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Das Verbot PUBG von im asiatischen Raum breitet sich weiter aus. Nachdem vor einigen Wochen in Indien die ersten Verhaftungen stattfanden, zieht jetzt auch das Nachbarland Nepal nach und verhängt einen landesweiten Bann des Battle-Royale-Shooters.

Erst einmal zu dem Verbot selbst: Ein Verbot ist meiner Meinung nach (Azurios) in den seltensten Fällen eine Lösung für ein Problem. Das gilt besonders bei Computerspielen, wo es meiner Meinung nach einfach nur albern ist einen einzigen Titel zu verbieten, wenn unzählige weitere Spiele aus dem gleichen Genre weiterhin erlaubt sind. Wer Shooter mag, wird in Nepal (und zuvor in Indien) jetzt einfach auf Fortnite oder einen der anderen Battle Royal Klone ausweichen.

Was den Grund für dieses Verbot betrifft, so ist das Ganze meiner Meinung nach einfach nur dämlich. PUBG besitzt in Deutschland und vielen anderen Ländern keine Jugendfreigabe und sollte daher auch nicht von Kindern gespielt werden. Die Eltern, die sich über diese Situation beschweren, sind einfach ihrer Verantwortung nicht nachgekommen und sollten sich vielleicht erst einmal besser mit dem Medienkonsum ihrer Kinder auseinandersetzen. Die Verantwortung auf den Staat zu schieben ist wirklich eine faule Lösung.

“Eltern und Schulen haben sich darüber beschwert, dass das Spiel die Kinder beim Lernen stört und sie aggressiver macht. Die Psychologen, die wir kontaktiert haben, haben ebenfalls gesagt, dass die Gewalt in dem Spiel Menschen im echten Leben aggressiv machen kann.”

Quelle: gamestar.de

2 KOMMENTARE

  1. Ich beobachte es schon seit einigen Jahren, das fiele Eltern überhaupt nicht wissen was ihre Kinder so treiben und die Verantwortung auf andere abschieben wollen nur weil sie Unwissend, desinteressiert oder falsch Informiert sind. Nur um ihre eigene Fehler nicht zugeben zu müssen.
    Hier mal ein paar Beispiele aus den letzten Jahren:
    Ich war zu Besuch bei bekannten, ihr Sohn (damals 12) Spielte GTA5 in seinen Zimmer. Als ich es ansprach, wurde mir gesagt das es nur ein Rennspiel ist und ich mich nicht so anstellen sollte. Nachdem ich ihnen mal Trevor vorstellte und ihnen die Folterzene auf YouTube gezeigt hatte wurden sie Kreidebleich.
    Ein anders mal lag in einen Kinderzimmer (die Kleine war 10) eine DVD von American Horror Story rum. Laut den Eltern wäre es nur eine Kinder Grusel Guteacht Geschichte, die sie sich von einer Freundin ausgeliehen hatte. Sie hatten es sich vorher nie angesehen, und später wusste keiner woher sie die DVD hatten.
    Wir waren zum Geburtstag eingeladen, der kleine wurde 11. Und bekam eine Xbox von seinen Eltern. Seine Oma hatte auch ein tolles Geschenk für ihn, worauf sie ganz stolz war, COD: Modern Warfare und Battlefield. Sie wusste nicht was die da geholt hatte und war entsetzt nach dem wir sie Aufklärten.

    Genauso stell ich immer wieder Fest, das fiele Eltern nicht darauf achten was sie grad Anschauen oder Spielen. Wie oft ich schon mitbekommen hab, das die Kinder im Zimmer sitzen während der Pappa etwas nicht Kindgerechtes gespielt hat, kann ich schon nicht mehr Zählen.

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