TEILEN

Zwei Spieler haben bei der Fortnite-WM geschummelt, wurden erwischt und dürfen trotzdem ins Finale einziehen. Es geht um 30 Millionen US-Dollar […] Bei den besagten Spielern handelt es sich um XXiF und code ronaldo, die in einer frühen Qualifikationsrunde beim Cheaten beziehungsweise Boosten erwischt und disqualifiziert wurden. (Via)

Boosten bedeutet übrigens, dass man befreundete Spieler im Game hat, die sich nach Absprache absichtlich töten lassen. Die beiden Spieler wurden aufgrund ihres Cheatens für nur zwei Wochen gesperrt. Da die Quali-Phase für die Weltmeisterschaft allerdings länger dauert, haben sich die Beiden hinten raus doch noch für das Finale qualifiziert. In meinen Augen ein absolutes No-Go. Wer bei sowas erwischt wird, muss für die gesamte Saison disqualifiziert werden. Andernfalls sind solche Strafen nicht abschreckend genug. Oder was meint Ihr?

7 KOMMENTARE

  1. Einfach nicht um 20 Millionen spielen.
    Es nimmt halt einfach absurde Ausmasse an. Für 20 Millionen macht man so einiges.

    • Gut, 20 Millionen sind für Fortnite absurd, weil das Preisgeld die Bedeutung im Esports überhaupt nicht wiederspiegelt. Allerdings sind Millionenbeträge im Esports nicht Neues, mittlerweile eher die Regel.
      Und nur so am Rande: In der WC3CL gibts einen virtuellen Handschlag, mehr nicht. Was meinst du, wie viele Leute da im Laufe der zehn Jahre, die ich Admin bin, beim cheaten erwischt wurden?

  2. Ich denke bei jeglicher Form des Cheatens sollte es eine Zero Tolerance Policy mit empfindlichen Strafen geben, besonders bei solch prestigereichen Turnieren. Die Handhabung ist hier meiner Meinung nach einfach zu lächerlich. Man hätte beide Spieler meiner Meinung für längere Zeit sperren müssen schon alleine um ein Exempel zu statuieren und abzuschrecken. Mit dieser Strafe ermuntern sie meiner Meinung nach eher zum cheaten, da ihr Fehlverhalten im Prinzip keinerlei Konsequenzen hatte.
    Bei der letzen Mythic Championship von Magic (das sind die größten und prestigereichsten Turniere die man beim Magic zocken erreichen kann) wurde ein Spieler, der zu den Top 32 der Welt gehört und sogar Mitglied der Hall of Fame ist, beim cheaten erwischt. Einige Hüllen von Schlüsselkarten in seinem Deck waren “beschädigt”, sodass man anhand der Rückseite erkennen konnte um welche Karten es sich handelt. Der Spieler betonte natürlich seine Unschuld und behauptete, dass die Karten unabsichtlich beim mischen beschädigt worden wären. Aufgrund seiner beeindruckende Karriere ist man geneigt ihm zu glauben, aber die Beschädigungen wiesen ein zu starkes Muster auf um ein Zufall zu sein. Daraufhin wurde er aus der Hall of Fame und der Profi-Liga entfernt und für 2,5 Jahre gesperrt. Die Strafe halte ich durchaus für angemessen und Wizards of the Coast hat damit ein klares Exempel statuiert.

    • Richtig so. Wenn die counterstrike Spieler in der esl Cheaten gibt es meine ich sogar eine lebenslange Sperre für alle esl Turniere

  3. Lächerlich, wenigstens für das Turnier hätte man sie voll sperren müssen.

    So hat man jedoch eine Signalwirkung die gegen jegliche Fairness gerichtet ist.

  4. Das Ganze ist generell etwas komplizierter als richtiges Cheaten. Es ist halt nicht ganz so einfach möglich zu beweisen, dass die beiden den “Feeder” angeheuert hatten – vlt. hatte er es auch einfach so gemacht, gerade um sie des Cheatens zu verdächtigen?

    Schweres Thema irgendwie…Epic muss sich da generell was einfallen lassen um sowas zu vermeiden – im Idealfall einfach den bannen, der sich absichtlich killen lässt, wäre wohl die beste Option. Die Bestrafung und dann mit 2 Wochen war natürlich eine Farce und darf so niemals geschehen. Entweder aufgrund der Unschuldsvermutung gar nix oder bannen – aber so ein WischiWaschi-Müll war nicht sehr förderlich.

  5. Ich denke da kann man ruhig darüber nachdenken den Leuten einen Permabann zu verpassen.
    Unsportlichkeit muss hart bestraft werden, um den vorallem jungen Zuschauern zu zeigen dass man so nicht voran kommt.
    Dasselbe finde ich sollte auch im Fußball passieren, extreme Unsportlichkeiten müssen härter bestraft werden. Eindeutige Schwalben sollten mit Platzverweis und zwei+ Spieltagen sperre belegt werden. Tätlichkeiten wettbewerbsübergreifend zu sperren führen. Und beißangriffe wie durch zb Suarez oder Wiederholungstäter sollten komplett vom Sport ausgeschlossen werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here