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Schauspieler Robert Downey Jr. mimt nicht nur in zahlreichen Marvel-Filmen den Superhelden, sondern will auch im echten Leben die Welt mit großem Tatendrang ein bisschen besser machen. Dafür hat er jetzt eine neue Initiative gegründet, die innerhalb einer Dekade den Klimaschutz nachhaltig verbessern möchte – ganz im Stile von Tony Stark mithilfe von Nanotechnologie. (Via)

So schön das in der Theorie klingt (und dann auch noch von Iron Man persönlich vorgetragen), so wenig greifbar ist die ganze Sache für mich. Er will mit Hilfe künstlicher Intelligenz und Nanorobotik (in Kombination) Material und Stoffe, die die Umwelt verschmutzen, neutralisieren. Bevor ich sowas unterstütze will ich persönlich erstmal genauere Konzepte, die auch halbwegs nachvollziehbar sind.

Auch auf der Webseite der Initiative ist bisher nur eine Anmeldung zur Unterstützung zu sehen. Sorry, aber das ist mir noch zu schwammig.

Was meint Ihr dazu?

4 KOMMENTARE

  1. Was für eine Bescheuerte Idee, ich will nicht Wissen wie viele Ressourcen für die Produktion und Betrieb der Nanoroboter Verschwendet werden. Und da man sie nicht einfach wieder aufsammeln kann, werden es Wegwerfprodukte sein die auch wieder alles zumüllen. Und wenn die Technik die das alles Steuert in ein paar Jahren Veraltet ist, kommt es auf den Schrott und muss ihrerseits wieder Recycelt werden. Da beißt sich doch der Hund in den Schwanz.
    Warum nicht schon Real existierende Dinge weiterentwickeln?
    Es gibt Bakterien und Enzyme die Plastik oder Öl fressen, oder für uns nicht nutzbare Pflanzenteile in Biokraftstoff verwandeln können. Sie kommen jetzt schon in geringen mengen in der Natur vor. Okay, sie Arbeiten sehr langsam und man müsste etwas an ihnen herumbasteln. Aber immerhin umweltschonender und Billiger als der Nano KI Mist, da man sie einfach züchten könnte.
    Für mich ist das die Zukunft, die man unterstützen sollte.

  2. Hey, klar wissen wir seit den 60ern vom Klimawandel. Und klar könnte man das Plastikproblem auch Global angehen statt den Müll der Industriestaaten günstig nach Asien zu verkaufen. Oder wir könnten anfangen unsere Abhängigkeit von Plastik und Fossilen Energieträgern abzubauen.Aber dazu müssten wir unseren Lebensstil ändern und das geht ja wirklich gar nicht. Da hoffe ich doch lieber das Iron Man irgendwas mit KI und Nano erfindet und das regelt sich von selbst. Bestimmt.

  3. Halte ich persönlich für eine utopische Vorsellung. Nanoroboter im Sinne von Star Trek als Lebensretter in der Medizin kann ich mir durchaus vorstellen. Nicht aber in zehn Jahren. In der Medizin würden diese Nanoroboter quasi punktuell eingesetzt. Man braucht eine große Anzahl für einen einzelnen Menschen. An sich ein handlebares Manöver.

    Die großen Umweltkatastrophen sind jedoch keine punktuellen Probleme, sondern erdumspannende flächendeckende Probleme. Sowohl CO2 als auch (Mikro)Plastik verteilen sich über dem ganzen Erdball. Die Anzahl benötigter Nanoroboter würde vermutlich unseren Sprachsatz für große Zahlen sprengen.

    Man darf halt auch nicht vergessen, dass diese Roboter nur eine begrenzte Reichtweite und Lebensdauer haben werden. Die Energieversorgung ist natürlich das größte Problem. Man darf aber auch nicht vergessen, dass bereits seine Strecke von 100 Metern für ein Objekt im Nanometer Bereich eine enorme Strecke sind. Davon mal abgesehen, dass diese für die Bekämpfung von CO2 idealereweise auch noch fliegen können sollten – was in dem Größenbereich einfacher zu realisieren ist, als in anderen Größendimensionen.

    Und man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass man eine Verschmutzung nicht durch eine andere Verschmutzung ersetzen sollte. Es nützt uns nichts, wenn wir das ganze Mikroplastik entsorgt haben, der Planet dann aber mit den Leichen von Nanorobotern verseucht ist.

    Dazu kommt: Auch der Nanometer Bereich ist ein Lebensraum.

  4. Ich sehe da durchaus Parallelen zu Mr. Musk. Den haben auch häufiger Leute für verrückt erklärt mit so manchen seiner Ideen. Mal schauen, was da noch so kommt.

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