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Buchautor George R.R. Martin hat sich in seinem Blog zu seinen kommenden Projekten geäußert. Dabei hat Martin unter anderem verraten, dass er in Japan an der Entwicklung eines Videospiels beteiligt war. Schon vor einigen Monaten gab es Gerüchte, dass der Autor mit From Software an einem Projekt arbeitet. Die Ankündigung könnte im Rahmen der E3 2019 erfolgen. (Via)

Ich frage mich nach wie vor, warum der Mann auf so vielen “Hochzeiten tanzt”. Darüber hinaus frage ich mich, warum seine Game of Thrones-Bücher (Lied von Eis und Feuer) nicht die oberste Priorität haben. Das ist doch quasi sein Lebenswerk. Wenn ich “so alt” wäre, würde ich doch alles versuchen, diese als erstes zu beenden. Laut seiner Aussage arbeitet er aktuell an fünf(!) Spin-Off-Serien zu Game of Thrones. Kein Wunder, dass dann Winds of Winter nicht fertig wird…

Das Spiel kommt übrigens von der Machern von Dark Souls und Bloodborne. Da ist also Qualität dahinter. Martin soll die Spielewelt in diesem neuen Game gestaltet und entwickelt haben. Angekündigt werden soll es auf der kommen E3 in in Los Angeles Mitte Juni. Man darf gespannt sein…

8 KOMMENTARE

  1. Kann man nur hoffen, dass sie es nicht zu “mainstream” machen, aber Sekiro war ja auch alles andere als leicht 😛

  2. Wenn ich 70 wäre und plötzlich die Chance so viele verschiedene Sachen mit meinem Leben anfangen zu können würde ich sie auch ergreifen. Der gute war doch sicher sein halbes Leben an seinem Schreibtisch und Büchern gefesselt, ist sicher eine angenehme Abwechslung seine Prioritäten für andere geile Projekte zu verschieben. Ärgerlich für die Fans, cool für ihn würde ich sagen 🙂

  3. Ich kann ihn irgendwo verstehen. Hobbymäßig schreibe ich ebenfalls Geschichten, auch wenn die nie sein gigantisches Publikum erreichen werden. Die Probleme sind aber ähnlich. Ich stehe vor der Aufgabe drei Handlungsstränge zusammenzuführen, was mir mit biegen und brechen auch gelingt. Das allerdings auf drei Bücher. Wenn wir jetzt sein Gesamtwerk sehen, dann sind das ebenfalls knapp drei, lass es vier Handlungsstränge sein, da allerdings mit noch mehr Hintergrund. So wie ich das verstehe, handelt es sich bei Martin eben nicht um einen Worldbuilder. Seine Geschichte mag zu beginn grob skizziert worden sein, aber der Großteil ist während des Schreibens entstanden und das macht es unglaublich schwer ein zufriedenstellendes Ende zu finden.

    Am Ende mag es Game of Thrones wie dem Rad der Zeit ergehen. Ein anderer Autor wird nach seinem Tod die Geschichte aufgreifen und zu ende bringen. Dann mit einem frischen Blickwinkel, der Martin möglicherweise gerade fehlt.

    • Die Problematik sollte jeder kennen, dass es nicht immer so einfach ist, alles unter einen Deckel zu kriegen. Ich würde sogar behaupten, jedem Autor fehlt bei jedem Projekt am Anfang immer mindestens eine Komponente: Anfang, Mittelteil oder Schluss. Ebenso ist es klar, dass man nicht immer die totale Motivation hat, besonders wenn man etwas fertig hat. Manchmal kann einem das eigene Werk richtig zum Hals raushängen.

      All das ist ja völlig okay. Aber eben nicht für einen Berufsautor, der mit seinem Werk zum Millionär geworden ist. Ich stimme GRRM völlig zu: Kunst ist keine Demokratie, der Fan hat kein Mitspracherecht. Entbindet aber den Autor nicht von seinen Pflichten gegenüber eben jener Fangemeinde.
      Wenn man dann also wirklich in so einem Reichtum schwellt und seine Zeit eigentlich völlig dem Schreiben widmen kann, dann gibt es eigentlich keine Ausrede mehr dafür, sein Werk über zehn Jahre verhungern zu lassen. Außer man hat einen kolossalen Ideenblock, weil man null Plan hat, wie man es zu Ende bringen soll. Wenn einem das allerdings erst in Buch 4 von 6 (oder 5 von 7?) auffällt, hat man ehrlicherweise schon ziemlich versagt…

      • “Wenn man dann also wirklich in so einem Reichtum schwellt und seine Zeit eigentlich völlig dem Schreiben widmen kann, dann gibt es eigentlich keine Ausrede mehr dafür, sein Werk über zehn Jahre verhungern zu lassen.”

        GRRM braucht auch keine Ausreden.. wieso auch? Es ist SEIN Werk und SEIN Leben. Er kann sich soviel Zeit dafür lassen wie er will. Ob das uns passt oder nicht.

        • Ich wünsche mir für die Leute , die dauern die letzten Teile fordern bzw sagen , was es für eine frechheit seinen fans gegenüber ist, dass er die Bücher nie zuende schreibt

  4. Echt schade, dass ihm die Fans seiner Song of Fire and Ice Bücher anscheinend komplett am Arsch vorbei gehen. Ich befürchte, da könnte uns eine herbe Enttäuschung ins Haus stehen. Bei der ganzen Arbeit und mit 70 Jahren glaube ich ja irgendwie nicht mehr dran, dass er seine Bücher noch fertig bekommt. Ich habe zwar bis dato noch keins der Song of Fire and Ice Bücher gelesen, wollte das aber eigentlich gerne nachholen, wenn denn dann aller fertig sind. Mal schauen ob es noch dazu kommt, wäre echt schade, wenn er SoFaI nicht mehr fertig bekommt. Außerdem bin ich auch tierisch neugierig, wie er die Geschichte beendet, da ich ja leider die letzte Staffel GoT nicht ganz so stark fand, auch wenn das Ende sicher so in Ordnung geht.

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