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Egal wie man Episode VIII auch findet, er hat uns etwas zu sagen. Ein Versuch, die vielleicht einschneidendste Szene des gesamten Filmes zu analysieren.

Ich finde diese Analyse mega interessant. So habe ich die ganze Sache noch nie gesehen. Dadurch entsteht ein völlig neuer Blickwinkel. Schaut unbedingt mal rein!

Danke an Yannic für den Link!

18 KOMMENTARE

  1. Ich brauchte früher keine tiefgehenden Analysen, um einen Star Wars Film gut zu finden. Als Kind hat mich das einfach beeindruckt. Was weiß ich, wie viel George Lucas in eine Szene investiert hat. Wo er seine Vorbilder hergenommen hat, welcher Regisseur und welcher Film ihn inspiriert hat – ich kannte ja nichts davon. Um so was habe ich mir nie Gedanken machen müssen. Das Gesamtwerk hat eben einfach funktioniert.

    Episode 8 hat mich einfach abgestoßen, nachdem ich Episode 7 schon nur so lala fand. Mir hat das alles nicht gefallen, Kylo Ren, Snoke, die erste Order, der Planet mit dem riesen Laser. Mir fehlt da auch die ganze Motivation hinter. Ich denke, es hätte irgendwie Sinn gemacht die Geschichte zu erzählen, wie Luke die Jedi wieder aufleben lässt und irgendwo im Geheimen sich auch die Sith wieder erheben. Überhaupt kam mir die Macht und die Dunkle Seite in den beiden Filmen viel zu kurz – darum gings doch immer. Ich hätte mir eine sehr reduzierte Episode 7 gewünscht, die langsam aufbaut anstatt das am Ende die größte Basis in der Geschichte zerstört wird.

    Die ganzen Analysen der beiden neuen Filme zeigen oft auf, dass sich hier wer weiß wie stark auf die alten Filme bezogen wurde, dass es vieles auch in den alten Filmen schon gab und nun nur neu dargestellt wurde. Beispielsweise der verwahrloste Luke, der Großmeister verlassen auf einem entlegenem Planeten, so wie Yoda damals auf Dagobah, der erst mal die Tasche von Luke nach Essen durchwühlt. Das alles stimmt ja sogar. Aber wenn mir das einer erklären muss, dass das so ist, ist es mir schon zu blöd. Wenn der Film mich nicht aus eigener Kraft umhaut, dann war es das eben nicht.

  2. Ich mein die Anaylse mag interessant sein. auch wenn ich sie als eher grundfalsch ansehe…aber diesen Quatsch den Johnson da fabriziert hat auch nur in die nähe von einem Film wie “2 Gloreiche Halunken” zu rücken, dass empfinde ich als ziemlich krasse Beleidigung von Sergio Leones Meisterwerk.

  3. Ich empfehle jedem Star Wars Fan und Star Wars Interessierten folgende Minidoku (Dauer 21 Minuten):

    https://www.youtube.com/watch?v=jaYGP5YmRxI

    Eine bessere Analyse, ohne reißerisch zu sein gibt es meiner Meinung nach nicht.

    Im Gegenteil, sie ist sehr ehrlich und spricht mir aus dem (blutenden) Star Wars Herzen, als jemand, der mit der Original-Trilogie aufgewachsen ist.

  4. Ganz ehrlich: Mir ist scheißegal, wie künstlerisch Johnson die X-, Y- Z- und sonstige Achsen wählt und in welche Himmelsrichtung welcher Protagonist blickt. Jedenfalls dann, wenn er den Star Wars-Canon dermaßen vergewaltigt, wie er es in diesem Streifen – ich weigere mich, dies als Episode VIII zu bezeichnen – getan hat.

    Diese Analyse interessiert vielleicht die Academy oder irgendeine Jury einer sonstigen Filmpreisverleihung, wo ähnlich Typen rumsitzen wie diejenigen, die in irgendwelche Farbkleckse stundenlang Emotionen reininterpretieren und sich dann Kunstsachverständige schimpfen.

    Aber Star Wars war immer Popcornkino, ein Space-Märchen. Und es war sogar in gewisser Weise berühmt für seine schlechten Dialoge aus der Feder eines George Lucas. Wenn der Sprecher in dem Video Star Wars durch durchgeknallte Filmkünstlerbrille betrachten will, kann er das gerne tun, aber es hat halt soviel Sinn, als würde Jerry Bruckheimer einen Film wie die fabelhafte Welt der Amelie analysieren!

    Star Wars ist tot, die SJWs haben es getötet. Punkt!

    • Wer das Hauptproblem der neuen Trilogie bei den SJWs sieht, hat mMn eine viel zu hohe Meinung von der neuen Trilogie…allein bei Teil VII, zum aller ersten Mal in meinem Leben hab ich mich gefragt, wann ein StarWars-Film endlich vorbei ist.

      • Das Hauptproblem ist, dass Last Jedi einfach ein grauenvoll schlechter Film ist. Ob das daran liegt, dass 2 SJWs an der Spitze sitzen, die auf den Kanon scheißen, vom Kanon keine Ahnung haben oder ihre Ideologie für wichtiger fanden als alles andere, ist da im Grunde egal.

        Episode 7 habe ich mir noch gefallen lassen. Ja, auch der hatte seine Probleme, angefangen mit der kopierten Story. Und retrospektiv zeigte Rey schon dort Anzeichen einer Mary-Sue, aber immerhin bestand dort noch die Möglichkeit, dass sie Lukes Tochter ist o. ä. Jetzt wissen wir: sie ist ein Nichts, und deshalb dürfte sie ohne Training nicht diese Jedi-Power haben, die sie gezeigt hat. Also ist sie eine Mary-Sue.

        Aber auch das liegt wiederum eher an Last Jedi: Dort wurden doch so ziemlich alle Handlungsfäden gekappt, die Episode 7 lose gelassen hatte: Wer ist Snoke? Woher hat Rey ihre Machtsensitivität? Was ist mit Captain Phasma? usw.

        Und Last Jedi so: “Ist mir doch scheißegal, ich erzähl jetzt einfach meine feministische antikapitalistische eigene Story!”

        Episode 7 hätte als Anfang einer in sich geschlossenen Trilogie funktionieren können. Episode 8 hat jedoch alles über Bord geworfen.

    • Von allen Problemen die Episode VIII hat …und das sind viele…sind die SJW Sachen in meinen Augen die Geringsten. Auch wenn diese, von bestimmten Gruppen für Ihre Agenda, am meisten gepusht werden.

      • Wie schon gegenüber Balnazza gesagt: Der Film wäre auch ohne die SJW-Bezüge schon schlecht genug.

        Ich stelle einfach mal die These auf, dass man so bemüht war, einen SJW-Film zu basteln, dass dafür Story und Kanon einfach zu kurz gekommen sind. Wie bei Star Trek Discovery, wie bei Doctor Who.

        • Sehe ich nicht so.
          Dazu kommt noch, dass diese ganzen SJW-Bezüge die eigentliche Kritik am Film sinnlos überdecken.
          Bis dann im Netz nur noch der SJW Kram zu finden ist und beim Empfänger der Kritik nur noch ankommt: Die hassen starke Frauencharaktere.

  5. Wow, das mag ein gutes Video sein, aber die Stimme macht mich total fertig. weiß nicht mal wieso aber ich kanns mir nicht anschauen.

  6. Ich schaue regelmäßig die Videos von Marco bzw. Nerdkultur und Quadratauge. Ich bin immer absolut begeistert wie er Filme zerpflückt und Szenen interpretiert. Es eröffnet einfach einen ganz anderen Blickwinkel und man merkt erstmal wie viel Liebe darin steckt. Jede einzelne Kameraposition oder Cut dem Zuschauer unterbewusst etwas mitteilen und leider bemerkt man sowas als Laie viel zu spät wieviel Tiefgang der Film hat.

    Die GoT Analysen sind ebenfalls gigantisch und kann nur empfehlen nach jeder Folge der finalen Staffel bei Nerdkultur auf YouTube vorbei zu schauen. Einfach ein toller Kanal.

  7. Ich bin irgendwie kein Fan von den Nerdkultur Videos.
    Kann gar nicht so genau sagen warum. Da sind zwar meist paar interessante Sachen dabei, aber irgendwie klingt er immer, als ob er die Weisheit mit Löffeln gefressen hätte und nur er die einzige Wahrheit kennt.
    Dabei beschreibt er oft nur recht blumig, die allen bekannten Szenen.
    Auch hier ist ja, außer den Kamera-Sachen und wo sich Johnson inspirieren lassen hat, nichts neues, also so gar nichts. Oder hab ich was verpasst?

    • Das erinnert mich an den Kunstunterricht in der Schule: Bildinterpretation. Da wurde auch auf Teufel komm raus in jedem Detail eine tiefenphilosophische Bedeutung gesucht.

      • Das habe ich als Schüler auch immer gedacht, bis ich dann mal im Geschichtsstudium Bildanalyse mit einem Kunsthistoriker gemacht habe. Ist wirklich beeindruckend, was alles in einem Gemälde steckt, wenn man wirklich Ahnung davon hat.

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