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Immer wieder drehen sich Diskussionen rund um James Bond darum, ob irgendwann eine Frau die Rolle des Agenten übernehmen könnte. Es gibt aber eine Person, die dies nicht möchte und zwar Rechte-Verwalterin Barbara Broccoli. Für sie ist und bleibt 007 ein Mann.

Mal wieder typisch Hollywood/USA zur Zeit: Ja klar, machen wir aus James Bond eine Frau. Krass, wie mir der aktuelle Zeitgeist auf die Nerven geht. Alles muss irgendwie weiblich werden und möglichst noch schwarz und eine Randgruppe dazu. Der nächste James Bond heißt Uschi und ist eine afroamerikanische Asperger-Transsexuelle. Die Welt geht vor die Hunde. Was kommt als nächstes? Ein Star Wars-Neuverfilmung mit einem weiblichen Darth Vader?

Quelle: PCGames.de

23 KOMMENTARE

  1. Solange immer noch 90% der Hollywood Filme nicht mal den Bechdel-Test bestehen können, ist es definitiv begrüßenswert mehr Frauen zu casten. Das z.B. der neue Ghostbusters kompletter Humbug ist liegt halt nicht an den Frauen oder Minderheiten, sondern primär daran dass Hollywood nichts mehr einfällt und Remakes fast immer scheiße sind. Die neuen Spiderman Filme sind kompletter Müll und das ohne weiblichen Helden, der neue Beauty and the Beast ist trotz gleicher Geschlechterrollen komplett daneben und Ghost in the Shell ist trotz Whitewashing par excellence komplette Grütze.

  2. Ich bin da genau deiner Meinung!
    Vor allem man kann diesen Punkt ja auch auf immer mehr Filme übertragen um diesen ganzen Irrsinn mal auf die Spitze zu treiben:

    Indiana Jones ( Das geht sogar vom Namen muss man nur das Geschlecht ändern)
    Die Passion Christa ( Wenn schon dann nehmen wir auch alle mit ins Boot)
    Die Expendables ( So ne schöne Frauentruppe die innerhalb von Sekunden Ganovencamps zerwichsen)
    Mission Immbossible (Geht auch als Frau gut zu besetzen)
    Rocky (Erklärt sich von selbst.. findet man auch genügend)
    Cool Runnings (Schwarz sind die schon mal)
    Und und und…

    Wieso bekommen wie nicht auch mal ein paar Filme für Frauen ab?
    Pretty Boy, P.S Ich töte dich, Bob und der Nussknacker, Twifight?

  3. Muss sagen, mir würde ein weiblicher Bond verdammt gut gefallen, solang es gut umgesetzt wird. Bond hat für mich immer von seinem Charme gelebt, den meiner Meinung nach Daniel Craig absolut nicht hatte, aber wer sagt, das ne Frau in der Rolle nicht das selbe verkörpern kann? Finde es nicht fair das mit Gräueltaten wie Ghostbusters zu vergleichen, aka einem billigen Rework, für mich wäre das eher wie Jodie Whittaker als Doctor Who, und das ist mmn großartig gelungen. Durch einen solchen Schritt gibt man einem so alten Franchise halt mal ein bisschen frischen Wind in die Segel, mich würde ne Frau in der Hauptrolle ehrlich gesagt echt freuen, und mir fällt eigentlich nichts an der Figur Bond ein das sich nicht auch mit einer weiblichen Figur rechtfertigen/umsetzen ließe.

  4. Da James Bond keine reale Figur ist, hat er auch kein festes Geschlecht. Solange der Film gut ist, kann von mir aus James Bond spielen wer will.

  5. Teilweise kommt mir die Diskussion so bescheuert vor,
    Wie in der einen Folge in der Serie designated survivor, als sie im White House helfen sollten beim Streit über eine neue Statue, als die kleine Wohlstand protestlerin vom Pastor zurecht gewiesen wurde.

    Naja was soll’s, wenn es gut wird warum nicht, nur wegen nem Titel schau ich eh keinen Film mehr an.
    Und ob nun das Geheule wegen Daniel oder dem Australier als Bond, warum nicht, mein lieblings Bond Film ist eh immer noch das Original Casino Royal mit David Niven

  6. Uha.. da schüttelt es mich aber auch bei dem Gedanken. Ich meine.. eine Frau namens James? 😀
    Soll Hollywood halt ne weibliche Agentin machen, aber bitte mit neuem Franchise, die sollen James Bond aus dem Spiel lassen dabei.
    Aber das werden die nicht machen. Man nimmt halt lieber einen alteingesessenen, zugkräftigen Namen und vergibt die Hauptrolle nach aktueller “Gemütslage”.
    Was ich tatsächlich noch gut finden würde wäre zb. ein Idris Elba als James Bond.. das Gerücht kursierte ja mal eine Weile, und den Herrn könnte ich mir tatsächlich gut in der Rolle vorstellen, schlicht weil der Mann Stil und klasse hat.

    • Das würde schon gehen. Man macht einfach eine interlude Folge, wo James eine geschlechtsumwandlung macht da er merkt, dass er sich schon immer eigentlich als Frau gefühlt hat.

      Frau im Körper eines Mannes und Korrektur des Geschlechts.

      Danach heisst sie dann Jamina Bond.

  7. An sich genommen wären Rollen, die von non-white-male ausgefüllt werden, gar kein Problem, wenn sie denn passend sind. Soll heißen, wenn sie authentisch wirken, wenn sie interessant sind, wenn sie einfach “Charakter” haben.
    Wäre daher jedoch auch ein weiblicher Bond möglich? Wenn ich mir die letzten Craig Bond Filme ansehe, dann ja, weil ich diese schon als nicht mehr “Bond-esque” empfand (allen voran fehlten mir die abgedreht tollen Gadgets aus den früheren Bond Filmen, aber auch der Craig’sche Bond war nicht so mein Fall).
    Jedoch: nur weil man sich mit einigen neueren Filmen von den “Wurzeln” entfernt hat, öffnet das nicht einem die Tür dazu, noch weiter zu gehen und noch mehr zu ändern. Das verwässert einfach zu sehr (allen voran mit Blick auf die Romane).
    Hinzu kommt, dass diese Überlegung einfach nur aus Marketing Gründen besteht. Man erhofft sich einerseits dadurch wohl, in dem man den “Zeitgeist” widerspiegelt, dass man ein größeres Publikum erreicht und andererseits die 007-Linzenz den Film “zieht”.
    Dass aber der Einsatz von non-white-male Schauspielern nicht unbedingt zum Erfolg verhilft (geschweige denn ein größeres Publikum verschafft), haben in den letzten Jahren genug Filme gezeigt. In diesen Filmen war aber meist auch die Charakterzeichnung banal, um es mal ganz sanft auszudrücken.
    Wenn es einige in der Film-Branche gibt, die wirklich einen Agenten-Film mit einer Frau drehen wollen, dann sollen sie das unabhängig von bestehenden Lizenzen schaffen. Dadurch wird einerseits, wenn die Filme gut sind, ein neues Franchise geschaffen, andererseits bekommen junge Schauspielerinnen/Schauspieler eine Chance ihre Karriere zu starten.

    Was ich jedoch als bedenklich empfinde, allen voran von jener Seite, die mehr non-white-male in Filmen vertreten sehen wollen, ist, dass jene Befürworter (oftmals auch als SJWler verschrien) es scheinend als ganz okay finden, dass das nicht aus Gründen ihres eigenen Gedankenguts geschieht, sondern aus rein wirtschaftlichen Gründen (vom wahrscheinlich ohnehin sehr geringen Effekt, Zuschauer für diese Themen zu sensibilisieren, mal abgesehen).
    Das ganze hat dann für mich dann doch einen sehr Blaxploitation-mäßigen Touch und untergräbt mMn auch die (bedingt auch durch die doch recht starke Selbstdarstellung) Glaubwürdigkeit jener Filme und Film-Macher.
    Andererseits passt das ganz gut zur allgemeinen Wahrnehmung von SJWlern, die zwar gerne Probleme ansprechen, aber die in ihren Augen passende Lösung dann doch nur etwas ist, um sich selbst besser zu fühlen. Effekt gleich Null sozusagen.

    Daher, wie beschrieben, sollte es keinen weiblichen Bond geben. Viel mehr, und effektiver, sollten einfach eigenständige weibliche, farbige etc. interessante Charaktere geschaffen werden, unabhängig vom Marketing (hier sei Cate Archer aus dem Spiel NOLF als gutes Beispiel genannt).
    Das leider nicht passieren. Spätestens wenn Frau Broccoli Tod ist oder die Rechte an eine Stiftung übergehen, wird aus der Bond-Linzenz sicher alles mögliche rausgequetscht werden.

  8. Sie sollten einfach neue Franchises einführen, dann gibt es die Problematik nicht.
    Ich sehe das ganze nicht so kritisch. Es ist doch überaus positiv, dass es heutzutage möglich ist Protagonistinnen zu besetzen. Vor 20 Jahren wäre das bis auf Liebesfilme oder Seifenopern kaum möglich bzw. ein zu hohes Risiko gewesen.

    Im Großen und Ganzen also doch eine schöne Entwicklung, dass Frauen und Randgruppen in Mainstream Medien entkoppelt werden von der Rolle des Nebencharakters. Auch wenn man es bitte mit neuen Franchises umsetzten soll und nicht alles immer neu aufwärmt.

    • Genau darum geht es mir: Von mir aus können die SJW tausend neue Serien mit afroamerikanischen Asperger-Transsexuellen starten, habe ich absolut kein Problem mit. Nur sollen sie bitte endlich damit aufhören, mir meine Kindheitshelden zu verschandeln (Bond, Skywalker, Magnum, Ghostbusters, etc).

      • Das ist doch wie in der Spieleindustrie
        Entweder eine Serie so lange wie die Sau durchs dort treiben bis sie tot umfällt
        Oder so lange daran rumspielen bis was rauskommt wo keiner mehr meckern kann.

        Eine neue Serie, sowohl bei Filmen und Spielen bietet einfach zu viel Unsicherheit und generiert zu wenig Aufmerksamkeit.
        Oder meinst du, es würde sich wer gross aufregen, wenn brim Landwirtschaftssimulator eine Bäuerin zu spielen wären oder wäre das Geschrei größer, wenn der Duke plötzlich weiblich wäre und nicht mehr rauchen würde.

        Ebenso das geschrei, als es darum ging Indiana Jones weiblich darzustellen, wieso rebootet man nicht einfach die Tomb Raider Filme?

        Teilweise ist das doch nur Marketing und unnötig aufregen, weil es nicht a sondern b ist.

        Mich würde ja mal.echt interessieren, wenn man eine Serie wie Sex anderen Themen City heute neu auflegen würde.

        Fast nur hellhäutigen Wohlstandsmenschen dir feiern, saufen und ab und an paar Probleme haben.

        Sicher gibt es mehr als genug passendes Material in den Schubladen der Film Industrie,, an dem wirklich was an guten Ideen verloren geht, vllt ja sogar ein nächstes tbbt, aber irgend wo wird bestimmt ein Buchhalter sitzen und sagen:
        Hat’s euch ins Gehirn geschissen, wisst ihr wie viele Avengers wir produzieren müssen um so ein politisch korrektes Kassengift zu produzieren, was dann nicht einmal für den chinesischen Markt geeignet ist.
        Weil man ja Personengruppen die nicht ausreichend repräsentiert werden ja mindestens gleich gut bezahlen muss.

        • Fußnote, sie haben letztens versucht Tomb Raider zu Rebooten und der Film War Geil….für die erste dreiviertel Stunde, der Rest war Cringe in Reinkultur.

  9. Du als weißer, privilegierter, heterosexueller Mann darf zu solchen Themen doch überhaupt keine Meinung haben!!!1!

    Diese Meinung ist aus der Talk Show, die du letztens auf deinem Blog hattest und spiegelt nicht meine eigene Meinung wieder…

      • Dieser Punkt ist für mich eine größere Gefahr für die Demokratie als Afd Nazis, SJW Gutmenschen und Trump Populisten zusammen. Wenn Argumente und Meinungen nicht zählen weil sie von bestimmten Personengruppen kommen oder nicht zu 100% der eigenen Meinung entsprechen, dann hat man den ersten Schritt zur Diktatur bereits gemacht. Das heist nicht das man alles gut finden muss, aber man sollte sich immer mit anderen Meinungen auseinander setzen und auch selber artikulieren können, am besten mit nachprüfbaren Fakten untermauert, was daran scheiße ist.

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