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Nach dem Amoklauf in Parkland, Florida, will sich US-Präsident Donald Trump für strengere Kontrollen bei gewalthaltigen Videospielen einsetzen. Daher kündigte er ein Treffen mit Vertretern der Videospielbranche an. Allerdings erklärt die Branchenvereinigung Entertainment Software Association (ESA), der die größten Spiele-Unternehmen angehören, dass man gar keinen Kontakt zu ihnen aufgenommen hat.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Keine strengeren Kontrollen für Waffen und Waffenbesitz, aber strengere Kontrollen bei Video- und Computerspielen. Das ist so ein Farce. Man darf gespannt sein, wie dieses Treffen mit Vertretern der Videospielbranche aussehen wird. Wie ich Trump kenne, wird das auch wieder so eine inszenierte “Freakshow” – und am Ende macht er eh wieder, was er will…

Quelle: PCGames.de

17 KOMMENTARE

  1. Denn Tipp mit denn Computerspielen hat Trump von sein deutschen Berater bekommen. 😀
    Denn auch in Deutschland ging das ja prima mit denn Computerspiele sind schuld am Amoklauf.
    Gerade die Genration 40+ kennen Spiele nicht und glauben denn Müll der dann in denn Medien läuft.

  2. Jetzt mal im Ernst:
    Die freie Verfügbarkeit, leichte Beschaffung und Menge an Waffen hat mit Amokläufen und Toten wenig zutun. Da gibt es genug Studien und Beispiele wie z.B die Schweiz.
    Amokläufe sind meist über eine lange Zeit geplant, da würde man auch an Waffen kommen (darknet, sportverein etc).

    Also spielt viel mehr die Psyche eine Rolle. Das hieße man müsste ggf. die Ursachen warum leute diese geistige Störung entwickeln (mobbing “könnte” im Schulfeld ein Grund sein, aber auch Liebeskummer etc) lösen. Das jedoch kann viele Ursachen haben.
    Z.B Armut, Benachteiligung aufgrund der Hautfarbe / Religion (spielt in den usa immer noch eine rolle). Leider gibt es dann aber immer noch die sadistischen Kids, die meinen Sie könnten sich alles erlauben (familie wohlhabend und die haben keine erziehung genossen).
    Wie will man diese Probleme also angehen?
    Mit Computerspiel verboten sicherlich nicht, waffenverbote werden aber auch nichts bringen.
    Bei den ganzen Gangs und Co ist es ein einfaches in den USA diese zu erhalten (auch wenn es verboten wäre) das sieh tman ja auch an drogen..
    das ganze ist einfach ein gesellschaftliches problem.

    • despektierliches verhalten vermeiden ( der gesellschaft abgewöhnen), gewaltverherrlichendes vermeiden (spiele, filme).. aber das führt alles zu anderen problemen.

      wichtiger wäre meiner meinung nach vernünftige erziehung zu gewährleisten (familien untersütztung; jungendhäuser etc) und für notsituationen eine schnelle beratung zu etablieren.
      und eben auch kommunizieren, dass die hemmschwelle so etwas in anspruch zu nehmen sinkt.

    • Ich glaube nicht dass der ursprüngliche Gedanke ist:
      Hmm, alles scheisse, ich will töten, wo bekomm ich ne Waffe her?
      sondern:
      Hmm, alles scheisse, oh guck mal da neben den Gameboys gibts ja ne Waffe fürn Fuffi, ich könnte ja auch…

  3. Das wird die NRA ihm verklickert haben. Dass ihre Waffen alle ganz neutral sind, erst durch das Verherrlichen in Computerspielen würden sie zum Mordinstrument gemacht.

  4. Trump scheint echt der kleine Wauwau der Waffenlobbyisten zu sein.
    Das mit den Videospielen ist doch nur Ablenkung, damit man das wirkliche Problem nicht beheben muss.

  5. trump ist der beliebteste präsident den die usa je hatten. und was uns das als deutsche angeht welche innenpolitik die usa machen erschliesst sich mir nicht.

    das ist nicht unsere kultur sonderen deren und wir haben kein recht darüber zu urteilen wie sie ihre gesellschaft gestalten.

    • Der beliebteste Präsident?
      Hast Du da mal Umfragewerte nachgeschaut und verglichen (US-Präsidenten, erstes Amtsjahr) ? 🙂

    • Israel, Ägypten Türkei, Nordkorea, Russland, Afghanistan und Irak sind auch nicht unsere Kultur oder die der USA, aber dort urteilen wir bzw. die USA nicht nur, dort wird auch vollstreckt…

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