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Ich bin gestern zehn Jahre gealtert. Trotzdem hat die „heilige Binde von Scheeßel“ wieder geliefert: Deutschland steht im Halbfinale. Viele weitere Gedanken dazu folgen nachher im Podcast. Hier erstmal eine Auswahl der internationalen Pressestimmen:

„Gazzetta dello Sport“ (Italien): „Kopf hoch. Nach 18 Elfmetern gewinnt dieses Mal Deutschland. Ein unbezwingbares Italien bringt den Weltmeister ins Elfmeterschießen. Wir sind draußen, aber darauf kann man aufbauen. Herz und Organisation sind unsere Waffen. Trotzdem Helden! Ein immenses Herz von Italien. Die Deutschen brechen den Fluch, aber nur im Elfmeterschießen.“

„Le Monde“ (Frankreich): „Mit diesem schmerzlich errungenen Sieg sind die Spieler von Joachim Löw mehr denn je Titel-Favoriten. Sie machen einem langen Fluch ein Ende, denn sie haben endlich ihren Angstgegner geschlagen.“

„Marca“ (Spanien): „Das Glück war auf der deutschen Seite. Deutschland verändert die Geschichte. Nach 18 Elfmetern wird Italien zum ersten Mal geschlagen. Fußball ist eine Sportart, die die Engländer erfunden haben, es spielen elf gegen elf, und immer gewinnen die Deutschen. Jetzt auch gegen Italien, das mehrmals auferstanden war, aber am Ende verlor. Löw übernahm Contes Spielsystem. Ein absurder Handelfmeter verursacht von Boateng.“

Guardian (England): „Für einen kurzen Moment haben die Deutschen mit unserem Verstand gespielt. Es wirkte so, als hätten sie vergessen, was in ihrer DNA liegt: und zwar niemals in einem Elfmeterschießen zu verlieren, selbst wenn die Hitze des Gefechts nah am Unerträglichen ist. Es war ein episches Elfmeterschießen. Die sichersten Deutschen verschossen, doch am Ende jubilieren sie. Für Italien ist es ein misstönender Abgang.“

„Nedelni Sport“ (Tschechien): „Basta! Die Deutschen haben den Widerstand der Italiener gebrochen – Nach acht Misserfolgen bei großen Turnieren gegen Italien haben die Deutschen endlich Genugtuung erreicht. Jedoch erst im Elfmeterschießen und nach einem wenig fesselnden Spiel. Viele haben in dieser Begegnung, noch bevor sie anfing, das heimliche Finale gesehen. Das Niveau des Spiels dieses Viertelfinales hat aber eher enttäuscht.“

Quellen: T-Online.de, Sport1.de


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2 KOMMENTARE

  1. Musste bei dem ersten Kommentar echt grinsen: „Unbezwingbares Italien“? Naja, die waren sicher ziemlich gut gestern, aber ohne den Handelfmeter hätten sie vermutlich nicht ausgleichen können und dass der Ball jetzt genau so von Boateng abgeprallt ist, dass er danach noch seine Hand berührt hat, ist wohl eher dem Zufall als dem Können der Italiener geschuldet.

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