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Mit Apple Arcade kann man gegen eine monatliche Gebühr einen Schwung exklusiver Spiele auf iPhone, iPad, Mac und Apple TV herunterladen und spielen. Das kündigte Apple im Rahmen seines „It’s showtime“-Events an (Via)

Die Gerüchte haben also gestimmt. Das Ding soll im Herbst gelauncht werden und das mit einem Lineup von hundert Spielen, die man nirgendwo anders bekommt. Was der Service kosten wird, steht noch nicht fest. Man darf gespannt, wie gut die Spiele sind und ob sich die Sache lohnt…

Quelle: Caschys Blog

5 KOMMENTARE

  1. Als App-Entwickler finde ich das eher traurig. App discovery ist jetzt schon ein massives Problem. Jetzt werden auch noch (bevorzugt Amerikanische) apps massiv nach vorne gepushed – wodurch unabhängige noch mehr unter gehen und das Preis-dumping komplett auf “ich zahl ganz bestimmt nix für apps” rutschen wird.
    Gut, dass ich nebengewerblich schon längst umgesattelt habe.

  2. Absolut ein Familien Angebot.

    Keine unnötige Werbung und keine ingame kosten.
    Bitte Nachmachen, aber mich beschleicht ein ungutes Gefühl, es gibt jetzt noch keine Preisangabe.

  3. “Apple gibt uns die Möglichkeit Spiele zu entwickeln, die auf dem offenen Markt keine Chance hätten”.
    Damit sagt der Entwickler eigentlich alles.
    Wieso sollte ich ein Abo abschließen, damit ich Spiele spielen kann, die ich mir niemals kaufen würde, weil Sie meiner Meinung nach nicht das Geld wert sind?

  4. Mobile Games könnten mir nicht mehr am Arsch vorbeigehen, das der Kram dann auch nur für MAc sein soll sagt schon alles aus, erwarte da keine hochklassigen AAA Produktionen, und wenn gibts die entsprechend auch für Windows, dafür ist der Anteil von Mac Usern einfach ein Witz.

  5. Ich glaube, das Konzept ist sehr gut für alle Parteien. Derzeit leiden die Spieleschmieden, die einmalig Geld für Games haben wollen darunter, dass sie praktisch unter den vielen Freemium-Titeln massiv untergehen. Das liegt daran, dass die Masse von potentiellen Spielern nur sehr limitiert Zeit aufwenden will und insofern kaum bereit ist, Geld auszugeben. Klar, denn warum sollte ich Geld für ein Spiel ausgeben, wenn ich dutzende für lau haben kann, die mich die 30 Minuten am Tag ausreichend fordern und unterhalten. Das führt dazu, dass das “bisschen” (wird dann nämlich doch gern mehr weil das Spielkonzept Anreize liefert) Zeit ausschließlich in solche Titel gesteckt wird und man nur selten eine wirklich gute Spielerfahrung bekommt.

    Die Programmierer hochwertiger Spiele, die nicht auf inApp-Käufe setzen, kommen somit bei einem sehr großen Publikum nicht zum Zuge. Die Kaufsumme ist dem Konsumenten übrigens überwiegend egal. Es gibt Studien, die belegen, dass es offenbar ein psychologische Phänomen gibt: Sobald eine App irgendwas kostet, ist diese aus “dem Rennen”. Es macht nahezu keinen Unterschied, ob eine App 0,99 oder 2,99 kostet. Sobald die App nicht mehr kostenlos ist, ist eine Grenze überschritten. Und darunter leiden die Hersteller aufwendiger Spiele – nicht genug Kundschaft.

    Hier ist das Konzept des herstellerübergreifenden Abos eine wirklich gute Sache. Ich gehe davon aus, dass das Geld nach einem fairen System an die Studios ausgezahlt wird. Vermutlich mit starkem Bezug zur Playtime bei den Nutzern. Musik- und Film/Serien-Abos machen es vor und es werden die belohnt, die inhaltlich guten Content produzieren.

    Also aus meiner Sicht: Daumen hoch! Ich war früher Intensivzocker und bin auf iPad, iPhone und Apple TV immer wieder enttäuscht von dem, was einem da rüber geworfen wird. Auf Androiden wird es noch schlimmer sein, wenn ich bedenke, dass die Spiele auf einer viel breiteren Hardwarepalette laufen müssen – da geht bestimmt immer mal was schief. Ich kann das inApp-Zeug nicht mehr sehen auch wenn hier und dort was dabei ist, was mich eine Weile beschäftigt. Aber meist ist die Einschränkung doch zu groß: Künstliche Grenzen, Zeitlimitierungen oder zu wenig Infame-Währung. Ich vermisse Spiele wie die Siedler (vor Jahren gab es mal Siedler 4) oder Anno, Train Valley und was weiß ich noch alles … Civ auf dem iPad spiele ich häufig – bitte mehr auf dem Niveau!

    Für mich ist die Ankündigung ein Lichtschimmer am Horizont …

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