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Belgium’s Minister of Justice Koen Geens also weighed in, saying, “Mixing gambling and gaming, especially at a young age, is dangerous for the mental health of the child.” […] Geens, according to the report, wants to ban in-game purchases outright and not just in Belgium: He said the process will take time, “because we have to go to Europe. We will certainly try to ban it.”

Finally! Belgien hat Lootboxen als eine Mischung aus Glücksspiel und Gaming eingestuft. Der belgische Justizminister kommentierte diese Einstufung, dass es besonders für junge Menschen eine gefährliche Sache sei, die auch die Psyche eines Kindes schädigen könne. Nun will Belgien Lootboxen nicht nur im eigenen Land verbieten, sondern auch versuchen, ein europaweites Verbot zu erwirken. Danke Belgien!

Nun geht es endlich los!

Quelle: PCGamer.com

Danke an Jesus für den Link!

46 KOMMENTARE

  1. Wobei ich nicht glaube, dass das Verbot auf europäischer Ebene durchsetzbar ist. Solange gemeinsame Interessen in einschlägigen Politikfeldern absehbar sind, hat jedes Land das Recht, diese Interessen auf seine Art und Weise zu verfolgen, was dann in den anderen Ländern akzeptiert werden muss (auch wenn es z. B. um Importe geht).

    Entweder das Herkunftsland sagt “Hmm, also Glücksspiel ist uns eigentlich egal”, dann kann Belgien es verbieten, es aber nicht auf europäischer Ebene durchsetzen oder das Herkunftsland sagt also “Ja, wir sind auch gegen Glücksspiel, aber das erfüllt für uns bestimmte Merkmale noch nicht”, dann könnte Belgien zwar die Produktion solcher Spiele im eigenen Staatsgebiet verbieten, müsste den Import aber erlauben (solange das Herkunftsland in der EU ist). Ansonsten wäre das eine “mengenmäßige Einfuhrbeschränkung” und die ist in der EU verboten. Die einzige Möglichkeit für Belgien wäre dann noch, z. B. mit öffentlicher Sittlichkeit oder so zu argumentieren.

    Oder gibt es, was Glücksspiel angeht, explizite EU-Gesetze, die das klar definieren?

  2. Belgien hat Lootboxen scheinbar noch nicht als Glücksspiel eingestuft. Es gab wohl einen Fehler bei der Übersetzung der ursprünglichen Ankündigung. Im Moment untersuchen sie nur, ob sie diese Art von Mikrotransaktionen als Glücksspiel einstufen sollten.

  3. Die ganze Diskussion ob Lootboxen Glücksspiel sind oder nicht ist an sich völliger Unsinn. Natürlich ist das Glücksspiel (wenn mann das Öffnen von Lootboxen als Spiel betrachtet), denn das Ergebnis ist zufallsabhängig. Die eigentliche Frage ist, ob sowas reguliert werden muss. Ich finde das muss es aktuell nicht. Man muss sich die Dinger halt einfach nicht kaufen aber wenn man das jeweilige Spiel unterstützen möchte, dann kann man das so tun.
    Spielehersteller/Publisher sind keine Wohlfahrt und wollen Geld verdienen. Außerdem sind sie in gewisser Weise gezwungen, solche Monetarisierungswege zu nehmen. Mit dem einmaligen Kaufpreis finanziert sich heutzutage kein AAA Spiel mehr.

    Darüber, dass einige darüber hinaus aber den Hals nicht voll kriegen können, brauchen wir garnicht zu reden. Wenn solche Systeme zu sehr auf Geldmache getrimmt sind und einem zB große spielerische Vorteile bringen, dann kauft man den Kram halt einfach nicht und gibt so seine Stimme ab. So viel Kontrolle über sein Konsumverhalten sollte man schon haben.

    Wenn es sich um kosmetische Items etc. handelt, so what? Kann man kaufen, kann man aber auch lassen. Je nach dem ob man das Spiel damit unterstützen will.

    Ich habe das Gefühl dass diese ganze Diskussion so ein bisschen aus dieser “Ich will möglichst alles kostenlos” Mentalität entspringt. Immer bombastischere Spiele ohne mehr Geld zu bezahlen is halt einfach nich.

  4. Was werden hier eigentlich noch Lootboxen verteidigt alá “Rein kosmetisch find ich das voll okay”? Nein daran ist nichts okay. Wäre es etwa nicht okay bzw. tausend mal besser wenn man Skins und sonstigen Selbstinszenierungskram mit Missionen, Erfolgen oder sonstigen, sinnvollen Spielinhalten erhalten kann?
    Lootboxen in jeglicher Form können von mir aus so stark reguliert und verboten werden wie es nur geht. Da gewinnt man als Konsument doch nur. Mir geht das Lootboxsystem einfach komplett auf den Zeiger und ich hab dafür null Verständnis.
    Bei Sammelkarten sehe ich die Sache etwas anders, da diese Spiele komplett auf diesem System basieren und aufbauen. Dort eine rechtliche Unterscheidung zu finden ist vielleicht nicht so einfach aber Lootboxen haben in einem Spiel, welches einen komplett anderen Spielsinn hat, einfach nichts verloren. Es ist einfach Abzocke und dazu noch so pervers offensichtlich. Ein Videospiel hat in der Regel ein bestimmtes Gameplay mit Inhalt und Fortschritten – und Lootboxen? Ne sorry da kann ich mich tierisch drüber aufregen. Dann sollen die Leute halt in die Spielhalle gehen oder sonst was. Es gibt genug Spiele die auf dem Lootbox-System basieren. Das sollte keinesfalls als Standard in jedes verdammte Spiel – welches NICHTS damit zu tun hat – implementiert werden!

    • Man sollte vllt. aufhören, den Begriff “Lootboxen” pauschal für alles zu verwenden. Lootboxen/Skins/Kosmetika wie in Heroes oder LoL sind doch etwas sehr anderes, als etwa Lootboxen in Battlefront 2. Sorry, aber an LoLs und Heroes’ System kann ich einfach nicht falsches finden. Wer sich denkt “Kosmetika sind unnütz” kann LoL komplett kostenlos und ohne Nachteile spielen, ignorieren wir mal die Zeitersparnis (die aber echt nicht so stark ist, wer kauft schon Helden mit Echtgeld?). In Heroes kann man die Lootboxen sogar freispielen und das auf einem recht angenehmen Niveau. Beides sorgt dafür, dass man beim zocken Anreize hat, beides finanziert das Spiel. Gäbe es das System nicht, LoL müsste sich vermutlich über ein Abomodell finanzieren, was einfach der Tod des Spiels wäre.

      Von daher: Nope, Lootboxen sind per se nichts schlechtes. Nur wenn sie zum Selbstzweck werden, ist es einfach Unsinn.

      • Hat LoL Lootboxen? Ich dachte, da weis man vorher, was man kauft. Das Problem mit den Lootboxen ist ja gerade die Zufallskomponente, die sie im Zusammenhang mit den Kosten dem Glücksspiel nahe bringt.

        • Ja, LoL hat Lootboxen, aber längst nicht so dominant wie z.B. in Heroes. In den Lootboxen sind Splitter drin, die man dann wiederum zu Skins zusammensetzen kann. Alles sehr umständlich und teilweise auch zu langatmig (man braucht schon echt Skill, um an die Lootboxen ohne Echtgeld ranzukommen).
          Aber N43 kritisierte ja grundsätzlich jede Form von Kosmetika, die man auch außerhalb des freispielens bekommen kann.

        • LoL hat Lootboxen eingeführt, aber in einer anderen Form.

          Ich finds gut wie es is in Overwatch, man kann sich die Kosmetischen Sachen mit Credits freischalten und hat bei jedem Lvl up die Chance auf Loot. Auch ohne einen Cent zu investieren kommt man hier frustfrei an seinen Loot.

      • Gegen LoL oder Hots kann man auch nicht viel sagen weil es even F2P Games sind!

        Aber Spiele wie Overwatch und co sollten solche System nicht haben….

  5. Ich sehe hier eher folgendes Problem –

    Die Spielehersteller werden bei eventuell weiteren Verboten den “Verlust” auf die Preise der Games schlagen. Anstatt 69€ wird es eventuell 79€ oder gar 89€ kosten. Desweiteren werden spiele eventuell noch weiter gesplittet und in mehrfachen DLC aufgeteilt.

    So kann es im schlimmsten Fall dazu führen, dass es keine kompletten Games mehr für 69€ gibt, sondern lediglich ein unglaublich beschnittenes basis Spiel mit dazugehörigen DLC für je 15€.

    Ist uns damit wirklich geholfen ?

    Das Argument: Was ist mit 12 jährigen etc. – Also bitte, dann sollte man vielleicht erst in Sachen Erziehung etc. eingreifen, bevor man wieder die Game Branche als bösen Onkel hinstellt.

  6. Ja dann gleich Fußballsammelkarten und Yugioh Kartenpacks verbieten. Fifa Ultimate Team ist ja das selbe.

    Lootboxen bei Overwatch und co. finde ich eigentlich harmlos, da man reichlich Boxen bekommt, ich habe eine Zeit lang 2stunden täglich gespielt und hatte 10.000 coins über. (Dabei bekommt man ja nur Skins etc. was man ja gar nicht brauch)

    Selbst bei FIFA hatte ich damals eine sehr gute Ultimate Team Mannschaft, ohne einen cent auszugeben.
    Finde es Schade wenn Spiele wie Overwatch oder auch Gwent durch ein Verbot leiden.

    Das Problem ist das viele Leute kein Bock haben zu zocken und dann Geld ausgeben um schneller voranzukommen. Oder nach einem neuen OW Event ins Spiel einloggen, 20 Lootboxen kaufen, 1 Stunde spielen und dann gar nicht mehr.

    Genau so wie bei mobile games wie z.B. clash of clans, man kauft sich Diamanten um schneller bauen zu können. Brauch man aber gar nicht, man packt das Spiel einmal täglich für 2min aus und spielt das dann über Monate hinweg. Ist nichtmal Pay to win das game. Aber manche Leute wollen gleich an ersten Tag alles haben.
    So spielt man das Spiel eigentlich nicht, wer sowas macht is selbst Schuld.
    Vergleichbar mit wenn man sich WoW Characktere aufs höchste lvl boosted. Man steckt Zeit in das Spiel und lvlt über Monate hinweg. So ist das gedacht.

    Und das ist so bei allen Spielen, OW, Gwent, Fifa, usw.
    Rege mich da einfach auf wenn Leute sagen es ist PayToWin.

  7. ich würde hier Kartenspiele hier nicht mit lootboxen vergleichen. aus zwei einfachen Gründen…

    Wer EA kennt weiß, dass die Server spätestens nach 2 Jahren down sind. Das wird mir bei echten karten nie passieren.
    Weiters bin ich bei lootboxen Inhalt trotz Kauf nicht Besitzer, nur Pächter. Entscheidet also EA, Blizz usw. mir das Pachtrecht zu entziehen, ist mein Geld auch weg.

  8. Ich steh ja auch nicht auf Lootboxen, aber müsste man dann nicht auch Yu-Gi-Oh oder Magic Karten verbieten, weil man ja nicht weiß was man bekommt?

    • Die Sache bei sowas ist aber, du bekommst für dein Geld einen wirklichen physischen Gegenstand. Egal ob das nun etwas ist was du wolltest oder nicht. Bei den Lootboxen hingegen ist eben das Problem, du bekommst so gesehen für dein Geld eigentlich gar nichts.

      • Man bekommt für sein Geld eine Gegenleistung als virtuelles gut. Einzig der Fakt dass man nicht direkt beeinflussen kann was man bekommt macht es zum “Glücksspiel”.

        Oder sehe ich da was falsch?

      • @Shinrai: Und trotzdem weißt du nicht was du bekommst – Somit fällt es doch automatisch unter dieses “Regel”. Ob virtuell oder physisch – Für dein Geld erhältst du einen Gegenstand und in beiden Fällen kann niemand sagen, was aus der kleinen Yu-Gi-Oh Tüte oder aus einem virtuellen Würfel kommt

      • Im Casino bekomme ich echtes Geld. Ob der das Ergebnis virtuell oder physisch vorhanden ist, ist ja kein Kriterium für Glücksspiel. Flaihl hat Recht. Nach der Logik müssten Sammelkarten und Ähnliches auch Glücksspiel sein.

    • Nur kannst du bei Magic die Karten tauschen, gebraucht auf dem MKM Markt “gezielt” kaufen/tauschen etc. und das schon bevor eine neue Edition erscheint (: Die meisten Spieler kaufen auch keine Booster, sondern kaufen die Karten die sie brauchen vorab von Händlern, die tausende Booster öffnen und verkaufen.

  9. Ich finde auch immernoch das man einen Unterschied zwischen lootbox und lootvox machen muss: ich ale jemand der wirklich Täglich Overwatch spielt sehe die von Blizzard angebotenen Boxen wirklich als anreitz zu spielen (viel) aber ich muss sie nicht kaufen weil ich weiß kommt zeit kommt skin. Man hat keinen vorteil und somit auch keinen must hve zwang.

    Boxen die einen wiederum Vorteile im spiel verschaffen oder evtl elementare gameinhalte das gehört tatsächlich einfach verboten ich hab hier einfach ein szenario im kopf indem ein 12 jähriger einen haufen kohle aus dem fenster wirft und gewünschte ziele zu erreichen oder einfach nur um der erste zu sein der das spiel durch hat im eigenen freundeskreis.

    • Was ist denn das bitte für eine Antwort?
      Es gibt zahlreiche Fälle, in denen sich die Kinder auch mal geschwind die Karte ihrer Eltern “ausleihen”, bzw. eben diese im Rahmen ihres Taschengeldbetrags verwenden dürfen (zweiteres habe ich auch gemacht, als ich noch minderjährig war und WoW gespielt habe).
      Zudem gibt es in fast jedem Supermarkt und jeder Tanke die Möglichkeit, Blizzard Guthaben-Karten zu kaufen.
      Es gibt zahlreiche Wege für Minderjährige ihr Geld in Spiele zu pumpen.

  10. Naja über die USK kann man das ja dann auch regeln. Spiele mit Lootboxen sind dann erst ab 18 und nicht, wie im Falle von Overwatch und Battlefront 2, ab 16.

    Spätestens dann werden die Publisher reagieren müssen, da ja einiges an Kaufkraft verloren geht.

  11. Also zu aller erst: Wenn lootboxen wie in Counterstrike rein kosmetische Gegenstände enthalten habe ich garkein Problem damit.

    Allerdings bin ich der Meinung dass nicht sein kann, dass gerade Kinder, deren Gehirn sich noch in der Entwicklung befindet die Hauptzielgruppe manchen Unternehmen zu sein scheint. Wie man sich dagegen absichert, dass Kinder nicht auf diese Inhalte zugreifen können (ohne diese zu verbieten) weiß ich allerdings auch nicht.

  12. Wie wir alle wissen regiert Geld die Welt und es gibt genug Leute die den Unternehmen Millionen schenken mit den Lootboxen. Da wird sich meiner Meinung nach deshalb nicht viel bewegen :/

  13. Ein komplettes Verbot ist meiner Meinung nach übertrieben. Andere Dinge, die junge Menschen gefährden könnten, wie beispielsweise Alkohol, Zigaretten, unpassende Filme oder richtiges Glücksspiel sind schließlich auch nicht verboten. Sinnvollere Regeln, Aufsicht der Eltern und eine bessere Bildung sind notwendig.

    + Solch ein Verbot könnte negative Konsequenzen für die Fans von Overwatch und vielen anderen Spielen mit solch einem Finanzierungsmodell haben. Diese Titel müssten dann entweder auf den direkten Verkauf von kosmetischen Inhalten umsteigen oder Neuerungen hinter eine Paywall stecken. Die zweite Möglichkeit teilt die Community und führt zu Problemen mit dem Balancing.

    • Sehe ich ähnlich. Unternehmen wie Valve finanzieren davon ja zum Teil die Entwicklungskosten (für Patches etc), Serverkosten aber auch Preisgelder und Gehälter für Tournaments. Ich hoffe dass eine andere Lösung gefunden wird, als diese pauschal zu verbieten.

      • Das ist halt die “Nach mir die Sintflut” Einstellung der großen Spielepublisher. Ein für F2P entwickeltes Bezahlsystem wird aufgrund von Gier so hart und exzessiv abused, dass am Ende das Bezahlsystem an sich in Verruf gerät und damit auch den F2P Enwicklern und Spielen die Finanzierungsgrundlage entzogen wird. Am Ende verlieren wir alle aufgrund der Schweinereien, die EA und Konsorten abgezogen haben, weil mit dem Finanzierungsmodell dann auch diese Spiele verschwinden. Ist ja nicht so, dass wir in nicht schon einen großen Videospielecrash hatten, ne?

        Ist halt genau dasselbe wie bei den Addblockern. Als Reaktion auf die immer penetranter werdende Internetwerbung, die von einigen wenigen Gierhälsen bis auf die Spitze getrieben wurde, kamen Addblocker und nahmen damit dann auch den kleineren Seiten das Einkommen.

      • Dann stünde also in der PC Games in etwa: Das Spiel kostet 50 Euro, und wenn sie kompetitiv mithalten wollen, müssen Sie nochmal ca. 500 Euro in Zusatzinhalte investieren.

        Das wäre zwar ehrlich, aber werbetechnisch ein ziemlicher Abtörner!

        Waren das noch Zeiten, als man für 13 Euro monatlich flat das ganze Spiel bekommen hat …

    • Ich sehe nicht wo das Problem ist. Andere Dinge die für junge Leute gefährlich sind, sind deshalb nicht verboten, da sie sehr viel schwerer zu erwerben sind durch eine Alterskontrolle.

      Auch im zweiten Abschnitt sehe ich kein Problem. Man kann einfach ne Währung einführen, die sowohl durch Spielen als auch durch Echtgeld erhalten werden kann. Mit diesen dann direkt die Skins freischalten/kaufen und schon hat man kein Glückspiel mehr und trotzdem haben die Publisher noch ihr Geschäftsmodell.

    • Naja es würde genug andere Finanzmodelle geben aber klar für ein schon etabliertes Spiel mit diesem System wird ein Umstieg komplizierter.

      Ich denke ein komplettes Verbot ist auch übertrieben denn Spielhallen usw gibt es ja auch. Aber es muss ein Umdenken statt finden. Ich persönlich bin dafür das Spiele mit Lootboxen egal welcher Art schon mal grundsätzlich ab 18 sein müssen!

      Klar kann man jetzt sagen Kinder kaufens durch Freunde oder Eltern trotzdem aber bei Gesetzten gibt es nun mal immer Wege diese auch zu Umgehen. Dennoch würde ein solches Gesetzt evtl schon dafür sorgen das viele Entwickler ihr System ändern um eben eine niedrigere Altersfreigabe zu erzielen.

      Des weiten würde ich mir Warnungen wünschen. Sprich gehst ins Spiel oder in den Kauf Bildschirm und bekommst eine Meldung aller “Lootboxen sind Glücksspiel und können süchtig machen”. Dazu würde ich mir noch eine % Anzeige wünschen. Sprich wie wahrscheinlich ist es ein Legendary zu bekommen. Nintendo tut dieses in Fire Emblem Heroes bereits. Dort gibt es extra einen button der dir Zeigt wie Wahrscheinlich es ist einen Legendären Hero zu kriegen usw.

      • Nein, dieses Argument ist falsch.. Tatsächlich fallen Panini-Bilder genau in diese Kategorie, so krass das auch klingt.
        Anders ist es z.B. bei MTG, weil dort die Boosterpacks essentieller Bestandteil des Spiels sind. Es gibt eigene Formate die Limited heißen und auch die sind, die am aktivsten vom Hersteller erworben werden. In diesen Formaten baut man Decks aus random Boostern, aber die Karten im Booster selbst sind nicht der Preis, sondern das Spielgerät, der Mittel zum Zweck und alle Karten haben in dieser Spielumgebung einen fixen Wert. Der Sinn ist nicht Booster zu kaufen, um bestimmte Karten daraus zu ziehen, auch wenn manche Leute das natürlich tun, aber das ist nicht der eigentliche Sinn des Produktes.
        Das ist zumindest die grundlegende Argumentation und das macht auch irgendwo Sinn. Zusätzlich sind die Wahrscheinlichkeiten bestimmte Karten zu ziehen bekannt. Aber MTG hat dafür generell immer mit dem Glücksspielvorwurf zu kämpfen. In Deutschland darf deswegen anders als in andered europäischen Ländern und den USA deswegen z.B. kein Preisgeld bei Turnieren gezahlt werden. In Österreich wurde ein GP spontan auf “ab 18“ hochgestuft.
        Ich weiß aber nicht, ob die Argumentation bei HS auch ziehen würde. Ich denke eher nichz.

      • Ist doch bei den Lootboxen genauso. Man weiß, das unterschiedliche Inhalte drin sind, und man kann sie aufmachen.

        Der wichtige Unterschied, in meinen Augen, ist…
        Karten, die ich doppelt habe, kann ich tauschen oder handeln.
        Damit gibt es eine 2te Bezugsquelle für die direkten Inhalte dieser Packs.

        Lootboxen wie in Overwatch oder BF2 sind “Friss oder Stirb” Angebote. Wenn’s dir nicht passt… Pech gehabt.
        In Hearthstone kann man sich immerhin noch Karten aus doppelten Karten craften. Zwar nicht 1:1, aber damit sind doppelte nicht total wertlos.

        • Du weist schon das du in Overwatch für doppelte Skins Credits bekommst mit denen du dir wiederum sachen kaufen kannst die du auch wirklich willst.

          Das einzigste in dem sich Overwatch wirklich von Hearthstone unterscheidet ist das man Loot den man bis jetzt nur einmal bekommen hat nicht entzaubern kann dafür bekommt man allerdings ab und zu einfach wesentlich größere Credit beträge aus den Kisten.

      • Die Juristen hier wissen es sicher noch etwas detaillierter, aber prinzipiell unterscheidet unser Recht gar nicht so arg zwischen virtuellen und physischen Gütern. Ein E-Book z.B. unterliegt genauso der Buchpreisbindung wie der gebundene Bruder aus Papier. Man erhält also rein rechtlich gesehen von Blizzard und Panini identische Gegenleistungen. Ich fände es Sammelkartenspiel bei dem ich komplette Erweiterungen statt Packs kaufe irgendwie witzlos. Dabei geht es mir nicht darum mit Geld bessere Karten haben zu können als f2p-Spieler, sondern um das spannende Auspacken an sich. Was bin ich gesprungen vor Freude als ich Dr. Boom in gold bekam. Ich hab mich gefühlt wie ein Kind an Weihnachten.

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