TEILEN

Nach dem tödlichen Unfall auf einem Raketentestgelände stellte die Regierung in Moskau eine relativ harmlose Erklärung in den Vordergrund. Messungen des russischen Wetterdienstes erzählen nun jedoch eine andere Geschichte […] Demnach wurden in den Tagen nach der Explosion in der betroffenen Provinz Archangelsk bestimmte radioaktive Isotope in der Luft und in Niederschlägen festgestellt, die typischerweise bei einer Kettenreaktion erzeugt werden. (Via)

Wenn ich solche Meldungen lese, bekomme ich immer “Vietnam-Flashbacks” in Richtung Tschernobyl-Serie. Gefühlt nehmen es die Russen aber auch nicht so genau mit solchen “Unfällen”. “Nö, ist nichts passiert. Alles gut!” – Unfall, Explosion, mehrere Menschen tot. Auch diese Vorgehensweise erinnert an die Tschernobyl-Serie.

Was meint Ihr dazu?

5 KOMMENTARE

    • Wann war denn der letzte Atomunfall in den USA? Laut Wiki 1986. Wenn es in den USA zu erhöhten Strahlenwerten nach einer Explosion kommt und die Behörden sagen da war nix wäre der Aufschrei noch viel größer. In den USA gibt es noch sowas wie Pressefreiheit, in Russlang eher weniger.

    • Und das vollkommen zu recht ! Es gibt wohl kein Land auf dieser Welt das so sehr wie Russland (damals UDSSR) bewiesen hat dass es mit dieser Technik nicht umgehen kann. Zu den glorreichen Heldentaten zählen unter anderem:

      Der Kyschtym-Unfall, Tschernobyl, Untergang der Kursk (Atom-Uboot) ,etliche Störfälle und nicht zu vergessen einige russische Häfen die mittlerweile als freiluft Atommüllendlager für den radioaktiven Militärschrott der Pazifik- und Nordflotte dienen und mal eben die ganze Umgebung mehr oder weniger verstrahlen.

      Russland möchte gerne in allen Bereichen bei den ganz großen (USA/China) mitspielen, während die wirtschaftliche und finanzielle Lage solche Ambitionen überhaupt nicht zulässt. Das Ergebnis: Sicherheitsstandards werden regelmäßig verletzt oder sind schlichtweg überhaupt nicht vorhanden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here