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Die Organisation Games for Change konterte in dieser Woche den US-Präsidenten Donald Trump mit einem eigenen Video über Spiele. Der Zusammenschnitt zeigt mit Szenen aus Horizon Zero Dawn, The Legend of Zelda: Breath of the Wild oder Mirror’s Edge Catalyst eine andere Seite des Mediums. Das Weiße Haus veröffentlichte kürzlich zum Meeting mit der Spiele-Branche ein Video, das mehrere brutale Szenen aus verschiedenen Spielen zeigte.

Ein wirklich nettes Video, das leider absolut nichts ändern wird, da es hier nicht um reale Argumente geht, sondern nur um einen Sündenbock, den Trump unbedingt präsentieren muss, um von seinen NRA-Freunden abzulenken…

6 KOMMENTARE

  1. es ist Murica mich wundert nix… es ist schon verwunderlich wie Trump an so ein posten kommt 😀
    Murica scheint wirtlich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein 😀 wenn Arnold Schwarzenegger es zum Gouverneur schafft, schafft so ein Trump doch easy ins Weiße Haus.

    übrigens das Spiel America’s Army wurde extra vom der US Army in Auftrag gegeben und gemacht um Heranwachsende zu Werben.
    es war damals F2P was sehr merkwürdig für die zeit war. Anfang 2000 gab es kaum spiele die um sonst waren Browsergames wie Moorhuhn waren das höhste der Gefühle für Lau!!!

  2. Absolut sinnfreies Video. Trump hat ja nie behauptet, dass alle Videospiele mit den Geschehnissen zusammenhängen…

    Sie hätten mal lieber ein Video aus Sicht von Kindern/Jugendlichen darüber gedreht, wie Waffen in ihrem Alltag vorkommen, wie leicht an Waffen zu kommen ist oder wie unbeschwert der Umgang mit ihnen im Alltag möglich ist (Waffenangebot-/kauf im Supermarkt etc) oder ähnliches. Das wäre ein Konter gewesen…

    • Trump bzw. das weiße Haus hat überhaupt nichts behauptet, sondern einfach das Video ohne irgendeine Erklärung hochgeladen. Das ist meiner Meinung nach einfach nur arm, da man garnicht an einer Diskussion auf Augenhöhe interessiert ist. In dem Kontext macht das Video von Game for Change durchaus Sinn.

      • Wer sich das Video der Trump-Regierung ansieht, kann das durchaus erkennen. Und das Video kann auch unkommentiert für sich stehen, da es einen passenden Titel hat.

        Anscheinend hast Du dich auch gar nicht mit den Gegebenheiten auseinander gesetzt und mitbekommen, dass dieses Video auf einem nicht öffentlichen Treffen mit der Spielebranche in den USA diskutiert wurde.

  3. Sind wir mal ehrlich: beide Videos sind purer Populismus und darauf ausgelegt aufs Zerbrechen eine Meinung zu suggerieren und gleichzeitig keinen Diskussionsstoff zuzulassen – die andere Seite ist schließlich 100% komplett falsch.
    Egal, wo man steht: so gehts auch nicht. Diskussion ist sehr wohl angebracht, besonders da die meisten negativ-Argumente auch darauf abzielen, dass Kinder Spiele wie CoD zocken können. Diese Kritik und Angst ist sehr wohl legitim.

    • Problem ist hier, dass die Argumente und die Konklusion nicht zusammenpassen. Ist es ein Problem, wenn Knirpse CoD zocken? Ja, indeed! Aber warum ist die Konklusion “alle Videospiele triefen vor Gewalt und provozieren Amokläufe, weswegen wir sie verbieten/einschränken müssen” daraus zulässig? Die Frage der Verfügbarkeit hat nichts mit der Frage nach dem Inhalt zutun.

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