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ManUnited zieht die Reißleine und trennt sich von Coach José Mourinho. Die Entlassung des Portugiesen kommt den englischen Rekordmeister offenbar teuer zu stehen […] Für seinen Rauswurf kassiert der 55-Jährige offenbar kräftig ab. Laut englischen Medien muss United Mourinho eine Abfindung von 26,7 Millionen Euro zahlen.

Der HSV sollte sich dringend hinter die Ohren schreiben, sich nie José Mourinho als Trainer zu holen. Das könnte sonst teuer werden, wenn der (wie üblich) relativ schnell gefeuert wird. Aber mal ernsthaft: Fast 27 Millionen Euro als Abfindung? Welcher Trottel-Manager lässt sich auf so einen Vertrag ein?

Quelle: T-Online.de

8 KOMMENTARE

  1. Ganz ehrlich, das war lange überfällig. Mourinho lässt unfassbar unattraktiven Fußball spielen, hat außer der Europa League nix gerissen mit ManUtd und die Euro League darf ja nicht der Anspruch sein.Zusätzlich bekommt Mourinho jetzt halt die Quittung für seine spezielle Persönlichkeit, großes Ego und markige Sprüche sind halt nur so lange lustig wie man sportlich erfolgreich ist.

    Generell muss aber ManUtd nicht nur Mourinho sondern noch ein paar mehr Leute feuern, speziell die Verantwortlichen für Transferentscheidungen. Man darf einfach nicht vergessen, dass Man Utd den 3. teuersten Kader Europas hat (Hinter City und PSG) wenn man die Ablösesummen der einzelnen Spieler addiert. Da ist mehr Geld ausgegeben worden als z.B. bei Liverpool, Barca, Real, Juve, Chelsea und für dieses Investment kommt absolut nix zurück.

  2. Ist die Premier League. Die 26M werden eh grob fuer die laufende Zeit des Spezial Ones so abgemacht gewesen sein, denke nicht das der on top noch “Schmerzensgeld” bekommt. Und dran denken: waehrend seiner Amtszeit wurden fuer 400M Spieler geholt. Relationen. Nicht mit der Bundesliga vergleichen.

  3. Generell finde ich dieses Abfindungssystem äußerst dämlich. Hey, ich bin ein Manager, fahre mein Team/Firma vor die Wand und kriege als Belohnung noch eine zweistellige Millionensumme. Einen Arschtritt müssten die kriegen, mehr aber auch nicht.

    • Aha. Aber wenn du von heute auf morgen vor die Tür gesetzt wirst, sagst du auch “passt” und machst nix?
      Ich würde meine Firma bei solch einem Verhalten auch auf Abfindung verklagen (die du auch hier in Deutschland mindesens in Höhe deiner Kündigungsfrist bekommst).

      • Von einem normalen Arbeitnehmer kann hier keine Rede sein. Sein Gehalt suggeriert ja bereits, dass er Dinge kann, die nur wenige können. Und von heute auf morgen war das auch nicht, seine “Arbeitsleistung” ist bereits seit Monaten “überschaubar”.

    • Die Abfindung spiegelt ja annähernd das noch ausstehende Gehalt für die Restvertragslaufzeit dar. Sportlicher Misserfolg ist ja prinzipiell kein Kündigungsgrund, wenn der Spieler oder Trainer/Manager ansonsten sein vertraglichen Verpflichtungen nachkommt. Also in dem Fall die Manschaft zu trainiern etc.
      Daher ist es genau genommen auch keine Entlassung. Nur ist die Schlagzeile entsprechend “griffiger”, wenn man sagt er wurde gefeuert.
      Prinzipiell könnten sie ihn von seinen Aufgaben entbinden und ihm für die Restvertragszeit einfach weiter bezahlen. Im beiderseitigen Interesse ist es aber besser man löst den Vertrag auf und zahlt eine wahrscheinlich etwas geringere Summe direkt.

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