TEILEN

amazon146~_v-videowebl

Amazon hat eine riesige Datenbank an Nutzern, deren Einkaufsverhalten untersucht werden kann. Anhand dieser Hinweise will der Konzern auch relativ sichere Prognosen abgeben können, welches Produkt bei einem bestimmten Kunden als Nächstes auf dem Wunschzettel landet. Für diesen Blick in die Zukunft wertet Amazon unter anderem frühere Einkäufe, Wunschlisten und Suchanfragen aus. Daneben soll auch registriert werden, wie lange der Kunde mit seiner Maus über einem bestimmten Produkt verharrt. Aus allen diesen Faktoren scheint sich nach Meinung von Amazon ein so klares Bild der Kundenwünsche zu ergeben, dass es die Zustellung auf Verdacht ermöglicht. Amazon bezeichnet diese Technik in seinem Patent als „vorausschauende Lieferung“. Wird in einem bestimmten Gebiet ein Kundenwunsch erkannt, sollen die entsprechenden Produkte zunächst zu einem nahen Zustellzentrum geliefert werden. Alternativ könnten die Päckchen sogar schon in den Paketlastern auf eine tatsächliche Bestellung warten.

Kommt das dann per Drohne geflogen oder bringt es gleich Mr. Spock vorbei?

Quelle: winfuture.de

Danke an Pierre für den Link!

10 KOMMENTARE

  1. Naja, das ist nicht wirklich neu. Vorrausschauende Logistik wird immer mehr Notwendig wenn man gegenüber der Konkurenz punkten will. Mal ein Beispiel: Steve K aus der Nähe von Bremen bestellt jedes mal wenn eine neue Justin Bieber CD rauskommt exakt eine Woche nach erscheinen gegen 7:00 Uhr diese bei Amazon. Mit der beschriebenen Technik wird bei der nächsten CD bereits sobald sie im Lager von Amazon eintrifft, eine für Steve reserviert und verpackt. Eine Woche nach Release befindet sich das Päckchen in einem DHL Wagen und der nette Fahrer wird, nachdem Steve pünktlich wie immer um 07:00 Uhr bestellt hat, um 07:05 die neue CD an Steve übergeben. Sollte Steve aber dieses mal keine Bestellung abschicken, so bleibt die CD im Laster und wird entweder einem anderen gestörten, äh ich meine einem anderen Musik Liebhaber übergeben oder sie geht zurück ins Lager.
    Sicherlich wird mein Beispiel nie so zu 100% Umsetzbar sein, aber wenn man weiß das zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Menge an Artikeln in einer bestimmten Region gebraucht werden, dann kann eine Firma nicht nur die Kunden schneller beliefern sondern spart auch Geld in der Logistik.

  2. Ganz schön clevere Idee von Amazon. Wenn man den Artikel, den man vielleicht haben wollte, auf einmal in seinem Besitz hat (inklusive anfassen und ausprobieren), ist die Schwelle diesen zurückzuschicken höher, als ihn erst garnicht zu bestellen. Frei nach dem Motto :“Jetzt wo ich es schon einmal hier habe, kann ich es ja auch behalten“.

  3. Hmm ich will vieles Bestellen aber hab die Kohle nicht… Was macht Amazon dann? Bestimmt bietet es noch einen passenden Kredit den ich mir auch so holen würde. Alle Sorgen sind gelöst!

  4. Ich werde morgens wachgeläutet und trotte total verschlafen zur Tür…

    Guten Tag! Sie fragen sich bestimmt wer ich bin? Nun ich bin ihr freundlicher Amazon Lieferant und ich habe bereits das neu Dark Souls 2 für Sie dabei das Sie heute noch bestellen werden, bitte sehr! Ach sie brauchen mir nicht zu danken!

    Ich: ..oO…..0o…..WTF?!

  5. Da gab es in 2012 schonmal was in den Nachrichten, wo Target (große US-Supermarkt-Kette) aufgrund der Einkäufe Leute angeschrieben hat mit „Glückwunsch zum ersten Kind!“ (Nein, nicht weil sie Windeln eingekauft haben, schon subtiler), worüber sich dann ein Vater beschwert hat, weil seine Tochter nicht schwanger sei und woher die das Wissen wollen und überhaupt und so. Naja, seine Tochter war schwanger wie er später rausfand …

    http://www.forbes.com/sites/kashmirhill/2012/02/16/how-target-figured-out-a-teen-girl-was-pregnant-before-her-father-did/


    “My daughter got this in the mail!” he said. “She’s still in high school, and you’re sending her coupons for baby clothes and cribs? Are you trying to encourage her to get pregnant?”

    The manager didn’t have any idea what the man was talking about. He looked at the mailer. Sure enough, it was addressed to the man’s daughter and contained advertisements for maternity clothing, nursery furniture and pictures of smiling infants. The manager apologized and then called a few days later to apologize again.

    On the phone, though, the father was somewhat abashed. “I had a talk with my daughter,” he said. “It turns out there’s been some activities in my house I haven’t been completely aware of. She’s due in August. I owe you an apology.”


    Take a fictional Target shopper named Jenny Ward, who is 23, lives in Atlanta and in March bought cocoa-butter lotion, a purse large enough to double as a diaper bag, zinc and magnesium supplements and a bright blue rug. There’s, say, an 87 percent chance that she’s pregnant and that her delivery date is sometime in late August.

    Das ist Big Data …

  6. Und wir haben Angst vor der NSA oder Facebook…:D
    Amazon, falls du das liest, liefer doch bitte schonmal ne Gamecard für WoW in meine Nähe, vielen dank <3

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here