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Für die letzte Landung in Düsseldorf hat sich ein Air-Berlin-Kapitän etwas Besonderes ausgedacht […] Vielmehr verabschiedet sich die Crew des Air-Berlin-Flugs mit einer spektakulären Ehrenrunde.

Angeblich wusste niemand was davon – nicht mal Air Berlin. Letzter Flug hin oder her, muss sowas sein?

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Quelle: T-Online.de

20 KOMMENTARE

  1. ‚Wenn dabei jetzt was passiert wäre…‘ Und warum denkt eigentlich nicht mal jemand an die Kinder?!
    Jaja, man stelle sich vor der Flieger wäre auf der Ehrenrunde von Blitz, nen Meteoriten oder ner V2-Rakete getroffen worden. Nicht auszudenken! Isser aber nicht. Bin jemand mit abartiger Höhenangst der – Überraschung – Fliegen jetzt nicht als sein liebstes Hobby bezeichnen würde aber man muss den Leuten auch mal was gönnen. Ja, hin und wieder auch Piloten.
    Man kotzt mich diese Meckermentalität überall an.

  2. Halten wir mal fest , das hier ein Pilot mit seiner Maschine ein Manöver fliegt das man NUR im Kunstflug sieht. Solche Manöver dürfen in der BRD NIEMALS mit Passagieren stattfinden und MÜSSEN über einem Abgesperrten dafür vorgesehenen Luftraum durchgeführt werden.
    Der Pilot bremst das Flugzeug bis kurz vor dem Verlust des Auftriebs ab und bringt die Maschine absichtlich in eine instabile Lage mit Passagieren. Dann Dreht er die Maschine in eine (für diese Lufthöhe) absolut ungeeignete Fluglage.

    Im normalen Flugbetrieb ist das an für sich kein Problem für die Maschine, allerdings ist das dennoch massiv und grob fahrlässig. Ich denk da nur (und das passiert extrem oft in diesen höhen) Vogelschlag in eines der Triebwerke und die Maschine ist mit höchster Wahrscheinlichkeit Geschichte. So schnell kannste das 2. Triebwerk nicht aufdrehen um bei dem Flugwinkel wieder Auftrieb zu bekommen.

    Ich persönlich würde dem Piloten sofort die Fluglizenz entziehen und zwar lebenslang, die Nummer ist schlimmer als mit nem Voll Besetzten Personenbus auf der gegenspur zu fahren.

    Wer dieses Manöver bzw. den Piloten in schutz nimmt , hat absolut keine Ahnung über die gefahren.
    Zum Tower: Falls mitwissend bzw der Tower das Manöver genemigt hat, hat er sich in meinen Augen genauso strafbar gemacht. Hier wurde achtlos und mit vollem Wissen das leben von Menschen in der Luft und an Boden in gefahr gebracht.

  3. Ist schon ok. Sowas wird mit dem Tower abgesprochen. Fies ist es allerdings im zweiten Zug für Menschen im Terminal, wie am Ende des Videos, die nichts von der Aktion wissen und denen kurz das Herz in die Hose rutscht, weil ein Flugzeug in ihre Richtung fliegt. Na ja… ist ok.

  4. Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass die Schleife eine spontane Idee des Piloten war, und zwar einfach aus dem Grund, dass es für den Flugverkehr, insbesondere auf Low-Altitude, strikte Regeln gibt. Es musste einfach schonmal sichergestellt sein, dass der Luftraum links der Landebahn frei ist. Ich kenne jetzt zwar nicht genau die Düsseldorfer Topographie, aber mam stelle sich vor, dass außerhalb der offiziellen Luftstraßen irgendwelche Hobbyflieger, Ballons oder Drohnen unterwegs sind. Klar, auch dafür gibts gesperrte Gebiete rund um Flughäfen, aber so ein dicker Vogel hat auch einen ordentlichen Wendekreis.

    Unter diesen Voraussetzungen ist flugsicherheitstechnisch an einer Ehrenrunde nichts auszusetzen, und speziell die Passagiere auf der linken Seite dürften auch eine tolle Perspektive gehabt haben. Wäre gerne dabei gewesen!

    Und nicht zuletzt: Es ist Düsseldorf, nicht Frankfurt, nicht München. Man kann davon ausgehen, dass der Flugverkehr überhaupt nicht beeinträchtigt wurde, einfach weil sonst niemand in der Nähe war.

  5. Laut 2 Passagiere vom Flieger soll das mit dem Manöver angekündigt worden sein VOR der Landung. Also wusste fast jeder Bescheid. Daher finde ich das total übertrieben -.-

  6. Das war mit dem Tower abgesprochen. So ein Abschiedsgruß wird wohl häufiger durchgeführt. Keiner der Passagiere hat sich beschwert (Quelle: Nachrichten im Radio sowie Piloten). Die Belegschaft von Air Berlin wird momentan von der Lufthansa, dem Staat und vielen Medien ordentlich gef****. Warum kann man Ihnen nicht einen halbwegs stolzen Abschied durch so ein Manöver gönnen?

  7. Da kann man auch mal den Stock aus dem Popo ziehen und damit klar kommen, dass das für diesen Menschen vielleicht ein extrem emotionaler Moment war. Wo ist das Problem?

  8. mit Fluglotsen abgesprochen.

    dazu ist es Düsseldorf Flughafen, da ist nicht so viel los wie in Frankfurt M.
    Flugmanöver nix besonderes 0815 wird nach dem start oft so eine wende gemacht.

    wird wieder aus nix wirbel gemacht als ob der Flieger unter einer Brücke durchgeflogen ist.

  9. Es soll Menschen geben, die ein wenig Angst beim Flug haben und sich jedesmal nur noch auf die Landung freuen. Wenn der Pilot dann plötzlich mit wieder durchstartet mit einer großen Linkskurve, würde ich wahrscheinlich sterben vor Angst.
    Kann ja sein, dass der Pilot das voll töfte und lustig fand…jedoch gibt es nicht nur Menschen, die sich beruflich und freiwillig jeden Tag in die Maschinen setzen.
    Nur meine Meinung.

    • Ich hätte auch richtig Panik gehabt. Absolut daneben, und für mich irgendwie beängstigend dass jemand, der grundsätzlich dazu bereit ist so eine Aktion mit voll beladener Maschine durchzuziehen, in Deutschland jahrelang Pilot sein kann.

    • Ob ein Pilot wieder durchstartet ist ganz seine Entscheidung. Das ist etwas ganz normales und gehört auch mal dazu. Und einfach so darf er das gar nicht, das ganze muss ja begründet sein. In dem Fall wurde das mit einem technischen Defekt begründet und egal ob wahr oder falsch, der Pilot darf so etwas tun auch wenn er es nur vermutet.

      • Aso! Wenn er das darf, dann hab ich bestimmt keine Angst mehr, wenn mir das eines Tages mal passiert. Dann sag ich meiner Todesangst einfach „chill Junge, der Pilot darf das“.

        Aber mal ernsthaft: es ist mir schon klar, dass die Piloten das machen müssen, wenn die Landung nicht wie geplant verläuft. In meinem Post ging es einfach darum, dass Menschen wie ich dabei verrecken vor Angst, weil mir Fliegen generell Angst einflößt. Somit finde ich sowas zum Spaß an der Freude zu machen (wie bei dem Airberlin Piloten) nicht in Ordnung.
        Nur meine Meinung.

  10. Sehe da kein Problem, wurde niemand gefährdet und ist wohl für AirBerlin Mitarbeiter ein kleines Zeichen zum Abschied. Allein das alle vorher und nachher klatschen und jemand mir einer Videokamera das ganze film zeigt doch, dass das abgesprochen war.

    Ich sehe da kein Problem, man muss nicht immer einen Stock im Arsch haben.

  11. Ist ja auch nicht so, als wären solche und ähnliche Aktionen nicht schon einmal schief gegangen. Man erinnere sich nur an die Costa Concordia, deren Kapitän es für eine wahnsinnig tolle Idee hielt, „ganz ganz nah“ an irgendeiner Insel vorbeizufahren und dabei auf Grund lief.

  12. Angeblich wusste niemand etwas davon? Vielleicht nicht von Air-Berlin, aber es ist doch wohl mehr als wahrscheinlich, dass der Pilot vorher vom Tower die Genehmigung eingeholt hat.
    Alles andere wäre auch verrückt, da der Pilot sicherlich nicht sich selbst und andere in Gefahr bringen wollte.

    Wird so auch in diesem Artikel erwähnt:
    http://www.reisereporter.de/artikel/2448-letzter-air-berlin-langstrecken-flug-aus-den-usa-nach-duesseldorf-abschied-mit-spektakulaerer-landung#

  13. Soweit ich mitbekommen habe war es „flugtechnisch“ sauber mit dem Tower abgesprochen und die „Route“ auch von den Lotsen freigegeben.

    Ändert nix daran, dass die Art und Weise des Manövers aus meiner Sicht nicht zum Spaß durchgeführt werden sollte. Das ist eine Route für eine „Notfallvariante“ des Durchstartens gewesen, nicht um mit zig Leuten an Board mal eben aus Spaß abzudrehen. Für mich unverantwortlich. Auch wenn ich kein Flugzeugexperte bin und nicht weiß, wie „riskant“ das Manöver für ein Flugzeug der Grö0e tatsächlich ist. Einfach als Gegenbeispiel: man stelle sich vor, dabei wäre was passiert. Alle würden im Kreis springen und fragen „Wie kann sowas durchgeführt werden?“.

  14. Es gibt das gleiche Video auf YouTube wo im Hintergrund das Personal vom Tower spricht. Und nach der Aktion wird der Pilot vom Tower per Funk noch beglückwünscht für die tolle Aktion. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass das nicht vorher zumindest mit dem Tower abgesprochen war.

    • Sagen wir so; Wenn es nicht abgesprochen war, war das der allerletzte Flug des Piloten. Bei Go Arounds gibt es klare Vorgaben was neue Flughöhe und Route betrifft, diese verläuft in 99% der Fälle einige tausend Meter der Richtung der Landebahn.
      Ein Abweichen dieser Route erfolgt nur auf Anweisung des Towers in extremen Fällen, bswp gleichzeitige Landung und Start auf der Landebahn.

      Für mich ist die geflogene Strecke als absolut unprofissionell anzusehen. Bei dem gezeigten Manöver wurden auch ein paar G Kräfte mehr als im „normalen“ Betrieb auf die Passagiere ausgesetzt, sodass wahrscheinlich auch nicht jeder an Bord so ganz begeistert von der Aktion gewesen sein dürfte

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