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Auch wenn mpox und ich nicht mehr die besten Freunde sind, ist es schlicht unabstreitbar, dass er extrem gute Videos macht. Ab und zu schaue ich auch mal bei ihm aufm YT-Kanal vorbei. Dabei ist mir ein höchst interessanter Erfahrungsbericht zum Thema Elekroautos aufgefallen. Auch wenn ich mir niemals einen Renault kaufen würde, macht er in dem Video auf ein sehr spannendes Problem aufmerksam: Nämlich dass Aufladenstationen in Großstädten sehr oft von Besitzern von eAutos als Parkplätze missbraucht werden. Wie soll man so längere Touren planen, fragt er sich. In den Kommentaren wird hier sehr kontrovers über das Thema diskutiert.

Mich würde interessieren, was der gute Ove Kröger wohl dazu sagt? Ich werde demnächst sicher auch mal wieder was mit Elektromobilität machen. Mein Tesla-Video aus dem letzten Jahr kam ja super bei Euch an.


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24 KOMMENTARE

  1. Menschen in klassischen „Wohnungen“ zur Miete können mit E-Autos eh nichts anfangen. Nachts laden? WO?
    Stellen wir uns mal vor, alle parkenden Autos wären wirklich irgendwann E-Autos: WIE LADEN? Ohne, dass wieder alle „sieht doof aus!“ meckern? Kommt das bundesdeutsche Stromnetz da mit? Hm…

    • Aus diesem Grund haben LIDL und Aldi bereits angekündigt auf ihren Parkplätzen Ladestationen anzubieten. Ziel ist es das sich der Kunde denkt : Ach heute können wir eben zum Aldi fahren einkaufen und nebenbei das Auto aufladen. Nur weil man in einer Mietwohnung wohnt heißt es nicht das man keine Möglichkeiten hat.

        • Ja gut da sollte man evtl den Inhaber informieren das diese ständig zugeparkt sind. Er hat immer noch Hausrecht aus seinem Grundstück

  2. Was ist nicht verstehe an der e-Auto diskussion:
    Warum zur Höhle sind momentan alle so scharf auf E-Autos?
    Die Umweltbilanz ist total hinüber. Reichweite nur für Pendler geeignet.

    Warum wurde eigentlich an der Wasserstoffzelle nicht weitergeforscht? Mit ner Brennstoffzelle hättest du viele Probleme eines E-Autos nicht und wärst von der Umweltbilanz her sogar noch besser.

    gut. Da gibts noch immer das Problem mit der Erzeugung des Wasserstoffgases. Aber das kann man bestimmt in der gleichen Zeit lösen wie das AkkuProblem des E-Autos.

    • Danke für diesen Kommentar. Ich sehe es nämlich sehr ähnlich und stehe mit der Meinung sehr oft alleine da.

      Mal ganz abgesehen von den offenkundigen praktischem Mängeln wie Reichweite, Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten, Ladedauer usw. gibt es für mich auch andere, vor allem technische Gründe, aus denen mir das (derzeitige) E-Auto missfällt:

      Wer sich ein klein wenig mehr mit der Materie beschäftigt, dem muss klar werden, dass das Elektroauto – insbesondere MIT LITHIUM BASIERTEN Akkus – nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann. Ich sage das bewusst so, weil das Problem nicht das Elektroauto bzw. der Antrieb per se ist (einige Kennwerte des Elektroantriebstranges sind Zweifelsohne genial; wie z.B. die Quasi-Wartungsfreiheit), sondern insbesondere die Akkus. Deren Umwelt und Energiebilanz ist alles andere als gut bzw. ist sie nicht so hervorragend, wie uns gerne weis gemacht wird. Es gibt da einige interessante Artikel dazu, z.B. beim ADAC. Außerdem hängt es von vielen weiteren Faktoren während des Betriebs, wie dem Strommix usw. ab. Hier könnte man noch sehr viel weiter ausholen … hab aber gerade keine Lust^^

      Dazu kommen die mMn unsäglichen Lithium basierten Batterien. Lithium ist sowieso schon extrem selten und wird bis heute (de facto) nicht recycelt, weil der Energieverbrauch von Lithium Recycling hoch und der Vorgang damit unrentabel ist. Engpässe sind hier ohne Recycling unvermeidbar. Hinzu kommen fragwürdige Elemente wie z.B. Cobalt, dessen Jahresweltproduktion zu über 50% (2016) aus der DR Kongo kommt und dort nicht gerade selten von Kindern gewonnen wird. Und ja, ich weiß selber, dass es Alternativen ohne Cobalt gibt – es ist dennoch im Moment Stand der Technik.

      Auch andere Alternativen, die es bisher so gibt (ich erinnere mich z.B. an die ZEBRA Batterie), waren immer von Nachteilen durchzogen. So muss die ZEBRA Batterie z.B. dauerhaft auf 300°C Betriebstemperatur gehalten werden (auch bzw. vor allem, wenn das Auto steht durch eine Beiheizung). Dafür sind bei dieser Technologie zu mindestens die Rohstoffe ausreichend vorhanden.

      Lange Rede kurzer Sinn: ich bin ebenfalls ein Fan der Brennstoffzelle, welche mMn zu Unrecht „klein gehalten“ wird. Ja, der Kommentator über mir hat bereits ein großes Problem angesprochen: die Herstellung von des – am meisten verwendeten – Wasserstoffs ist derzeit ebenso noch ein energetisches Desaster. Von daher ist es im PKW Bereich auch nicht sehr wahrscheinlich, dass sich die Brennstoffzelle als Energiespeicher durchsetzt.

      Ein interessanter Fakt, den viele aber gerne nicht erwähnen: die größten Umweltsünder sind derzeit eigentlich immer noch LKWs, Schiffe, Flugzeuge usw. Und hier werden Batterien auf absehbare Zeit nicht als Energiespeicher in Frage kommen, weil deren Energiedichte schlichtweg viel zu schlecht dafür ist. Hier hätte Wasserstoff durchaus einige Vorteile – auch wenn mir schon klar ist, dass dem geschichtsträchtigen Menschen bei „Wasserstoff in einem Luftfahrzeug“ ein paar unangenehme Ereignisse in den Sinn kommen 😉 Aber fossile Brennstoffe werden sich hier mittelfristig nicht ablösen lassen und das halte ich für das weit größere Problem bzw. ein zu wenig beachtetes Problem.

      Lange Rede kurzer Sinn: mir wird das E-Auto mit dem Stand der Technik von heute wesentlich zu aggressiv in den Markt gepusht, weil es einfach nicht so geil ist, wie uns gerne erzählt wird. Mal ganz abgesehen davon, dass es für mich bis heute aufgrund der praktischen Nachteile einfach gar nicht in Frage kommt. Wer nicht zufällig nur ein paar Kilometer pendelt UND relativ sicheren Zugriff auf eine Ladestation hat, braucht mit einem E-Auto gar nicht anfangen. Und Leute, die Stand 2019 in dieses Raster fallen, können genau so gut in den ÖPNV umsteigen oder Fahrrad fahren. Da tun sie letztendlich der Ökobilanz einen größeren Gefallen.

    • Die Brennstoffzelle ist Müll. Die Umweltbilanz von dieser auch, du bekommst aus 1kw/h Energie aus Windkrafträder gerade Mal nur ca 110-160 w/h raus am Motor. Das ist die reinste Katastrophe, das BEV bekommt dagegen ca 900-950 w/h raus.
      Zudem wird außer in Deutschland in keinen anderen Land soviel gegen das E-Auto Lobbyarbeit betrieben. Frag doch Mal die Norweger, da haben letztes Jahr 50% ihrer neu verkauften Wägen einen E-Motor. Ich mein ist ja das ganze Jahr über 20° dort und alle 10km hast du ne Stadt.

    • Warum soll die Ökobilanz von E-Autos hinüber sein? Wenn die Batterieproduktion über regenerative Energien geschaffen wird, auch nur teilweise, ist selbige deutlich weniger problematisch. Mittlerweile benötigen auch die Hersteller deutlich weniger Kobalt als früher (Tesla führend), und das gute alte Grundwasser in den meisten Abbaustellen für Lithium ist von Haus aus versalzen. Da ist der Abbau als nicht schädlicher als man denkt.

      Auch das Reichweitenargument lasse ich langsam nicht mehr gelten. Audi, Kia, Hyundai und Tesla haben alle Fahrzeuge im Angebot mit echten 350km und teilweise deutlich mehr im Angebot. Selbst als Außendienstler braucht man in der Regel nicht mehr und kann zwischendurch notfalls beim Kunden laden oder an öffentlichen Ladestationen.

      Wasserstofffahrzeuge sind in der Herstellung sehr aufwendig und haben keinen Vorteil im Rahmen der Wartung. Der Wasserstoff muss mit hohem Aufwand hergestellt werden um danach im Fahrzeug zu Strom umgewandelt zu werden. Dabei sind die Verluste erheblich, so dass der Wirkungsgrad ins bodenlose fällt. Zu guter letzt ist der Wasserstoff auch als Kraftstoff recht teuer für den Endabnehmer. Hier in Deutschland mit unserem preisintensiven Strom ist das Fahrzeug im Unterhalt trotzdem günstiger als ein Verbrenner.
      Das alles also, nur um in 5 Minuten statt 15 Minuten weiterfahren zu können? Von der schlechten Infrastruktur mal abgesehen

      • @Yuki
        Das mit dem Wirkungsgrad ist richtig, ja. Ne Brennstoffzelle hat einen Bruttowirkungskrad von etwa 40%.
        60% Wirkungsgrade bei der Herrstellung des Wasserstoffes und etwa 60% Wirkungsgrade der Brennstoffzelle.
        Aber daran kann man auch noch forschen und die Brennstoffzelle verbessern. Ist wie beim E-Auto. Einfach verbessern.

        @FederKarneval
        Das mit der Infrastruktur kann man gelten lasse, muss aber nciht. Wenn es mehr H² Fahrzeuge geben würde, würden auch mehr Tankstellen hierzu entstehen. Wodurch sich das Problem mit dem Tanken dann auch erledigen würde.
        Und für lange Urlaubsfahrten kann man das E-Auto einfach immer noch vergessen.
        Wenn ich zweimal eine Stunde Pause von München nach Hamburg machen MUSS, weil das Auto so lange braucht zum laden, dann ist das nicht ausgereift.
        E-Auto in der Stadt ist schön. Geb ich auch recht. Aber du brauchst hier noch eine bessere Infrastruktur. Während man bei der Brennstoffzelle einfach verhandene Tankstellen umbauen könntest und dadurch das Tanknetz erweitern würdest.
        Kostenpunkt, ja. Aber auch das gibt sich mit der Massenproduktion von Wasserstoff. Je mehr du produzierst, desto billiger wird es.
        Der Abbau für die akkus ist und bleibt aber schädlich. Kümmert aber hier in europa oder Amerika halt keinen. Ist ja irgendwo wo´s mich nicht interessiert. Aber hauptsache ich tu was für die Umwelt. Ob andere Landstriche leiden, interessiert mich nicht.

    • Einer ist ganz besonders scharf auf E-Autos und das sind die Energieerzeuger. Es geht hierbei nicht einmal direkt um den Umsatz, sondern darum, dass man durch erneuerbare Energien nicht mehr kontrolliert zur Nachfrage des Kunden den Strom produzieren, da man schlecht z.B. Wolken vor die Sonne schieben kann, wenn man mal nicht so viel Strom braucht und dieser überschüssige Strom ist eine Gefahr für unser Stromnetz. Eine Lösungsmöglichkeit ist nun den Strom zu speichern, was sehr schwierig und kostenintensiv ist…. es sei denn, man hat variable Stromspeicher, die man nicht mal selbst zahlen muss. Es gibt Forschung in dem Bereich, wie man den Ladevorgang der E-Autos nutzen kann, um die erneuerbaren Energien dadurch zu kontrollieren, dass man einfach mehr E-Autos läd (automatisiert über Preisregelung an „intelligenten“ Ladestationen), wenn mal ein spontaner Überschuss entsteht. Damit haben die Stromanbieter dieses Problem einfach auf den Verbraucher ausgelagert 🙂

  3. Bei uns in der Stadt sind die „Ladestationen“ allesamt auf 4 Stunden beschränkt.

    Ich bin in einer Stadt als Ansprechpartner (Umweltingenieur) für E Mobilität zuständig und kann dir sagen es ist eine Katastrophe. Ausser in Städten wie Hamburg, Frankfurt oder Berlin rechnen sich Ladesäulen für die Anbieter nicht. Deshalb wird nicht ausgebaut.

    Hinzu kommt das unsere Stromnetze gar nicht dazu in der Lage wären alle Ladesäulen zu versorgen wenn auch nur 25% aller Fahrer direkt Morgen auf ein E Auto umsteigen würden. Dann bräuchten wir hunderte Ladesäulen in jeder kleineren Stadt und das macht unser Netz nicht mit.

    Die Infraratruktur wurde jahrzehnte einfach vernachlässigt.

    • Ob so vielleicht versucht wird die Leute von den Elektro-Autos wieder wegzubekommen? Auf jeden fall ein Armutszeugnis, dass Deutschland bei solchen elementaren Dingen wie Strom- und Internetversorgung so hinterher hinkt.

  4. Das Video fand ich auch super! Ich bin durchaus ein Freund von Elektroautos und könnte mir durchaus vorstellen auf kurz oder lang eines anzuschaffen, weil ich nur kurze Strecken zur Arbeit fahre. Zur Zeit ist es aber nunmal so, dass das nur Sinn ergibt, wenn du dir das Ding auch zu Hause aufladen kannst. Nur dann ist die tatsächliche Kostenersparnis vorhanden und man hat sogar den Vorteil, nicht mehr zur Tankstelle fahren zu müssen, sondern kann das Ding einfach über Nacht anstecken.
    Das Problem mit dem Urlaub bleibt allerdings noch so lange eines bis bessere Batterien auf den Markt kommen (außer man erwischt einen Urlaub, den man gut mit der Bahn planen kann). Schließlich ist das Aufladen in der Fremde immer mit Aufwand verbunden, selbst wenn man eine Ladesäule findet, muss man dort die entsprechende Ladezeit eben auch stehen bleiben. In der Hinsicht bleibt es nach wie vor spannend.

  5. Man muss aber dazusagen das es nicht um Schnellladesäulen handelt sondern um Schnarchlader (Wechselstrom mit ca 11kw/h). Eine Möglichkeit ist Polizei anrufen und abschleppen lassen, sonst lernen sie es nicht. Andere in zweiter Reihe parken und den strafzettel in Kauf nehmen und gleichzeitig den anderen daran hi der wieder wegzufahren, natürlich Zettel mit Telefonnummer an der Windschutzscheibe.

  6. Wir haben bei dem Thema E-Mobilität ein grundlegendes Problem. Nämlich das Problem von Henne und Ei. Was war zuerst da? Solange es nicht genügend E-Autos gibt, besteht von der Wirtschaft kein großes Interesse flächendeckend Ladestationen aufzustellen. Solange man nicht weiß wie man das Auto aufladen soll, kauft man sich auch kein e-Auto. Problem!

    Das fängt ja schon mit dem zu Hause aufladen auf.
    Variante 1) Ich besitze ein Einfamilienhaus oder eine Haushälfte mit eigenem Parkplatz auf dem Grundstück. Kein Problem, kann mir da selbst einen Stromanschluss legen.
    Variante 2) Ich wohne in einem Mehretagen-Haus mit eigenem Parkplatz bzw. mit genügend Parkplätzen auf dem Grundstück. Problem: Wer legt da wie die Stromanschlüsse, so dass ich mein Auto über meine Stromabrechnung laden kann?
    Vaiante 3) Ich parke an der Straße. Und nun?

    Ich persönlich würde mir wünschen, wenn alle öffentlichen Parkplätze mit staatlichen Mitteln mit Ladesäulen bestückt werden würden. Egal, ob für Kurz- oder Langparker. Hätte nebenbei den Vorteil, dass man über das selbe System die Parkgebühren kassieren könnte.

    • Deine Variante mit staatlichen Mitteln mag gut klingen, aber ist vollkommen unmöglich.

      Angenommen Morgen steigen 25% (nur!) Fahrer auf ein E Auto um, dann bricht in den meisten Orten das Stromnetz zusammen.

      Wir bräuchten dann wohl mehrere Milliarden um Ladesäulen zu bauen. Aus staatlichen Mitteln geht das kaum, weil die öffentliche Hand (ein paar Stadtwerke mal ausgenommen) kaum bis keinen Strom selbst „verkauft“ und kein „Netz“ betreibt.

      Dann brauchen wir Firmen die die Säulen einbauen und das Stromnetz ausbauen punktuell. Bei 25% Umstieg würde das für 1-2 Jahre fast alle Tiefbau Kapazitäten Deutschlands binden -> unmöglich.

      • 1. Wenn man Behauptungen aufstellt, sollte man auch Belege für diese präsentieren.
        2. Einen staatlichen Aufbau dieser Ladesäule kann man unterschiedlich regeln. Eine Förderung durch den Bund oder über günstige Kredite durch die Kreditanstatl für Wiederaufbau wäre eine Möglichkeit. Alternativ könnten Gemeinden Ausschreibungen machen und nach Betreibern für diese Säulen suche. Ähnlich wie bei Tollcollect für die Lkw-Maut, wo ein Privatunternehmen das organisiert. Das Stromnetz ist vorhanden.

        • 1. Ich bin Umweltingenieur im öffentlichen Dienst, bei einer Kommune tätigt und dort zuständig als Ansprechpartner bzw. Koordinator für den Ladesäulen Ausbau und E-Mobilität.

          Ich erteile quasi die Gesattungen an die Versorger und koordiniere mit diesen den Ausbau in unserer Kommune.

          Es ist ein Fakt, dass bis auf ein paar Stadtwerke die öffentliche Hand keine Stromnetze betreibt. Das ist ein privatisierter Sektor. Und selbst wenn der Staat ausbauen würde bzw. das Geld an die Energieversorger verschenken würde, wo soll das herkommen ? Wie gesagt, wir sprechen hier von Milliarden oder gar Billionen.

          2. Förderungen gibt es. Aber das sind % Förderungen, die Betreiber müssen ihren Teil zahlen und nicht mal 50% rechnen sich für die Betreiber, wenn wir die Großstädte mal rausnehmen.

          Die Stromnetze in den meisten deutschen Kommunen würden es de facto nicht verkraften, wenn wir jetzt flächendeckend Säulen hinklatschen. Quelle ? Ich. Das ist mein täglicher Berufsalltag.

          Gemeinden sollen Ausschreibungen machen ? Wenn man keine Ahnung hat sollte man nicht irgendwelchen Stammtisch Dreck hier kundtun. Eine kleine Gemeinde hat nicht die Mittel für eine Ladesäuleninfrarstruktur aufzukommen.

          Das Stromnetz ist eben NICHT vorhanden. Unser Stromnetz pfeifft aus dem letzten Loch, weil hier Jahrzehnte lang gespart wurde und privatisiert wurde. Genauso wie unser Kommunikationsnetz, da sieht es nicht besser aus.

          In meiner Kommune (30.000 Einwohner) gibt es jetzt 8 Ladesäulen. Davon werden 2 Stück täglich genutzt, die übrigen liegen weitesgehend brach. Für den Versorger ein reines PR Projekt, denn Geld verdient er damit nicht.

          Diese 8 Säulen haben inkl. Neuverlegung von Stromleitungen ca. 100.000€ gekostet, ohne Planungskosten.

          Dazu kommen im bürokratischen Jungle Deutschlands noch erhebliche Hürden, denn es ist rechtlich nicht so einfach einen öffentlichen Parkplatz als E-Parkplatz einzurichten bzw. einem bestimmten Betreiber dort zu erlauben eine Säule zu errichten. Aber da möchte ich jetzt gar nicht ins Detail gehen, denn was die rechtlichen Aspekte angeht bin ich selbst nicht 100% im Bilde, dafür bekommen viele Anwälte wieder sehr viel Geld…

  7. Ich bin selber Zoe Fahrer in Berlin und für mich sind in der Innenstadt Verbrenner, die Ladesäulen zuparken, ein Problem. Im Gegensatz dazu werden in Hamburg falsch abgestellte Autos an den Ladesäulen konsequent abgeschleppt.
    Ansonsten bin ich recht zufrieden. Ich habe eine Langsam-Ladesäule vor meiner Haustür, wo ich jeden Abend mein Auto anstecke und die ganze Nacht laden lasse. Am nächsten Tag ist mein Auto wieder voll und ich kann zur Arbeit pendel. (64 Km)

  8. Kann die Aussage nachvollziehen.

    War die letzten Tage im Südwesten unterwegs.
    In der ersten Stadt hat die Bürgermeisterin einen e-dienstwagen und anscheinend die Ladestation vor dem Rathaus als ihr eigenen Parkplatz anerkannt.

    Danach bei der Sportklinik vorbeigeschaut. Zwei Ladestationen für mehrere Stunden von den gleichen PKWs belegt.

    Samstag dann noch einmal einkaufen gewesen, ich mag halt einfach Tannenzäpfchen und zornigel, auch da stand die ganze Zeit ein Zoe auf der Ladestation, obwohl wir danach noch in der Innenstadt waren.

    Beim ATU hier in der Nähe stehen auch dauernd die Hyundai Autos vom Taxidienst.

    Ausnahme war im Umfeld von Leon Rot, aber da fahren auch mehr tesla. Vermutlich wird da eher geschaut ob man nicht die ganze Zeit die Plätze belegt.

    Vorteil: es parken weniger Leute auf den besonderen Parkplätze, Frauen und andere behinderte Personen, da die Ladestationen meistens bequemer zu erreichen sind und gefühlt auch etwas größer.

  9. Ich weiß zwar nicht warum da bei dir gerade Mpox raus sticht und nicht AlexiBexi…
    Der hat sogar mit Angela Merkel über Elektroautos geredet. Zudem wird er auch auf gefühlt allen Events auf der Welt eingeladen, wenn es um Elektroautos geht. Er spricht das Park problem übrigens auch in allen 13856825 Elektroauto Videos an.

    Aber ja ich stimme dir und Mpox absolut zu, es ist ein riesen Problem. Man sollte die Parkplätze in der Gesellschaft als auch rechtlich, wie Behindertenparkplätze behandeln. Wer darauf parkt und nicht Strom tankt -> Ticket.

    • Ich denke mpox sticht insbesondere heraus, da er lange Zeit im JustNetwork Aktiv war und (wenn ich mich richtig erinnere) JustGaming zu großen Teilen getragen hat. Da ist dann doch der Weg kürzer.

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