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Die Bundesnetzagentur stellte fest, dass StreamOn der Deutschen Telekom gegen den europarechtlich verankerten Grundsatz der Netzneutralität sowie gegen europäische Roaming-Regelungen verstoße, und untersagte die Fortführung von StreamOn in der derzeitigen konkreten Ausgestaltung […] Man darf gespannt sein, wie die Deutsche Telekom nun reagiert – denn das Angebot müsste ja angepasst werden. (Via)

Gute und wichtiges Signal an alle Firmen/Anbieter, die schon mit den Hufen scharren und darauf warten, dass endlich die Netzneutralität gekippt wird. Wir sind doch jetzt schon in Sachen Internet, Geschwindigkeit und Ausbau ein Entwicklungsland. Um den Anschluss nicht zu verlieren, muss dringend diese ganze Datenvolumen-Bremse weg – andere Länder lachen uns dafür aus. Die Frage ist halt, ob das in Deutschland überhaupt noch nötig ist oder nur dazu dient, um den Anbietern fette Gewinne in die Kassen zu spülen.

Irgendwelche Tarif anzubieten, in denen Du bestimmte Service ohne Datenvolumenbeschränkung nutzen kann, ist nun mal ein Schritt, der der Netzneutralität widerspricht. Und damit ist die Telekom übrigens nicht allein!

3 KOMMENTARE

  1. Ich habe mich auch immer gefragt warum es überhaupt noch volumen gibt wenn man Videos unendlich streamen kann. Nichts verbraucht mehr daten als Videos.

    Vorallem wenn man NUR videos ohne Volumen hat und den rest aber mit, im gleichen Vertrag. Das ist doch Blödsinn.

    • Das hat sich die Telekom natürlich von den Anbietern vergolden lassen, die man vom Datenvolumen befreit hat. Ist ja auch win win, denn der Telekom-Kunde wird sich dreimal überlegen ob es noch unbedingt Videos sein müssen, die nicht über YT kommen, wo er da doch sorglos ist. Musikstreaming genau das Gleiche. Es ist wesentlich effektiver der Telekom ein paar Millionen zu überweisen damit sie die Konkurrenz aussperrt, als echten Wettbewerb mit Inhalten über sich ergehen zu lassen. Gut das die Scheiße gekippt wurde. Allerdings war das auch so netzneutral wie die bayrische Automaut Europarecht konform. Da brauchte man kein Jurist zu sein um zu merke wie sehr schon das Grundkonzept stinkt.

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