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Spannender Artikel, warum und wie extrem die Überweisungsgebühren in den letzten Wochen gestiegen sind. Dazu mal zwei äußerst interessante Grafiken:

Electrum zeigt die Größe einer Transaktion in der Vorschau an. Diese nur 226 Byte große Überweisung von 11,60 Euro soll 0,001146 Bitcoin oder umgerechnet fast 14 Euro Gebühren kosten.

Zum Glück gibt es eine Menge neuer Krypto-Währungen, bei denen man gar keine Überweisungs- oder Transaktionsgebühren entrichten muss. Wobei die ganzen Wechselbörsen ja auch immer ordentlich Gebühren draufschlagen.

Was meint Ihr dazu?

Quelle: Heise.de

16 KOMMENTARE

  1. Was ich nich nie verstanden hab ist wie sich der Wert der Währung generiert. Evtl kanns mir ja einer erklären.?!
    Also bei einer echten Währung ist der Wert ja mehr oder weniger übers nationale Produktionswerte und Anlagen gedeckt.
    Mir ist auch klar das sich sich hier 2 Parteien drauf einigen was eine von wert ist. Also ähnlich wie Gold ist ja auch nur ein Mineral das in einer bestimmten seltenheit auftritt.
    Aber diese coins gibt es ja theoretisch unendlich viele. Und wer überwacht die anzahl?
    Sprich ich könnte morgen eine Seite aufmachen N1ce werbung für meine neue Coin machen und dann kaufen das leute?
    Schon mal danke im vorraus.
    (Ich investiere übrigens ausschließlich in altes Werkzeug und alte mororräder, läuft relativ solide)

  2. Aktuell sind die transaktionsgebühren um innerhalb von 10 minuten durchzukommen 40-50 satoshi/byte.
    Das sind auf die meisten Transaktionen unter 1€.
    Die Gebühren waren sehr hoch die letzten Monate durch spam+hype sodass einfach die nachfrage nach Transaktionen sehr hoch war. Allerdings gibt es bereits erste Lösungen für das Problem und es wird sich weiterentwickeln. Für diesen enormen andrang war btc eben NOCH nicht gerüstet.

  3. Der Mehrwert liegt doch einfach darin, dass du dope, Waffen und andere illegale Sachen im Netz kaufen kannst, ohne Spuren zu hinterlassen, wie bei Bezahlung mit Kreditkarte, etc…

  4. Kann mir irgendjemand erklären was nun der große Vorteil von Kryptowährungen gegenüber Euro und Dollar ist? ich meine vielleicht kann man dadurch ja reich werden, aber als Währung sind Bitcoin und co dank den extremen Kursschwankungen und Überweisungsgebühren doch komplett ungeeignet.

    • Kryptowährungen können total unterschiedlich sein und entiwckeln sich noch.

      Wegem Bitcoin zu sagen Kryptowährungen währen scheiße/nutzlos ist genauso wie damals vom BellSouth/IBM (googlen) darauf zu schließen, dass Smartphones scheiße sind und sich nicht durchsetzen werden

      • Aber meine Frage hast du immer noch nicht beantwortet, was ist denn nun der Vorteil? Bislang taugen doch alle höchstens als Spekulations Objekt. Ich sehe nicht einmal einen Bedarf nach einer neuen Währung in den Ländern die heute schon über eine stabile Währung verfügen. Um bei deinem Beispiel zu bleiben, bei den Smartphones war schnell ersichtlich das diese dank mobilen Internet und großem Display einen Mehrwert gegenüber den “normalen” Handy hatten, bei den Krypto Währungen sehe ich keinen (legalen) Mehrwert.

        • Der Mehrwehrt kommt halt ganz auf die Kryptowährung an. Google: Ethereum, IOTA, Steemit, Refereum, Golem Network Token, nimiq, usw wenn es sich wirklich interessiert

    • Im Moment ist der Name “Währung” auch schlichtweg falsch. Eine Währung ist ein anerkanntes Zahlungsmittel, mit dem ich überall (bzw. innerhalb bestimmter Grenzen) einkaufen kann. Kryptowährungen sind Wertmittel, wie Aktien, Gold oder Häuser.
      Wenn ich im Keller Unmengen an Gold habe, bin ich auch Millionär, trotzdem kann ich mir damit im Supermarkt nebenan keine Tüte Chips kaufen.

      • Auch falsch.
        Krypto sind KEINE Kapitalanlagen. Rechtlich werden sie als Konsumgut gesehen.
        Wenn man darüber Gewinn macht, muss man ihn über seine Einkommenssteuer selbst versteuern (und nicht über Abgeltungssteuer).

    • Kryptowährungen sind reine Spekulationsobjekte, man kauft (oder “produziert” sie) in der Erwartung sie teurer wieder verkaufen zu können… (der Differenzerlös ist übrigens – zumindest in Österreich – einkommensteuerpflichtig, aber ich vermute dass der überwiegende Teil der Bitcoin Spekulanten auch Steuerhinterzieher sind)

    • Bitcoin an sich hat aktuell wirklich keinen großen Mehrwert um die etablierten Zahlungsmittel zu ersetzen.
      Ich sehe in erster Linie einige der “Altcoins“ in der Lage sich durchzusetzen oder zumindest die Technologie dahinter.
      Beispielsweise Ethereum oder Cardano mit ihren “Smart Contracts“. Damit hätte man die Möglichkeit die unterschiedlichsten Verträge über die Blockchain abzuwickeln. Beispielsweise Übertragung von Grundstücken und Gebäuden ohne Notar (in Schweden wird es wohl teilweise bereits genutzt).
      In der Verwaltung hätte die Blockchain-Technologie viel Potenzial Vorgänge zu vereinfachen.
      Dann gäbe es noch spezialisierte Währungen wie iota, für das “Internet der Dinge“, um “Mikrotransaktionen“ effektiver durchzuführen (vor allem für zukünftige Technologien). Beispielsweise wenn der Kühlschrank die Milch die leer ist selbst nachbestellt oder das Auto die Parkgebühr bezahlt.
      Kodak startet demnächst mit einer Plattform auf der Blockchain, die unter anderem den Handel von Bildlizenzen vereinfachen soll.

      Aktuell ist es natürlich noch sehr unübersichtlich und man kann schwer einschätzen, welche Ideen sich durchzusetzen.

      MfG

  5. Die Transaktionsgebühren sind bei Bitcoin schon seit Monaten sehr hoch, weshalb es sich faktisch auch für nicht lohnt damit auch nur irgendetwas zu kaufen/handeln, das weniger als … 200€ Wert ist. Und dieses Schicksal werden früher oder später nahezu alle Kryptowährungen, die auf das gleiche Prinzip (PoW, Mining,..) aufbauen, ereilen wird

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