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Vice first reported on the memo’s circulation earlier today. It tells employees to “remove,” “turn off,” or “cancel” a range of promotions, specifically “consoles that show a demo of violent video games,” signs “referencing combat or third-person shooter video games,” any events promoting those kinds of games, violent movies that might be playing in the electronics section, and hunting season videos in the sporting goods section.

Man würde auf jeden Fall erwarten, dass eine Ladenkette wie Walmart nach mehreren tragischen Ereignissen in der Nähe ihrer Filialen bestimmte Konsequenzen zieht und ihre Kunden nicht unbedingt an diese schrecklichen Momente erinnern möchte. Um taktvoll zu sein und zumindest die Illusion von Mitgefühl zu erzeugen, sollte man dann allerdings nicht nur die Werbung für gewalttätige Spiele, Video mit brutalen Inhalten und Videos aus der Jagdabteilung entfernen, sondern auch etwas gegen die offen verkauften Waffen und die Munition unternehmen. Ansonsten ist das Ganze einfach nur lächerlich.

Mich (Azurios) würde mal interessieren, ob die Verantwortlichen tatsächlich an die aktuell wieder von einigen Politikern angesprochenen unsinnigen Auswirkungen von “Killer-Spielen” glauben oder ob sie einfach nur auf den fahrenden Zug aufspringen und einen Sündenbock suchen.

Quelle: kotaku.com

6 KOMMENTARE

  1. “Mich (Azurios) würde mal interessieren, ob die Verantwortlichen tatsächlich an die aktuell wieder von einigen Politikern angesprochenen unsinnigen Auswirkungen von “Killer-Spielen” glauben oder ob sie einfach nur auf den fahrenden Zug aufspringen und einen Sündenbock suchen.”

    Letzteres, allen voran weil die Gamer die Spiele weiter kaufen werden, anders sieht es da mit den Reaktionen von Waffenkäufern und über diese hinaus aus. Der Verkauf an Waffen macht bei Walmart nur wenig am Umsatz aus und sinkt seit Jahren stetig. Gleichzeitig steigt die Nachfrage an Spielzeug, allen voran seit viele einzig auf Spielzeug spezialisierte Geschäfte wie Toys “R” Us dicht gemacht haben. Wie aber Reaktionen der Kundschaft bei anderen Läden, die Waffen aus ihrem Warensortiment genommen haben, zeigen, kann die Reaktion der gesamten Kundschaft negativ ausfallen und der allgemeine Verkauf zunächst für einen längeren Zeitraum einbrechen. Da muss dann mit neuen Warengruppen gegengearbeitet werden.
    Den Aufwand und das Risiko will Walmart nicht eingehen, daher springt man auf diesen Zug auf weil er die wenigsten wirtschaftlichen Konsequenzen bedeutet.

    https://edition.cnn.com/2019/08/05/business/walmart-gun-sales/index.html

  2. Dafür kann man im Walmart direkt neben der Spielabteilung vollautomatische Schusswaffen und weitere Mordwerkzeuge kaufen.

    So verhindert man Amokläufe mit Waffen!

    IQ 500

  3. Unglaublich lächerlich. Videospiele, in denen Waffen zum Einsatz kommen boykottieren aber echte Waffen weiter verkaufen

  4. Besser wäre wohl, wenn einer der weltweit größte Händler für Waffen und Munition, einfach diese nicht mehr verkaufen würde, als die Werbung für “Killerspiele” zu entfernen. Ach warte, dann müsste man eventuell sogar komplett zusperren oder sich Gesund schrumpfen…

    Diese Doppelmoral ist halt nur noch lächerlich.

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