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Der USB-Stick ist tot, es lebe der SSD-Stick (240 GB, 433 Mb/s) […] Other World Computing (OWC) hat gerade so etwas wie die Zukunft des USB-Sticks vorgestellt: kompakte SSD-basierte Stöpselspeicher für die USB-3.0-Buchse. Womit natürlich nicht das Rad neu erfunden wird, aber die logische Produktkonsequenz aus USB-Beschleunigung und SSD-Preisverfall gezogen […] Der SSD-Stick mit 120 GB soll auf der Herstellerseite 120 Dollar kosten, die 240-GB-Variante 200 Dollar und ein 480-GB-Stick soll demnächst für stolze 600 Dollar zu haben sein.

Hört sich doch gut an, oder?

Quelle: Engadget.com

24 KOMMENTARE

  1. Und was ist jetzt der technische Unterschied zwischen einem “USB-Stick” mit USB 3.0 Anschluss und einem “SSD-Stick”???

    Ist ungefähr das gleiche wie die Zeitangabe 7 Tage und 1 Woche….

    • Die Speichertechnologie ist ne andere. In nem normalen USB-Stick ist kein SSD-Speicher verbaut. Deshalb dürfte mit den SSD Sticks schon nochmal mehr Tempo drin sein.

  2. Technisch gesehen ist ein SSD-Stick der über eine USB-3.0-Buchse angeschlossen wird auch ein USB-Stick, ergo: Der USB-Stick lebt! 😀

    • Sowohl konventionelle USB-Sticks als auch “neue” ssd-Sticks nutzen die NAND-Architektur. Aus elektrotechnischer Sicht gibt es erstmal keinen Unterschied.
      Die Fertigungsart (die Größe der chips, deren Entfernung zueinander und deren Anbindung) machen den einzigen Unterschied aus. Und diese Fertigung ist nunmal aktuell einfach teurer aus offensichtlichen Gründen (kleiner&weniger Platz = komplizierter).

  3. Ein Stick der über USB angeschlossen wird ist und bleibt ein USB-Stick.
    Nur dieser hier hat einen sehr schnellen Flashspeicher verbaut.

    Wenn dann könnte man ihn als Turbo-USB-Stick bezeichnen, aber sicher nicht als SSD-Stick.

    • Falsch, ein USB-Stick war schon IMMER ein SSD-Stick. Genau wie eine SD-Karte oder eine CF-Karte eine SSD-Karte ist. SSD bezeichnet nur die Speichertechnik und diese ist bei diesen Bauformen gleich.

    • nach deiner Aussage, währe dann ja auch z.B. ein MP3 Player ein einfacher USB Stick.
      Da ist ja nur ein klinken Eingang verbaut, ist also ein Music-USB-Stick oder wie?
      Ich denke worauf es bei dem namen ankommt, ist die Technik, nicht der Anschluss an sich.

  4. Braucht man sowas denn noch? Ich mache mittlerweile zu Hause alles kabellos. Und wenn man echt mal Daten transportieren will, dann tut es in der Regel doch ein USB Stick, die gehen ja auch bis über 100 Gb. Und wenn es doch mehr sein muss, halt die externe Platte. Aber, ganz ehrlich, seit ich iTunes für Musik / Filme nutze, habe ich das alles in der iCloud “dabei” und kann es direkt streamen. Ich habe seit Jahren keinen USB Stick und keine externe Platte benutzt, obwohl sowohl beruflich als auch privat viel mit Computern zu tun habe.

  5. Mir erschließt sich gerade nicht der Mehrwert. 433 Mb/s sind 54,125 MByte/s. Gute USB 3,0 Sticks wie der SanDisk Extreme Pro 128GB schaffen Datenraten von 265 MByte/s. Deren Kapazität ist zwar etwas geringer aber auch externe 3.0 Festplatten wie die WD MyPassport kommen auf Datenraten von 115 MByte/s.

    • Scheint ein Schreibfehler auf der Newsseite zu sein. Da ist auch die Herstellerseite verlinkt, wo als Angabe 433 MB/s stehen.

    • Mb/s und MByte/s sind das gleiche. Ob das B groß oder klein geschrieben ist, tut nichts zur Sache. Die Abkürzung für Megabit pro Sekunde ist MBit/s (auch wieder egal, ob das B groß oder klein geschrieben wird).

      • 1 Byte = 8 Bit
        Damit das schon mal geklärt ist.
        Außerdem tut es sehr wohl etwas zur Sache, ob das B klein oder groß ist, weil nämlich eben das kleine b Bit und das große B Byte abkürzt.
        Daraus ergibt sich das hier:
        1 Mb/s =/= 1 MByte/s
        1 Mb/s =/= 1 MB/s
        1 MB/s = 1 MByte/s
        1 Mb/s = 1 MBit/s
        1 MB/s = 8 Mb/s

        PS: Auch wenn das hier nicht “gefragt” ist, es macht auch einen Unterschied, ob das M groß oder klein ist (m = Milli-, M = Mega-), aber das sollte jeder aus dem Supermarkt kennen 😉

  6. Leider noch zu teuer, aber das ist ja bei neuen Sachen immer so. Warten wir mal noch 3-4 Jahre bis man sowas für nen 30er bekommt, dann reden wir weiter 😀

    • Btw. sind SSDs garnicht so toll wie es immer heißt. Habe schon 2 kaputte SSDs (teure Samsung Pro SSDs) die direkt nach der Garantiezeit ihren Geist aufgegeben haben. Meine 20GB Festplatte von vor 12 Jahren läuft theoretisch immernoch.

      • SSDs sind auch sehr anfällig, vor allem wenn oft und viel hohe Datenmengen (also 2stelliger gigabyte bereich) geschrieben werden. Dann können die schonmal den Geist aufgeben, warum weiß ich nicht genau, ich hab nur mal einen Artikel darüber gelesen. Für Videoschnitt und Bearbeitung sollte man es nicht unbedingt verwenden

        • Eine Festplatte war nur Systemfestplatte und eine war für meine meistgespielten Games. Es wurden also nicht oft viele Daten geschoben auf den Platten, für Downloads und alles mögliche andere waren normale Platten da.

          Hatte mit Samsung Geräten noch nie Probleme, sowohl mein Bildschirm als auch Fernseher laufen seit Jahren ohne Probleme. Nur von SSDs werde ich mich jetzt generell fernhalten, die gehen einfach zu schnell kaputt.

      • Du kaufst SSDs ja auch nicht für ihre Langlebigkeit, sondern für IO/s

        Wenn dir IO/s egal sind, oder du nichtmal weißt was das ist, kauf ruhig weiter HDDs – wenn du langlebigkeit haben willst evtl sogar etwas teurere HDDs die genau darauf ausgelegt sind

        • Mal davon ab, dass sowohl SSD als auch USB-Sticks flash-Speicher sind und hdds mit dem Thema gerade nix zu tun haben, ein paar praktische Daten zu dem Argument:

          ich nutze eine ssd als Systemspeicher und für meine Projekte (Softwareentwickler). Meine Projekte bestehen aus Tausenden Dateien mit je 5-10GB Größe, welche täglich bei svn und co geupdated und von der IDE indiziert werden. Das ist zwar mehr lesen als schreiben, aber genau das macht ja eine ssd so stark für solche Zwecke, während meine hdd vor kurzem nach einem Jahr den Lesekopf hängen ließ, da der Verschleiß bei sowas weit intensiver ist.

          Auch eine billige Samsung 840 (non pro) hat nach Herstellerangaben 200TB Schreibvorgänge, bevor die ersten Zellen den Bach runter gehen.
          Tests belegen 300tb+.
          Meine aktuelle SSD (Samsung 840 (non pro)) hat 18.000 Betriebsstunden und nur 16TB Schreibvorgänge.
          Die SSD hat keinerlei ausgewechselte Zellen, keinerlei Lesefehler, Verschleißregulieren oder sonstwas. Sie läuft auch nach fast 3 Jahren zu 100%. Eine normale vollgepackte hdd in diesem Alter hat mindestens 5-10% Lesefehlerrate, egal ob in top Zustand oder nicht. Meine aktuelle hdd (gleiches Alter, gleiche Betriebsstunden) kommt jetzt schon auf 20% Lesefehlerrate und 15% Suchfehlerrate. Merkt kein normaler Mensch in der Praxis, aber es ist nennenswert.

          Eine normaler Nutzer bräuchte 40 Jahre, um die 200TB auszureizen. Und auch dann läuft die ssd ja noch. Wenn sie früher den Geist aufgibt, dann durch andere Gründe. eine SSD hat den Vorteil keinem mechanischem Verschleiß zu unterliegen.
          Temperatur, Erschütterung und co können dem natürlich gut nachhelfen.

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