit auch nur z.T. auf die Leistungsfähigkeit, heutzutage spielen da noch andere Faktoren eine wichtige Rolle (Flaschenhalsproblem, Übertragunsgeschwindigkeiten, Zugriffszeiten,…).

    Für mich klingt das ganze eher nach falsch verstandenen Infos, Wiedergabe von Halbwissen und schlechter Rechersche.

  59. Edit: Soweit ich weiss beschäftigt sich Moore’s Law mit der Packungsdichte von Transistoren auf Chips, wobei hier die „Physikalische“ Grenze erst 2072? .. kA, schon lang her erreicht ist und ob es bis zu dem Zeitpunkt noch Physikalische Grenzen gibt, ist fraglich. S. Teleportertechnologie.

  60. Ich stimme mit dir größtenteils überein.
    Ich denke der wesentliche Punkt ist, dass Maschinen schneller sein werden als Menschen jedoch nie Intelligenter sein können. Denn an dem Punkt würde sich die Frage stellen: Wer Programmiert ein Programm, welches Inteligenter ist als der Programmierer selber ? Ich denke nicht das dies Möglich ist. So werden die Maschinen uns vielleicht ein wenig „tunen“ aber nicht „intelligenter“ sein. Ausserdem ist ein rein Exponentielles Wachstum sehr unrelistisch. Vielleicht ein Natürlich Logarythmisches. Aber das prognostiziert ja der Moore selber.

  61. Es kommt wie es kommt. Ob Frieden, Krieg oder einfach nur Ringelpiez mit anfassen. Man wird sehn und von dem her, lasst 2045 nur kommen – davon abgesehn kommt vo 2045 mal noch 2012 und die chance das wir bis 2045 nicht schon längst während eines atomkriegs draufgegangen sind, ist auch nicht so gering… ^^

    Aber wie gesagt: Es kommt wies kommt und egal was passiert, mit dem Tod endet das Leben, wann/wo/wie/wodurch ist doch Schnuppe => Spannend^^

  62. Kurzweil’s Theorie is völliger Humbug.
    Er beruft sich hier bei auf Moore’s Law , das besagt, das Der Technologische Fortschritt exponential ansteigt..
    Schön und gut, aber er lässt die tatsache aus, das Moore’s Law eine begrentze Exponential Funktion ist..
    dem entsprechend einen Maximal Wert nicht erreicht(sich aber weiter an ihm anstrebt in immer längerer zeit)
    Im Bereich der Mos-Technologie, (Grund legenede Technologie aller unserer Chips) sind wir bei der sogenannten 28nm Technologie angelangt, das heißt die größe eines einzlenen Mos-Kondensators bzw Mos-Fets is 28nm groß.
    Wenn man sich die Struktur eines Solchen Mos-Fet etc anguggt, dann sieht man dass er schon aus Einzelnen Atome in seiner Oxidschicht besteht. (MOS-FEt metall oxide semicoducter – fielt effect transistor – D.h in der neutigen zeit Metall oxid + Silzium FET , gibt unter anderem auch MIS-Fets etc pp) . Treibt man also diese Technologie weiter, ordnet man einzlenen Atome an und kann nur darauf hoffen, das die Effekte dort stattfinden, die für diese Technologie benöitgt werden.
    Das heißt die Natürliche Grenze , der wir derzeit entgegenstreben ist die Atom Größe. Ein anderer Effekt ist zusätzlich , das mit immer kleiner werdenen Chips, die Verlustleistung der Chips weiter anwachsen. Wir sind derzeit schon bei einem Energie Verlusts Dichte die jenseits von gut und böse ist. und mit immer kleineren Chips wird der Energie Bedarf größe.
    Das wir trotzdem einen Sichtlichen Energie rückgang erleben , liegt daran, das die Fläche der Chips immer geringer wird, für gleiche Leistung.
    Ergo ist nach heutigen Technisch Möglichen Verfahren, eine Solche Theorie unplausibel.
    Sicher gibt es Ansätze (z.b Quanten Computing, oder andere) um die Mos-Technologie abzulösen und so effizienter zu werden, aber die sind a) des energie bedarfs b) Platz c) Kosten derzeit nicht praktikabel..

    Ich finds immer wider erstaunlich, wenn Theorie rezensiert werden, ohne genau deren Inhalt zu verstehen. Den Moore Selbst, sagte das der Technologische Fortschritt eine Obere Grenze hat.

    Mfg
    Lübbe

  63. Maschinen sind NICHT intelligenter als Menschen. Das menschliche Gehirn ist unglaublich viel komplexer als jeder Computer der im moment existiert. Der Grund warum Computer schneller sind ist, dass sie sich komplett auf nur eine Sache fixieren können, während das menschliche Gehirn mit viel „Müll“ belegt ist.

    So als Beispiel: Versuch dir mal vorzustellen, wieviel Speicherplatz jede alle deine Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühle belegen würden.

  64. Die Frage ist: wie definiert man Intelligenz?

    Und daran scheitern die Wissenschaftler massiv.
    -> Ist es eine Intelligenz, die es manchen Leuten beispielsweise ermöglicht anders zu fühlen oder komplexer? Sind Wissenschaftler überhaupt in der Lage andere Schichten der Intelligenz wahrzunehmen?

    „Was bedeutet es, wenn uns künstliche Intelligenz überlegen ist? Auf die Frage kann Kurzweil keine handfeste Antwort geben: “ -> …..?!?

  65. [x] Beängstigend
    Ich bin da konservativ eingestellt. Nur, weil etwas machbar ist/sein wird, verstehe ich nicht, wieso man es umsetzen _muss_. Viele Erfindungen und technische Revolutionen haben oft genug Schaden als Nutzen gebracht. Die Industrielle Revolution hat nachhaltig die Umwelt zerstört und tut es noch heute. Chemie in Nahrungsmitteln schadet uns und macht uns krank. Die Atombombe hat überhaupt keinen sinnvollen Nutzen.

    Was ich sagen will: Bevor eine Erfindung da ist und marktreif ist, denkt irgend eine Gruppe immer, dass dieses oder jenes eine sinnvolle und brauchbare Neuerung ist, z.B. um schneller zu produzieren, um Kosten zu sparen oder um Macht zu erhalten. Die menschlichen Ängste und Eigenarten machen manch (gut gemeinte) Erfindung jedoch häufig genug zum Instrument für Destruktives oder Schadhaftes, solange es den eigenen Zielen nützt.

    Der als Singularität bezeichnete Zeitpunkt stellt in meinen Augen die größte technische Entwicklung der Menschheit dar und kann von da an nicht mehr überboten werden. Erfindungen wie (nur rumgesponnen) Beamen, Warp Antrieb oder Zeitreisen die dann vielleicht noch folgen könnten, werden alle nur durch diese Singularität ermöglicht werden.

    Was nützt es jedoch der Menschheit, wenn sie die fortschrittlichste Technologie besitzt und diese in eine völlig veraltete Hardware (den menschlichen Körper) mit niederen Trieben und Ängsten einpflanzt. Unsere Biologie und Innerstes stammen aus der Steinzeit und lassen sich nur begrenzt kultivieren. In Extremsituationen merken wir ganz schnell, dass wir in dieses Stadium zurück kehren. Ich halte es für nicht erstrebenswert diesen Zustand noch zu potenzieren.

  66. Das sind nur noch 35 Jahre. Wenn ich sehe, wie wenig sich unsere Welt seit 1975 geändert hat kann ich an diesen Quantensprung in den nächsten Jahren nicht so recht glauben.
    Man sehe sich mal die Automagazine der 50er an, wo für die 80er Atomautos die fliegen können vorausgesagt wurden.
    Damals der Hype um die Atomkraft, heute um die Computer.

    Nichtsdestotrotz eine spannende Sache, ich fände es schön, wenn ich es noch mitbekommen würde…

  67. Ich finde es schon beaengstigend, denn wenn wir dummen Menschen unsere Maschienen zu schlau machen werden, dann werden die Maschienen eines Tages von ganze alleine darauf kommen, dass wir Menschen total bescheuert sind und die Weld nur schlechter machen… Matrix laesst gruessen.

  68. Die grundlegende Frage hierzu sollte zuerst lauten: Was ist intelligenz?
    Ist jemand intelligent der Schach spielen kann ? Dann ist die Maschine bereits viel intelligenter als der Mensch, oder ist es einfach nur „number crunching“? Es gibt hier einige Denkmodelle, wie z.B die ELISA software oder das Chinesische Zimmer. Jedoch bleibt das ganze immer auf einer philosophischen Ebene. Schlussendlich haben wir einen riesengroßen Hardware Vorteil, unser Gehirn kann sich selbst umkonfigurieren. D.h. unsere Hardware ist nicht statisch wie bei einem Chip, sondern programmiert sich quasi selber für gegebene Bedürfnisse (laufen lernen, neue Sprachen,…) um. Ab diesem Zeitpunkt läuft alles direkt in Hardware und ist deshalb super effizient.

    Das einzige das Maschinen tatsächlich besser können ist simple Rechenaufgaben zu lösen,
    und zwar mega schnell. Sie sind keineswegs fähig dynamisch zu reagieren oder etwa zu entscheiden. Dies ist immer alles eine Frage der programmierung, die ja immer noch vom Menschen gemacht wird. Man kann übrigens in der theoretischen Informatik beweisen, dass es keinen Algorithmus gibt, der entscheiden kann ob ein Programm korrekt ist oder nicht!!

    Zurück zum Thema, ich halte diese Aussage für nicht sehr wissenschaftlich. Alleine die Aussage alles auf exponentiellen Funktionen zu basieren impliziert ja quasi, dass künstliche Intelligenz in dem Sinne messbar sein müsste und in dem Sinne auch exponentiell wächst? Moore’s Law außerdem hat leider auch ein Ende. Ich zitiere aus Wikipedia:

    Auf Intels Entwicklerforum (IDF) im Herbst 2007 sagte Moore das Ende seines „Gesetzes“ voraus: es werde wahrscheinlich noch 10 bis 15 Jahre Bestand haben, bis eine fundamentale Grenze erreicht ist. Allerdings wurde ein halbes Jahr später von Pat Gelsinger, Chef der Digital-Enterprise-Sparte von Intel prognostiziert, dass das Mooresche Gesetz noch bis 2029 Gültigkeit behalten soll.

    Dies hat zum Teil mit physikalischen Problemen zu tun (Lichtgeschwindigkeit ahoi!).
    Ich glaube zwar auch, dass die Mensch-Maschine Schnittstelle kommen wird. (Es gibt ja jetzt bereits Chips die Blinden wieder rudimentäres Sehen ermöglichen). Jedoch ist Intelligenz mehr als schnell rechnen und Axiomen. Ich frage mich, was bringt uns dann die Fähigkeit sehr schnell zu rechnen? Es ist ja nicht so, dass computer von alleine rechnerische Probleme lösen, es braucht immer noch jemanden der weiß wie es gelöst bzw. modelliert wird.

    so long,
    Hanso

  69. Ganz ehrlich heutzutage wird alles vielzusehr kompliziert gemacht mit technik.
    Wenn man früher ein haus gebaut hat hat man stromleitungen gelegt und fertig. Nu wird selbst die heizung,Rollos und haste nicht gesehen an einen server angeklempt.

    Was man früher noch selbst reparieren konnte muss man nu einen techniker kommen lassen. Das der durchblickt ist auch nicht gegeben.
    Ich lehne neuerungen ja nicht ab… aber nur wenn sie wirklich sinvoll sind und nicht nur aus dem grund gemacht werden… weil es halt geht.

  70. ich würd meinen dass maschinen jetzt schon schlauer als die meisten Menschen sind, rechnerisch gesehen…das mit in die Zukunft schauen hab ich nicht gerafft^^ werds mir nochmal gründlich durchlesen 😉
    Meine Antwort auf deinen Frage ist dass ich es beängstigend finde, dass der Mensch schlauere Gegenstände als er selbst es ist erfinden will- Betonung liegt auf will, da wir Menschen ja ziemlich…eigensinnig sind…
    mfg Bussstopper

  71. Mal abgesehen von einem „omfg-die-Maschinen-werden-uns-alle-töten-Szenario“ a lá Terminator wird das sicher eine interessante Zeit…Menschen verschmelzen mit Maschinen..naja einige betrachten das sicher wieder als absolut unethisch, aber hey, schade das ich nicht bei der Polizei bin, sonst würde ich Robocop werden! pEw pEw Laz0rpistolZ!

  72. Tja wer sagt auch, dass organisches Leben die Krone der Evolution ist? Auf jeden Fall sehr spannend. Auf der anderen Seite sollten wir ja im 21 Jahrhundert aber auch alle schon fliegende Autos haben… also wie immer: abwarten 🙂

  73. Ich finde es unheimlich spannend 😉

    Vorallem die theoretische Möglichkeit unsterblich zu werden, indem man die „biologische“ Hardware nichtmehr braucht bzw. fast vollständig ersetzen kann.

    Neurale Schnittstellen an Computern, Gedankensteuerung, virtuelle Welten ala „Matrix“…ich freue mich wirklich auf die nächsten 30-40 Jahre und bin gespannt wo wir in 40 Jahren wirklich stehen.

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